Zusammenfassung
Wertschätzung und Verehrung, die Goethe im persischen Sprachraum genießt, wurzeln weitgehend in den mystischen Vorstellungen im Verhälmis Goethes zu Hafis: Goethe bedient sich einer poetischen Fiktion, mit der Hafis in den Rang des Überirdischen gehoben wird. In dieser Sphäre gesellt sich ihm Goethe zu. Dadurch hat sich ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit Goethe im Iran entwickelt. Im ahnungsvollen Schweigen über diese Besonderheit Goethes verbergen sich Mutmaßungen über seine divinatorischen Fähigkeiten und über die geheimnisreiche Eigenart seiner Begegnung mit Hafis.
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Notizen
- 2.Bürgel, Johann Christoph: Zum Hafis-Verständnis Goethes. In: Maler, Anselm (Hrsg.): J. W. Goethe. Fünf Studien zum Werk. Frankfurt/M. 1983, S. 115–141.Google Scholar
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