Zusammenfassung
Das einaktige Schauspiel mit Gesang, Erwin und Elmire, das Goethe in Italien zum Singspiel in zwei Akten umarbeitete, gehört zu seinen erfolgreichsten Bühnenstücken. Schon nach der ersten anonymen Veröffentlichung in der Märzausgabe der von Johann Georg Jacobi herausgegebenen »Vierteljahresschrift für Frauenzimmer« Iris des Jahres 1775, stieß es auf lebhafte, wenn auch nicht immer ungeteilt positive Resonanz und weckte große Erwartungen. Nach der mäßig erfolgreichen ersten Aufführung in Offenbach mit der Musik von Johann André durch eine Gruppe »tragierender« Freunde Ende Mai 1775, erregte das Stück erst nach der Aufführung durch die kurpfälzischen Hofschauspieler unter Theobald Marchand am 13. September 1775 im Frankfurter Junghof (vermutlich mit Andrés Musik, s.u.), vor allem aber nach der Premiere der Inszenierung der Döbbelinischen Theatergesellschaft in der Berliner Behrenstraße, die am 17. Juli 1775 stattfand, einiges Aufhebens.
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Literatur
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