Erwin und Elmire

  • Gabriele Busch-Salmen
  • Oliver Rosteck

Zusammenfassung

Das einaktige Schauspiel mit Gesang, Erwin und Elmire, das Goethe in Italien zum Singspiel in zwei Akten umarbeitete, gehört zu seinen erfolgreichsten Bühnenstücken. Schon nach der ersten anonymen Veröffentlichung in der Märzausgabe der von Johann Georg Jacobi herausgegebenen »Vierteljahresschrift für Frauenzimmer« Iris des Jahres 1775, stieß es auf lebhafte, wenn auch nicht immer ungeteilt positive Resonanz und weckte große Erwartungen. Nach der mäßig erfolgreichen ersten Aufführung in Offenbach mit der Musik von Johann André durch eine Gruppe »tragierender« Freunde Ende Mai 1775, erregte das Stück erst nach der Aufführung durch die kurpfälzischen Hofschauspieler unter Theobald Marchand am 13. September 1775 im Frankfurter Junghof (vermutlich mit Andrés Musik, s.u.), vor allem aber nach der Premiere der Inszenierung der Döbbelinischen Theatergesellschaft in der Berliner Behrenstraße, die am 17. Juli 1775 stattfand, einiges Aufhebens.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Kommentare in: MA 1.2, S. 693–707 und MA 3.1. S. 884–889.Google Scholar
  2. — FA I, Bd. 4, S. 954–975 und Bd. 5. S. 627–659.Google Scholar
  3. Wilhelm Wilmanns: Goethe’s Erwin und Elmire. In: GJb 2 (1881), S. 146–147Google Scholar
  4. — Ludwig Geiger: Erwin und Elmire unter Münchener Censur. In: GJb 3 (1882), S. 341–342.Google Scholar
  5. — Emil Söffé: Die erlebten und literarischen Grundlagen zu Goethes dramatischen Jugendwerken, I. Heft, Erwin und Elmire, Brünn 1888.Google Scholar
  6. — Elmar Bötcher: Goethes Singspiele Erwin und Elmire und Claudine von Villa Bella und die »opera buffa«, Diss. Marburg 1911.Google Scholar
  7. — Hans Heinrich Borchert: Die Entstehungsgeschichte von Erwin und Elmire. In: GJb 32 (1911), S. 73–82.Google Scholar
  8. — Alexander v. Weilen: Erwin und Elmire. In: Chronik des Wiener Goethe-Vereins XXVIII (1915).Google Scholar
  9. — Max Friedlaender: Erwin und Elmire, ein Schauspiel mit Gesang von Goethe komponiert von Anna Amalia Herzogin zu Sachsen-Weimar-Eisenach 1776. Nach der in der Weimarer Landesbibliothek befindlichen handschriftlichen Partitur bearbeitet und zum erstenmal herausgegeben, Leipzig 1921, Nachwort des Herausgebers S. 159–172.Google Scholar
  10. — Margarete Treisch: Goethes Singspiele in Kompositionen seiner Zeitgenossen, Diss. Berlin 1951, Teilveröffentlichung in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin, Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe, Nr. 4, Jg. III. 1953/54.Google Scholar
  11. — Gisela Sichardt: Das Weimarer Liebhabertheater unter Goethes Leitung, Weimar 1957Google Scholar
  12. — Rolf Pröpper: Die Bühnenwerke Johann Friedrich Reichardts. Ein Beitrag zur Geschichte der Oper in der Zeit des Stilwandels zwischen Klassik und Romantik, 2 Bde., Bonn 1965, bes. Bd. 1, S. 92–97.Google Scholar
  13. — Ursula Pellaton-Müller: Goethes Singspiele von 1775 bis 1786, Diss. Zürich 1973.Google Scholar
  14. — Hans-Albrecht Koch: Das deutsche Singspiel, Stuttgart 1974, bes. S. 87–94.Google Scholar
  15. — Thomas Bauman: North German Opera in the Age of Goethe, Cambridge 1985.Google Scholar
  16. — Robert Didion: Art. Johann André, Erwin und Elmire. In: Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, Bd. 1. München 1986, S. 38–39.Google Scholar
  17. — Ferdinand van Ingen: Goethes Singspiele, Tübingen 1990.Google Scholar
  18. — Benedikt Holtbernd: Die dramaturgischen Funktionen der Musik in den Schauspielen Goethes. »Alles aufs Bedürfnis der lyrischen Bühne gerechnet«, Frankfurt a. M. 1992 (= Bochumer Schriften zur deutschen Literatur, Bd. 34).Google Scholar
  19. — Leopold Andrian: Fragmente aus Erwin und Elmire, Amsterdam 1993.Google Scholar
  20. — Markus Waldura: Erwin und Elmire. In: GHB, Bd. 2 Dramen, Stuttgart 1997, S. 174–176.Google Scholar
  21. — Frantzke: Goethes Schauspiele mit Gesang und Singspiele 1773–1782, Frankfurt a. M. 1998.Google Scholar
  22. — Jörg Krämer: Deutschsprachiges Musiktheater im späten 18. Jahrhundert, Bd. 1, Tübingen 1998, bes. S. 468–477.CrossRefGoogle Scholar
  23. Der Musikverlag Johann André in Offenbach am Main, Tutzing 1998.Google Scholar
  24. — Anke Sonnek: Emanuel Schikaneder. Theaterprinzipal, Schauspieler und Stückeschreiber, Kassel 1999.Google Scholar
  25. — Albert Gier: Das Libretto — Theorie und Geschichte, Frankfurt a. M. 2000.Google Scholar
  26. — Volkmar Braunbehrens, Gabriele Busch-Salmen, Walter Salmen (Hg.): J. F. Reichardt — J. W. Goethe Briefwechsel, Weimar 2002.Google Scholar
  27. — Walter Salmen: Johann Friedrich Reichardt. Komponist, Schriftsteller, Kapellmeister und Verwaltungsbeamter der Goethezeit, Hildesheim/Zürich/New York 20022.Google Scholar
  28. — Walter Salmen, Regine Zeller: »… von der musikalischen Seite unser Freund, von der politischen unser Widersacher …«. Der Tonkünstler Johann Friedrich Reichardt und Goethe, Düsseldorf 2002.Google Scholar
  29. — Gabriele Busch-Salmen, Renate Moering, Walter Salmen: Musik und Musiker im Umfeld Goethes. Freies Deutsches Hochstift — Frankfurter Goethe-Museum 2003, bes. S. 24–26.Google Scholar
  30. — Sandra Dreise-Beckmann: Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (1739–1807): Musikliebhaberin und Mäzenin, Schneverdingen 2004 (= Schriften zur Mitteldeutschen Musikgeschichte Bd. 9), bes. S. 145–160.Google Scholar
  31. — Gabriele Busch-Salmen: »Göthens Dichtergenius und Reichardts musikalisches Genie« — späte Rehabilitation für das Singspiel in 2 Akten Erwin und Elmire. In: Goethe-Blätter, Schriftenreihe der Goethe-Gesellschaft Siegburg, Bd. HI/2003, Bonn 2005, S. 104–126.Google Scholar
  32. — Gabriele Busch-Salmen (Hg.): Philipp Christoph Kayser (1755–1823). Komponist, Schriftsteller, Pädagoge, Jugendfreund Goethes, Hildesheim 2007Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2008

Authors and Affiliations

  • Gabriele Busch-Salmen
  • Oliver Rosteck

There are no affiliations available

Personalised recommendations