Zusammenfassung
Erst nach der sozialistischen Revolution im September 1944 war es in Bulgarien zu einem systematischen Ausbau des Theaterwesens gekommen, zu einem Abschluß seiner Professionalisierung und einer Verankerung des Theaters als gesellschaftsgestaltender Kraft. Als Institution sollte es in der Volksrepublik Bulgarien allen Schichten der Bevölkerung zugänglich sein. Von Seiten der Kulturadministration wurde aus diesem Grund eine konsequente Dezentralisierungspolitik betrieben. Die bis dahin fast ausschließliche Konzentration des Theaterlebens auf die Hauptstadt Sofia sollte abgeschwächt und das Theater nun auch in der Provinz als selbstverständliches Element des kulturellen Lebens etabliert werden.
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