Zielvereinbarungen mit teilautonomen Gruppen — Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung

  • Oliver Kohnke
  • Cordula Reimann

Zusammenfassung

Auf die zunehmende Verschärfung des Wettbewerbs Anfang der neunziger Jahre reagieren Unternehmen mit der Implementierung „neuer“ Managementkonzepte. Die gemeinsame Hervorhebung der Bedeutung der Gruppenarbeit als Erfolgsdeterminante zur Verbesserung der Wettbewerbssituation führte zu einer Renaissance der Gruppenarbeit. Gruppenarbeit wurde daher als zentraler Bestandteil einer wettbewerbssichernden Gesamtstrategie zunehmend in deutschen Unternehmen eingeführt (Bungard & Jöns, 1997). Im Gegensatz zur Implementierung von Gruppenarbeit im Rahmen der Ansätze zur Humanisierung der Arbeitswelt (HdA) in den 70er Jahren, in deren Zentrum Kriterien menschengerechter Arbeitsgestaltung standen, werden jetzt vor allem Verbesserungen der betrieblichen Leistungen und Prozesse hervorgehoben. Den Anforderungen einer komplexeren Umwelt soll durch die Erschließung der „Human Ressources“ mittels geänderter Organisations-, Arbeits- und Handlungsbedingungen begegnet werden (vgl. Antoni, 1996a und Wahren, 1994).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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  • Oliver Kohnke
  • Cordula Reimann

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