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Traumhäuser in Europa

  • Andrea Szatmary

Zusammenfassung

Im Mittelpunkt der Ausstellung 12049 Berlin — Schillerpromenade 27 — Ein Haus in Europa standen Fotos und Aussagen der Hausbewohner zu ihrer unmittelbaren Alltagswelt. Der zentrale Ausstellungssaal war ein fast leerer Raum, der dem Besucher das Material als Einblick in die Welten fiktiver Mitbewohner bot (vgl. Geyler/Sjöberg in diesem Band). Bei genauer Betrachtung der Fotos konnten die kleineren Besucher, in die Rolle von Detektiven versetzt, Informationen über die Wohnsituation der Mieter finden: War die Wohnung groß oder klein, war sie überbelegt, befand sie sich im Dachgeschoß, im Vorder-oder Hinterhaus? Fühlten sich die Bewohner in ihrer Wohnung und Umgebung wohl? Die Detektive waren neugierig, aus den Bildern etwas über die Lebenswelt anderer Menschen zu erfahren, aber sie wollten auch über ihre eigene Welt erzählen. Wenn Schüler ihren Eindrücken, Gefühlen und Gedanken über ihre Wohnsituation freien Lauf ließen, wurde das Museum lebendig. Die Arbeitsatmosphäre variierte sehr, manchmal laut und lustig, manchmal problembezogen und ernst. Allmählich verwandelte sich das Museum in ein Haus und der zentrale Raum in ein Wohnzimmer. Auf dem roten Teppich „unseres Wohnzimmers“ entwickelten sich die meisten Gespräche und Auseinandersetzungen über Kindheit in der Stadt. Wie wohnen Kinder in ihrem Mietshaus? Welche Geheimnisse gibt es im Haus? Welche Wünsche haben sie? Was wollen sie verändern? Diese Fragen tauchten während der Gespräche auf und wurden von den Schülern malend, werkend, schreibend und durch Bewegung beantwortet.

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Copyright information

© Verlag Leske + Budrich, Leverkusen 1996

Authors and Affiliations

  • Andrea Szatmary

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