Das ak-Modell

  • Peter Stauvermann

Zusammenfassung

Die Analyse im vorhergehenden Kapitel hat die Relevanz der physischen Kapitalbildung und die der Humankapitalbildung für den Wachstumsprozeß verdeutlicht. Das Romer-Modell (1986) bzw. das Modell aus Abschnitt 2.2.1 widerspricht dem stilisierten Fakt 5, da das Grenzprodukt des Kapitals und somit die Kapitalertragsrate im Zeitablauf unbegrenzt steigt. Ein weiteres Manko erwächst aus der unbegrenzt steigenden Pro-Kopf-Wachstumsrate.74 Die Daten, die Romer als Beleg für die These unbegrenzt steigender Wachstumsraten anführt, sind in Abbildung 3.1 abgetragen. Dort werden die vier Lander, die über einen bestimmten Zeitraum das weltweit höchste Einkommen pro Arbeitsstunde realisiert haben, berücksichtigt. Das vorhandene Datenmaterial ist allerdings zu dünn, um die These einer permanent steigenden Wachstumsrate zu untermauern. Die bedingte Konvergenzhypothese, für die einiges spricht, ist mit dieser Annahme ebenfalls nicht vereinbar.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1997

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  • Peter Stauvermann

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