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Faktoren als Auslöser von Planungserfordernissen

  • Klaus Müller-Ibold

Zusammenfassung

Der Prozeß permanenter Gesellschaftsentwicklung erweist sich, wie wir gesehen haben, als ein ausschlaggebender Bedarfsfaktor für Veränderungen, Handlungen und sich anpassender Ordnungen. Wir werden uns also näher mit seinen Auswirkungen beschäftigen müssen. Insbesondere ändert sich auch die Struktur der Bedarfe der Gesellschaft, mit ihnen ändern sich die Verhältnisse des Marktes in der sozialen Organisation und deren Nutzung des Raumes. Faktoren besonderer Problematik im Rahmen dieser Veränderungen sind die zunehmende Intensität und Geschwindigkeit dieser Veränderungen. Bei dem hohen und schnell anwachsenden Konsum- und Produktionsbedarf erhöht sich gleichermaßen das Ausmaß und die Intensität der Investitionen. Die Zunahme vollzogener Infrastrukturmaßnahmen macht die Struktur des Raumes jedoch mengenmäßig und kostenmäßig ständig weitgehend unnachgiebiger gegenüber Veränderungen. Je stärker z.B. ein Schnellbahnnetz schon ausgebaut ist, desto mehr bestimmt es alternative Planungsvorstellungen vor und desto mehr engt es den Spielraum für Alternativen ein. Die im Gegensatz dazu notwendige Flexibilität bei der steigenden Geschwindigkeit der Veränderungen impliziert daher umso mehr die Formulierung rechtzeitiger alternativer Handlungsstrategien durch die Planung.

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Copyright information

© Verlag W. Kohlhammer GmbH 1996

Authors and Affiliations

  • Klaus Müller-Ibold

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