Referenzmodellierung für die Handelslogistik pp 125-190 | Cite as
Beiträge zur Referenzmodellierung
Zusammenfassung
Ziel dieses Abschnittes ist es, der im obigen Zitat formulierten Forderung nachzukommen, die eigene Arbeit in die Forschungslandschaft zu integrieren. Dies geschieht, um den Wert eines komparativen Verbesserungsvorschlags darzulegen. Ferner dient eine Analyse bestehender Arbeiten im gewählten Themenfeld nicht nur der Identifikation ihrer Defizite, sondern auch der Extraktion ihrer Leistungen, um sie für die eigenen Ausführungen nutzbar zu machen. Es wird hier Anlehnung an die dialektische Modellierung485 genommen, in deren Vorgehensweise der Widerspruch zweier Modelle genutzt wird, ihre Weiterentwicklung durch gegenseitige Beeinflussung zu fördern. Abbildung III-1 verdeutlicht das Vorgehen der dialektischen Modellierung. Den Anfang bildet der Aufbau eines Modells auf der Basis des zum Modellierungszeitpunkt verfügbaren Wissens. Dieses Modell liefert die Grundlage der kritischen Analyse eines alternativen Modells mit einem anderen Wirklichkeitsbild. Die im Lichte dieser Analyse extrahierten Modellqualitäten dienen der Bestätigung des Ursprungsmodells, aber auch dessen Veränderung oder Ersatz. In Abwandlung der von Reihlen skizzierten Vorgehensweise werden hier nicht unterschiedliche Modelle eigener Konstruktion gegenübergestellt, sondern Objekt- und Vorgehensmodelle, wie sie die Literatur bietet.
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Literatur
- 484.Mertens, Holzner/Gegenüberstellung/S. 21.Google Scholar
- Vgl. zur dialektischen Modellierung Reihlen/Planungssysteme/S. 246 f.Google Scholar
- 489.Krickl/Neugestaltung/S. 59.Google Scholar
- 490.Vgl. zu eigenständigen Prozessanforderungen des Handels Schütte/Prozeßorientierung/S. 273.Google Scholar
- 491.Es gilt, die logistische Kernkompetenz zur Unterstützung der Anpassung transferspezifischer Eigenschaften an die Umweltentwicklung durch die Kenntnisse der Organisationstheorie und aktuellen Erfahrungen zur Gestaltung von Geschäftsprozessen [..] zu ergänzen.“ Kerkom/Handelscontrolling/S. 250. Dieser Ergänzung dient der folgende Abschnitt.Google Scholar
- 492.Vgl. zur Strukturierung von Netzwerken in Funktionen und Substanz Häkansson, Snehota/Relationships /Google Scholar
- 493.ff. Funktionen sind in dyadisch, isoliert und vernetzt aufzuteilen, die Substanz besteht aus Aktivitäten, Ressourcen und Akteuren.Google Scholar
- 493.Vgl. z.B. Springer/Trends im Handel/S. 13 f.; Laurent/Kooperationen/S. 44 und die dort angegebene Literatur; EHI/Handel aktuell ‘89/S. 107 ff.Google Scholar
- Vgl. Sparks/Retail/S. 3; Bretzke/Industrie/S. 81.Google Scholar
- 496.Vgl. Fernie/Retail/S. 390; McKinnon/Distribution/S. 66.Google Scholar
- 497.Vgl. McMeekin/Distribution/S. 36 ff. Die angestrebte Lagerdauer wird am Beispiel von TESCO mit maximal einem Tag beziffert.Google Scholar
- 498.Vgl. EHI/Handel aktuell ‘89/S. 60–61.Google Scholar
- 499.Vgl. Hogarth-Scott, Parkinson/Relationships/S. 16.Google Scholar
- 500.Vgl. Ogbonna, Wilkinson/Power/S. 395.Google Scholar
- 501.Vgl. Zentes/CIM/S. 5. Zu Just-in-Time vgl. Zibell/Just-in-Time/S. 8 ff.Google Scholar
- 502.Vgl. Sparks/Retail/S. 7.Google Scholar
- 506.Vgl. Berg/Teile/S. 104 ff.; Weisbrodt, Kessel/Entwicklung/S. 141 ff.; Vossen/Aldi/S. 1.Google Scholar
- 504.Durch Rücküberwälzung der Kosten durch den Hersteller über den Einkaufspreis ist der Effizienzbeitrag dieser Praktiken auch für den Handel allein tendenziell in Zweifel zu ziehen. Vgl. Laurent/Kooperationen/S. 55.Google Scholar
- sos Vgl. Whiteoak/Realities/S. 5.Google Scholar
- 508.Vgl. Kruse/Geschäftsprozeßmanagement/S. 2 in Anlehnung an Weber/Koordinationsfunktion/S. 878.Google Scholar
- 507.Vgl. Abschnitt II.B.I.c.Google Scholar
- Vgl. A.T. Kearney/Excellence/S. 18. Dieser Wert entspricht in etwa dem Mittelwert verschiedener Studien, die allesamt keinen Einblick in die Art der Ermittlung dieser Werte geben und daher lediglich einen Anhaltspunkt darstellen. Vgl. z.B. Baumgarten, Benz/Logistik des Handels/S. 9; Leifeld, Wolff/Logistik-Trends/S. 37; Henning/Aspekte/S. 13.Google Scholar
- Zur Umsetzungsgeschwindigkeit von ECR vgl. o.V./Standard von morgen/S. 92.Google Scholar
- 510.Vgl. Dawson/Retail/S. 4 ff.Google Scholar
- 511.Vgl. Fernie/Retail/S. 384 ff.; Davara/Discount/S. XIV.Google Scholar
- 512.Vgl. Schütte, Vering, Wiese/Geschäftsprozesse/S. 3. Zu parallel dazu steigenden Serviceerwartungen breiter Kundschaftsschichten vgl. Dawson/Retail/S. 7.Google Scholar
- 513.Zur gesetzlichen Protektion kleiner Handelsunternehmen und zu Restriktionen für die Entwicklung derGoogle Scholar
- grünen Wiese“ einzelner europäischer Länder vgl. Wileman/Destination/S. 7. Zum Trend zu innerstädtischen Lagen vgl. Springer/Trends im Handel/S. 18; HDE/Jahresbericht 1999/2000/S. 52.Google Scholar
- 514.Vgl. z.B. Helms, Haynes, Cappel/Strategies/S. 4; Wupper/Tod lauert in der Mitte/S. 37. Kritisch zu bemerken ist, dass in diesen Quellen lediglich eine kostenorientierte Strategie mit Maßnahmen derGoogle Scholar
- 518.Vgl. KSA/ECR.Google Scholar
- 519.Vgl zu den Einflussfaktoren nicht-kontinuierlichen Bestellverhaltens Gleißner, Mau/Prognose/S. 78.Google Scholar
- 520.Vgl. dazu Forrester/Industrial Dynamics/S. 37 ff.; Lee, Padnamabhan, Whang/Bullwhip/S. 93 ff.;Google Scholar
- Chen, Drezner, Ryan, Simchi-Levi/Bullwhip/S. 436.Google Scholar
- Vgl. Delfmann/ECR/S. 566 in Anlehnung an CCRRGE/Kooperation/S. 7.Google Scholar
- 522.Quelle: in Anlehnung an KSA/ECR/S. 29. Zu einer ausführlichen Beschreibung der marketingseitigen Elemente vgl. Mitchell/Efficient Consumer Response/S. 85 ff.; im Kurzüberblick siehe CCG/Materialsammlung/S. 57.Google Scholar
- 523.In Abhängigkeit vom Bezug zur Branche werden auch alternative Bezeichnungen für denselben Optimierungsansatz gewählt, so z.B. Quick Response als eine Logistiklösung für die Probleme der Textilbranche. Der Versuch einer Abgrenzung der mit Quick Response, EfficienReplenishment, Continuous Replenishment oder auch Effective Replenishment bezeichneten Konzepte wirkt vor dem Hintergrund der einheitlichen Zielsetzung und des Bezugs zur Just-in-Time-Philosophie eher künstlich. Vgl. zu Versuchen der Differenzierung z.B. Kotzab/Distributionslogistik/S. 142.Google Scholar
- 524.Vgl. Robins/Sailing/S. 43 f.; Virnich/Einkaufen/S. 52. Aufgrund der Produkt- und Konsumeigenschaften im Lebensmittelsektor erfolgt natürlich keine kundenauftragsgesteuerte Auslieferung der Waren an die Filialen. Steuerungsrelevant sind Verkaufsprognosen mit deutlich gesteigerter Qualität und Verwendungsintensität gegenüber der Ausgangssituation. Vgl. Gleißner, Mau/Prognose/S. 78 Delfmann/Segmentierung/S. 173.Google Scholar
- 526.Mangelhafte Datenqualität ist immer noch einer der zentralen Gründe für die manuelle Erfassung der Warenbestände im Regal, um auf dieser Basis ebenso manuell einen Dispositionsauftrag zu erstellen.Google Scholar
- 527.Vgl. In verschiedenen Quellen ist die Umsetzung von Efficient Replenishment zwangsläufig mit der Übernahme der Dispositionsaufgabe durch den Hersteller verbunden, so z.B. bei Wiese/Schneller/S. 44, Kotzab/Distributionslogistik/S. 140 ff. und der dort angeführten Literatur. Dieser Ansicht wird hier nicht gefolgt, um ausreichend Spielraum für eine unternehmensspezifische Ausgestaltung des Logistik-systems bereits über die Art der Definition zu gewährleisten. zu einer aufgabenträgerneutral gehaltenen Definition Biehl/Wiedergewinnung/S. J15; ECR Italia/Redesigning the Supply Chain/S. 59 ff.Google Scholar
- 528.Zu einer ausführlichen Ablaufbeschreibung s. auch Becker, Uhr, Vering/Informationssysteme/S. 192 f.Google Scholar
- 529.Zu einer kritischen Analyse der Möglichkeiten absatzsynchroner Produktion vgl. Abschnitt IV.E.1.e.Google Scholar
- 531.Die Informationen, die für die Ausschöpfung des lokalen Marktpotenzials jeder einzelnen Filiale erforderlich sind — was eine Kernkompetenz von Supermärkten gegenüber andersartigen Betriebstypen darstellen sollte — bedürfen zumindest teilweise einer antizipativen Berücksichtigung im Bestellverhalten, wofür Prognosen aus Abverkaufsdaten nur eine begrenzte Tauglichkeit aufweisen. Vgl. zu Untersuchungen der Wichtigkeit filialspezifischen Handelns Virnich/Einkaufen/S. 52.Google Scholar
- Vgl. Spalink, Berten/Kooperation/S. 50; Hellingrath/Standards/S. 83 f.; o.V./CPFR/S. I f.Google Scholar
- 534.Vgl. Remme/Konstruktion/S. 87 ff.Google Scholar
- 535.vgl. Zu ähnlichen Bedenken mit Bezug zur Formalorganisation Theuvsen/Business Reengineering /S. 80.Google Scholar
- 536.Vgl. Abschnitt II.B.2.a. und II.B.2.b.2. zur Definition eines Prozesses und zur Berücksichtigung der Kun- denanforderungen als definitorischem Merkmal bei der Bestimmung der Prozessgrenzen. Auf Filialniveau verdeutlicht sich für jeden Leser aufgrund persönlicher Erfahrung die besondere Notwendigkeit, die Folgeverwendung einer Lieferung wegen des direkten Kontaktes mit dem Endverbraucher zu berücksichtigen.Diese Praktik wird im Rahmen der sogenannten ECR-Trials der Unternehmensberatung Roland Berger Partner mit Roll Cage Sequencing betitelt.Google Scholar
- Vgl. Roeb/Optimum/S. 46.Google Scholar
- 538.Liefereinheiten sind im Allgemeinen Roll-Container.Google Scholar
- 539.Dies entspricht der in Discountern üblichen Form der Lagerung ganzer Paletten im Verkaufsraum.Google Scholar
- 540.Zu einer kritischen Stellungnahme zu Cross Docking vgl. Mitchell/Efficient Consumer Response/S. 54.Google Scholar
- 541.Vgl. z.B. CCRRGE/Kooperation/S. 10. Ausgehend vom Wissensstand der Teammitglieder der Studie wurden Hypothesen formuliert und anhand von 22 Fallstudien zu den zentralen Aussagen von ECR für Europa verdichtet. Ein ähnliches Vorgehen prägt die Studie der Kurt Salmon Associates. Vgl. KSA/ECR. Ohne Skizze der Vorgehensweise beschreibt ECR Italia/Redesigning the Supply Chain/S. I ff. Ergebnisse und Logistikpraktiken. Eine Ausnahme liefern Clark, Hammond/Reengineering/S. 248 ff. mit dem Versuch einer statistischen Analyse der Kosteneffekte von Efficient Replenishment Programmen.Google Scholar
- 542.Vgl. Pellegrini/Reasons/S. 11.Google Scholar
- 543.Neben Efficient bzw. Continuous Replenishment und Cross Docking werden als logistische Teilelemente von ECR Efficient Unit Loads (Vgl. ECR Europe/Unit/S. I ff.), Direct Store Delivery (ECR Italia/Redesigning the Supply Chain/S. 63 ff.), Transport Optimisation (Vgl. ECR Europe/Transport/S. 1 ff.) und Roll Cage Sequencing (Vgl. Mitchell/Efficient Consumer Response/S. 61) zusammengefasst.Google Scholar
- 544.Vgl. zur Modellminimalität als Grundsatz der ordnungsmäßigen Modellierung Abschnitt II.A.4 Zur Notwendigkeit einer Netzwerkperspektive, die über die Analyse der Beziehungen einzelner Kooperationspartner hinausgeht vgl. Becker, Rosemann, Schütte/Prozeßintegration/S. 309; Whiteoak/Replenishment/S. 125. Im Zusammenhang mit den beschriebenen Techniken vgl. auch Pötzl, Schneckenburger/Macht/S. 45.Google Scholar
- Vgl. auch die Einleitung zu Abschnitt III.B.Google Scholar
- 546.Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn Disposition und Transportplanung getrennt behandelt werden, wodurch jedoch die Integrationseffekte auf Seiten des Herstellers verhindert werden.Google Scholar
- 547.Vgl. Delfmann/ECR/S. 568; Slotta, Häusler, Lange/Dienstleister/S. 26 ff.Google Scholar
- Zu einer kritischen Beurteilung der Kooperationswilligkeit auch bei Teilnahme an ECR ProjektenGoogle Scholar
- vgl. Lou Stern, zitiert in Whiteoak/Replenishment/S. 110: „Partnership as it’s practised today is manipulation… well be partners if it benefits me.“Google Scholar
- sag Vgl. z.B. CCRRGE/Kooperation/S. 34. Dort wird eine Verdichtung von Abverkaufsdaten auf Regional- lagerebene vorgeschlagen, um den Grad der Vertraulichkeit der auszutauschenden Information zu senken und damit eine Realisierungshürde abzubauen. Handlungen, die auf die aufbauorganisatorische und per-Google Scholar
- Vgl. z.B. CCG/Continuous Replenishment/S. 31; CCG/ECR im Focus/S. 32; Töpfer/Wertschöpfungskette/S. 115; Mevissen/10,8: 3,4/S. 25. Fernie/Relationships/S. 35.Google Scholar
- 551.Es ist an dieser Stelle zu bemerken, dass die Aussagen über die mit der Implementierung von ECR verbundenen Einsparungen im Allgemeinen auf Einzelschätzungen beruhen, die für den amerikanischen bzw. europäischen Markt extrapoliert wurden. Eine detaillierte Messung der tatsächlichen Einsparungen setzt eine Lösung des schwierigen Problems der Bestimmung des Umfangs der Logistikkosten voraus sowie die Möglichkeit der operativen Nutzung der für die Messung erforderlichen Instrumente.Google Scholar
- 552.Vgl. Arnold/Research/S. 48; Kotzab/Distributionslogistik/S. 156; Kotzab/Bestandsaufnahme/S. 31 ff.; Mitchell/Efficient Consumer Response/S. 7; Hallier/Wal Mart-Mythos/S. 4 ff.; O’Laughlin, Copacino/Strategy/S. 57.Google Scholar
- 553.Vgl. Stalk, Evans, Shulman/Leistungspotentiale/S. 61.Google Scholar
- 554.Zu einem Vergleich der Sortimentsdimensionierungen von Supermärkten in den USA und in DeutschlandGoogle Scholar
- vgl. Hallier/Wal Mart-Mythos/S. 4. Die durchschnittliche Artikelzahl in den USA wird mit 30.000 angegeben, in Deutschland sind es weniger als 10. 000.Google Scholar
- 555.Vgl. Gorgs/Versprochen/S. 57; o.V./Rückwärtsgang/S. I f.Google Scholar
- 556.Hallier/Wal Mart-Mythos/S. 6.Google Scholar
- 557.Weber/Objektivität/S. 151.Google Scholar
- 558.Vgl. Rüegg-Sturm/Machbarkeit/S. 203: „Diese Annahme einer begrenzten Dekontextualisierung von Wissen [als Konsequenz der systemischen Auffassung der Logistik; Anmerkung des Verf.] hat vor allem methodische Konsequenzen. Sie erfordert bei der Rekonstruktion komplexer sozialer Phänomene und insbesondere bei der Untersuchung tiefgreifender Veränderungsprozesse mindestens in einem Zwischenschritt die Erarbeitung von Fallstudien, um damit einer vorschnellen Dekontextualisierung von Phänomenen vorzubeugen.“Google Scholar
- 559.Vgl. Kubicek/Empirische Organisationsforschung/S. 38 f.Google Scholar
- 560.Vgl Kubicek unterscheidet Einzelfallstudie, Laborexperiment, vergleichende Feldstudie, Feldexperiment. Siehe Kubicek/Empirische Organisationsforschung/S. 36.Google Scholar
- 561.Zur Abgrenzung deskriptiver von theorietestender bzw. analytischer empirischer Forschung vgl. Ale- mann/Forschungsprozeß/S. 156.Google Scholar
- 562.Vgl. Frese, Noetel/Kundenorientierung/S. 13; Kubicek/Empirische Organisationsforschung/S. 59.Google Scholar
- 564.Vgl. zur Leistungsfähigkeit qualitativ ausgerichteter Untersuchungen Ogbonna, Wilkinson/Power/S. 396 f.Google Scholar
- 565.Vgl. zur Gesamtstruktur der Studie Delfmann, Remmert/Influence/S. 3 ff.; Neumann et al./Erfolg- reich/S. 68 ff.Google Scholar
- 566.Vgl. zum Begriff des Wertsystems Porter/Wettbewerbsvorteile/S. 59 f.Google Scholar
- litätVgl. Becker, Uhr, Vering/Informationssysteme/S. 33 ff.Google Scholar
- Vgl. zu Formen von Fragebogen Alemann/Forschungsprozeß/S. 207 ff.Google Scholar
- 568.Zur Anonymität der Studienteilnehmer als übliche Form der Veröffentlichung dieser Art von Forschungs- ergebnissen vgl. Ogbonna, Wilkinson/Power/S. 397.Google Scholar
- 569.vgl. CCRRGE/Kooperation/S. 26 oder Hogarth-Scott, Parkinson/Relationships/S. 17.Google Scholar
- 570.Die Größenspanne reicht von unter 1,500 qm Verkaufsfläche bis hin zu über 3,500 qm. Der Schwerpunkt liegt bei Ladenflächen von ca. 2,000 qm.Google Scholar
- 571.Internationalisierung wird über Beteilungen erreicht, die keinen Einfluss auf die logistische Struktur innerhalb eines Landes haben.Google Scholar
- Vgl. Darr/Marketing-Logistik/S. 262.Google Scholar
- 578.Vgl. o.V./Automatisierung/S. 18 ff. zu einem gegensätzlichen Ansatz bei EDEKA.Google Scholar
- 579.Vgl. Abschnitt II.D.4.Google Scholar
- 380.Vgl. Hallier/Wal-Mart-Mythos/S. 4.Google Scholar
- sxi Die Struktur der angestrebten Logistiknetze richtet sich sehr stark an der Umschlaghäufigkeit aus, die im Rahmen einer ABC-Analyse zu einer Aufteilung in 300 A-, 1800 B-, 1900 C- und 5000 sog. Z-Artikel geführt hat.Google Scholar
- Vgl. Die Belieferungsfrequenz lag zu Projektbeginn 1998 bei 3,2 mal pro Woche.Google Scholar
- 584.Vgl. Ebenso ist die Konzentration des Sortiments eines Herstellers in einer Lieferquelle und dessen Mengen- umfang in der Konzeption der vertikalen Lagerstruktur des Handels zu berücksichtigen.Google Scholar
- 585.Vgl. Die Fallstudien zeigen analog zur Beurteilung des ECR-Konzepts nur unternehmensintern Ansätze einer Netzwerkbetrachtung als Erweiterung von Lieferketten. In der interorganisationalen Betrachtung stehen weiterhin dyadische Verbindungen von Lieferanten und Handel im Mittelpunkt.Google Scholar
- 586.Vgl. Dies gilt vor allem aufgrund der Beschränkung der Innovationsmöglichkeiten des Handels auf den Bereich der Dienstleistungserstellung im Rahmen von Prozessen. Vgl. Ahlert/Anforderungen/S. 13; Helms, Haynes, Cappel/Strategies/S. 5.Google Scholar
- 587.Vgl.Becker/Produktivitätssteigerungen/S. 13.Google Scholar
- 588.Vgl. Scheer/EDV-orientierte BWL/S. 121; Schwarze/Systementwicklung/S. 28.Google Scholar
- 559.Vgl. Becker, Uhr, Vering/Informationssysteme. Die Autoren beziehen sich auf die Version 4.6 des Pro- gramms SAP R/3 Retail unter Verweis auf die fehlende handelsspezifische Ausgestaltung der Vorläufer. 591 Vgl. Abschnitt II.C.3.Google Scholar
- 592.Ansätze der Gestaltung von logistischen Netzen und den darin ablaufenden Prozessen werden im Zusam-Google Scholar
- menhang mit den Instrumenten der SAP Supply Chain Management-Software aufgezeigt. Siehe dazu Becker, Uhr, Vering/Informationssysteme/S. 210 ff. Deutlich wird der Ursprung der Software in produzierenden Branchen z.B. durch die Bezeichnung des Moduls „Production Planning and Detailed Scheduling“.Google Scholar
- 593.Vgl. Becker, Uhr, Vering/Informationssysteme/S. 228 ff.: Anhang: Checkliste SAP Retail-Funktiona-Google Scholar
- litätVgl. Becker, Uhr, Vering/Informationssysteme/S. 33 ff.Google Scholar
- Vgl. Marent/Referenzmodelle/S. 305.Google Scholar
- 601.Vgl. Stecher/Building/S. 278 ff. von 1993.Google Scholar
- 602.Vgl. Stecher/Building/S. 279; Schlagheck/Referenzmodelle/S. 23.Google Scholar
- 603.Ungeachtet seiner Bezeichnung reklamiert dieses Modell die Darstellung von Prozessen: „To enrich the definition of processes we include the flows of entities and information between them in the static functional model.“ Stecher/Building/S. 290.Google Scholar
- 604.Vgl. Stecher/Building/S. 279 u. 293. Zur Problematik dieser Betrachtungsbreite vergleiche auch Marent/Referenzmodelle/S. 310; Schütte/Handelsunternehmens/S. 72.Google Scholar
- 605.Vgl. Stecher/Building/S. 282.Google Scholar
- 606.Vgl Der Begriff der Ressource bezeichnet hier Märkte, Produkte, Kunden, Personal, Finanzen, rechtliche Aspekte und Anlagevermögen. Lieferanten werden mit der Begründung hinreichender Aufarbeitung in der Literatur aus der Ressourcenmenge eliminiert.. Stecher/Building/S. 291 f.Google Scholar
- 609.Vgl Siehe zu einer vergleichbaren Beobachtung Hansen, Marent/Referenzmodellierung/S. 375.Google Scholar
- 615.An dieser Stelle wird die von Hansen, Marent/Referenzmodellierung/S. 379 gewählte Notation Barkers übernommen. Vgl. Barker/CASE.Google Scholar
- 616.Quelle: Hansen, Marent/Referenzmodellierung/S. 379.Google Scholar
- 61.Vgl. Müller-Hagedorn/Handelsmarketing/S. 158.Google Scholar
- ezi Geändert ist in dieser Darstellung das Objekt, das im Original mit,Lieferant` ausgefüllt ist. Aus Plausibi- litätsgründen ist ein Austausch durch,Artikel` entsprechend des Klassifikationsschemas der Abbildung III-1 1 vorzunehmen.Google Scholar
- 622.Die Integration der Geschäftsbedingungen in das Klassifikationsschema und damit in alle Elemente des daraus entstehenden Datenmodells fördert bspw. die flexible Abbildung aller Rabattarten im Handel. Damit werden Interdependenzen zwischen Bestandsführung und Auftragsabwicklung im Fall von Rabatten in Form von Zugaben deutlich, die zu Differenzen zwischen Bestellung und Lieferung führen.Google Scholar
- 623.Vgl. Hansen, Marent/Referenzmodellierung/S. 390.Google Scholar
- Vgl. Hansen, Marent/Referenzmodellierung/S. 377. Zu einer generellen Kritik vgl. Schütte/Grund- sätze/S. 85.Google Scholar
- 625.Zum Begriff der Methode vgl. Bunge/Philosophy/S. 101 ff.Google Scholar
- 626.Zu einer Bewertungsübersicht über Ansätze der Funktions- und Datenintegration in Referenz- und Vorgehensmodellen aus dem Jahr 1992 vgl. Mertens, Holzner/Gegenüberstellung/S. 5 ff.Google Scholar
- 627.Vgl. Hammer, Champy/Business Reengineering, New York 1993.Google Scholar
- 628.Vgl. Hammer, Champy/Business Reengineering/S. 11.Google Scholar
- 629.Hammer, Champy/Business Reengineering/S. 43. Der Verzicht auf Arbeitsteilung setzt eine Beschrän- kung auf Aufgaben voraus, deren Umfang der Arbeitskapazität einer Person entspricht. Es verdeutlicht sich hier das Ziel der Autoren, durch die Art der Formulierung ihren Aussagen Nachdruck zu verleihen.Google Scholar
- 630.Vgl. Hammer, Champy/Business Reengineering/S. 71 ff.Google Scholar
- 631.Drosdowski et al./Fremdwörterbuch/S. 461.Google Scholar
- 632.Zu einer vergleichbaren Kritik siehe Remme/Konstruktion/S. 64; Pietsch, Steinbauer/Business Process Reengineering/S. 503.Google Scholar
- 633.Vgl. Hammer, Champy/Business Reengineering/S. 47.Google Scholar
- 634.Vgl. Rosemann/Vorbereitung/S. 48.Google Scholar
- 525.Vgl. Becker, Kugeler, Rosemann/Prozessmanagement, Münster 2000.Google Scholar
- Vgl. Becker, Kugeler; Rosemann/Prozessmanagement/S. V. Angestrebt wird eine explizite Abgrenzung von anglo-amerikanischen Beiträgen der Art, wie sie das vorangegangene Kapitel beschreibt.Google Scholar
- 63’.Vgl. Speck, Schnetgöke/Sollmodellierung/S. 153 ff.Google Scholar
- 638.Vgl. Becker, Meise/Strategie/S. 114 f. Zitiert wird in diesem Zusammenhang an anderer Stelle (S. 92) Chandler, dessen Aussage „Structure follows Strategy“ für Referenzmodelle weiterhin Gültigkeit reklamieren kann, da sich der Einfluss bestehender Strukturen auf die Strategieauswahl — und damit eine mögliche Umkehr der Beziehung — einer Beurteilung entzieht. Siehe Chandler/Strategy/S. 14.Google Scholar
- 639.Becker, Meise/Strategie/S. 112. Die Verbindung von Strategie und Ordnungsrahmen bleibt an dieser Stelle unklar. Auch das gewählte Beispiel des Handels-H-Modells (vgl. dazu Abschnitt II.C.3.) kann nicht verdeutlichen, wie sich eine strategische Option im Ordnungsrahmen niederschlagen soll. peck, Schnetgöke/Sollmodellierung/S. 171.Google Scholar
- iVgl. Speck, Schnetgöke/Sollmodellierung/S. 171.Google Scholar
- Vgl. Remme/Konstruktion, Saarbrücken 1997. emme/Konstruktion/S. 93.Google Scholar
- Vgl. in ähnlicher Form Yourdan/Analysis/S. 321. Der Begriff der Essenz bezieht sich dort auf den Kern des Unternehmens unter der Prämisse perfekter Technologie. Vgl. ebenso Bullinger, Fähnrich/Informationssysteme/S. 28.Google Scholar
- 645.Remme/Konstruktion/S. 37 f. vertritt den abbildungsorientierten Modellbegriff. Die auf diese Weis postulierte eineindeutige Wiederholbarkeit einer Unternehmensmodellierung durch verschiedene Modellierer ist zu berücksichtigen, wenn Modelle anhand ihrer Innovationsfähigkeit bewertet werden. Vgl. dazu Remme/Konstruktion/S. 55, Abb. 17.Google Scholar
- 646.Vgl. Remme/Konstruktion/S. 54.Google Scholar
- Vgl. Remme/Konstruktion/S. 59. Die Interpretation von Referenzmodellen als Ansammlung von Fall- beispielen thematisiert nicht die Möglichkeit einer Übertragung generierender Ansätze in die Referenz-modellierung und damit deren Eigenschaft, als Träger innovativer Konzepte zu fungieren. Die Einordnung ist daher zweifelhaft.Google Scholar
- 648.Vgl. Kosiol/Organisation/S. 68.Google Scholar
- 650.Quelle: Remme/Konstruktion/S. 98.Google Scholar
- 651.Remme/Konstruktion/S. 99.Google Scholar
- 652.Darüber hinaus stellt sich die Frage nach der Ermittlung der Essenz, in der Gestaltungsentscheidungen entweder bereits vorweggenommen sind oder die auf eine Minimallösung mit hohem Anpassungsaufwand an den individuellen Fall reduziert wird.Google Scholar
- 653.Vgl. Remme/Konstruktion/S. 112.Google Scholar
- 654.Vgl. Remme/Konstruktion/S. 126 ff.Google Scholar
- 657.Vgl. Lang/Gestaltung/S. 32 ff.Google Scholar
- 638.Vgl. Lang/Gestaltung/S. 59.Google Scholar
- 659.Vgl. Lang/Gestaltung/S. 113.Google Scholar
- 660.Ein solches Objekt kann bspw. ein Auftrag sein. Alle für dessen vollständige Abwicklung erforderlichen Aktivitäten werden in einem Baustein zusammengefasst.Google Scholar
- 66’.Vgl. Lang/Gestaltung/S. 76.Google Scholar
- 662.Vgl Lang/Gestaltung/S. 100.Google Scholar
- 663.Vgl. Lang/Gestaltung/S. 65.Google Scholar
- 664.Vgl. Hess/Entwurf, St. Gallen 1996.Google Scholar
- 665.Vgl. Hess/Entwurf/S. 161.Google Scholar
- 666.Vgl Hess/Entwurf/S. 169.Google Scholar
- 66’.Vgl. Hess/Entwurf/S. 170 f.Google Scholar
- 668.Vgl. Abschnitt II.B.2.b.3. zur logistischen Segmentierung als Ansatz einer solchen Trennung.Google Scholar
- 671.Vgl. Hess/Entwurf/S. 180, 183, 208.Google Scholar
- 672.Vgl. Hess/Entwurf/S. 204 u. 251 ff.Google Scholar
- 673.Vgl. z.B. Bullinger, Fähnrich/Informationssysteme/S. 1 1 ff. Der Begriff Vorgehensmodell, oder kurz V- Modell, bezeichnet einen Standard der Softwareentwicklung für alle Projekte mit behördlicher Beteiligung. Vgl. Bröhl, Dröschel/V-Modell/S. 1 ff.; o.V./V-Modell/S. 1 ff.; Montenegro, Kneuper, MüllerLuschnat/Vorgehensmodelle/S. 1 ff.Google Scholar
- 614.Vgl. Borchart/Entwicklung/S. 5 ff.; Mellis/Softwareentwicklung/S. 4 ff.; Kneuper, Müller-Luschnat, Oberweis/Vorgehensmodelle/S. 5. Die von den Autoren reklamierte ausschließliche Bindung der Bezeichnung Vorgehensmodell an die Entwicklung von Anwendungssystemen wird hier aus Gründen der Allgemeinheit des Begriffs abgelehnt.Google Scholar
- 675.Dies gilt auch für Variationen eines Phasenmodells in Form von Wasserfallmodellen (Vgl. Boehm /Google Scholar
- Vgl. Thome, Hufgard/System/S. 25 ff.) oder Spiralmodellen, deren Variation zum generischen Phasenkonzept vorrangig auf Problemstellungen in der Einführung von Systemen in Unternehmen abzielen. Der Bedarf an Sollkonzeptionen ist von der Vorgehensvariation in seinem Umfang, nicht jedoch in seiner Art tangiert.Google Scholar
- 676.Vgl. Schwarze/Systementwicklung/S. 70 ff.Google Scholar
- 677.Quelle: Schwarze/Systementwicklung/S. 51.Google Scholar
- 679.Vgl. Abschnitt II.A.5.a.Google Scholar
- 680.Vgl. Scheer/ARIS/S. 31 ff.Google Scholar
- 681.Vgl. Scheer/ARIS/S. 39.Google Scholar
- 682.Vgl. Scheer/ARIS/S. 54 ff.Google Scholar
- 683.Vgl. Scheer/House/S. 2.Google Scholar
- 684.gl. zu dieser Kritik Ferstl, Sinz/Geschäftsprozeßmodellierung/S. 591. Spätere Arbeiten von Scheer entziehen sich diesem Vorwurf, indem sie analog zu SOM eine strategische Geschäftsprozessanalyse mit Bezug zur Unternehmensstrategie ihrem Phasenkonzept voranstellen.Google Scholar
- 686.Vgl. Ferstl, Sinz/Ansatz/S. 212.Google Scholar
- 687.Quelle: in Anlehnung an Ferstl, Sinz/Ansatz/S. 213.Google Scholar
- 688.Vgl. Ferstl, Sinz/Geschäftsprozeßmodellierung/S. 590.Google Scholar
- 689.Die Anlehnung der Prozessmodellierung an das objektorientierte Paradigma des Software-Engineering führt zur Einordnung dieses Ansatzes in die Kategorie der Beiträge der Systementwicklung, auch wenn das Architekturmodell des SOM nur auf einer Ebene Anwendungssystemorientierung aufweist. Vgl. Ferstl, Sinz/Modeling/S. 2.Google Scholar
- 690.Vgl. Lang/Gestaltung/S. 19 ff.Google Scholar
- 691.Vgl. Ferstl, Sinz/Ansatz/S. 217 ff.Google Scholar
- 692.Vgl. zur Eignung der Objektorientierung für Zwecke der Modellierung von Fachkonzepten Scheer, Jost/Geschäftsprozeßmodellierung/S. 38. Ferstl, Sinz/Ansatz/S. 220 bemerken selbst den erhöhten Einarbeitungsaufwand sowie den unterproportionalen Beitrag der Ablaufsicht in der Neugestaltung von Geschäftsprozessen.Google Scholar
- 693.CC RIM = Competence Center Rechnergestütztes Informationsmanagement.Google Scholar
- 694.Vgl. Gutzwiller/CC RIM-Referenzmodell/S. I.Google Scholar
- 695.Quelle: Gutzwiller/CC RIM-Referenzmodell/S. 12.Google Scholar
- 696.Der Begriff des Geschäftssystems entspricht einer Zusammenfassung einzelner sichtenspezifischer Modelle in einem Gesamtentwurf.Google Scholar
- 69’.Das Metamodell stellt ein Datenmodell dar, das die Entwurfsentitäten, deren Attribute und Beziehungen in der Notation der Datenmodellierung umfasst.Google Scholar
- 698.Zum Entwurfsvorgehen siehe auch Gutzwiller/CC RIM-Referenzmodell/S. 83.Google Scholar
- 699.Vgl. Gutzwiller/CC-RIM-Referenzmodell/S. 43: „Die IS-Architektur ist ein grob und breit angelegtes Modell eines Soll-Geschäftssystems“.Google Scholar
- 700.Gutzwiller /CC RIM-Referenzmodell/S. 45.Google Scholar
- 701.Vgl. Gutzwiller/CC RIM-Referenzmodell/S. 45.Google Scholar
- 702.Vgl. Gutzwiller/CC RIM-Referenzmodell/S. 146: „Das Metamodell enthält alle formalisierbarenGoogle Scholar
- 703.Gutzwiller/CC RIM-Referenzmodell/S. 81.Google Scholar
- 704.Vgl. Yourdan/Analysis/S. 321; Bullinger, Fähnrich/Informationssysteme/S. 28 u. 31 f.Google Scholar