Konzeption der Entscheidungsunterstützung

  • Steffen Gackstatter
Part of the Forschungs-/Entwicklungs-/Innovations-Management book series (FEIM)

Zusammenfassung

Die in diesem Kapitel dargelegte Konzeption der Entscheidungsunterstützung für die FuE-Programmplanung basiert auf dem im letzten Kapitel formulierten Entscheidungsmodell. Die Umsetzung dieser Konzeption in einen Prototyp eines EUS wird im sechsten Kapitel präsentiert.

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Literatur

  1. 342.
    Zu den unterschiedlichen Entscheidungstypen vgl. S.13.Google Scholar
  2. 343.
    Für die Beschreibung des allgemeinen Ablaufs interaktiver Verfahren vgl. Zimmermann/Gutsche (1991) S.137ff.Google Scholar
  3. 344.
    In der englischsprachigen Literatur wird zwischen ‘calculation phases’ und ‘dialogue phases’ unterschieden, vgl. z.B. Vanderpooten (1992) S.441f.Google Scholar
  4. 345.
    Vgl. Steuer (1986) S.362.Google Scholar
  5. 346.
    Vgl. S.20.Google Scholar
  6. 347.
    Zu einer allgemeinen, entscheidungstheoretischen Beschreibung der Vorgehensweise in einer Vorauswahl bei voller Kenntnis des Aktionsfeldes vgl. Bitz (1977) S.124ff.Google Scholar
  7. 348.
    Zur Projektvorselektion als erster Phase der FuE-Programmplanung vgl. auch Kern/Schröder (1977) S.224f.Google Scholar
  8. 349.
    Ähnlich ist die Einteilung in ‘go’, ‘on’ und ‘no go’-Projekte, vgl. z.B. Wicher/Deubet (1991) S.174 bzw. ‘go’, ‘uncertain’ und ‘no-go’-Projekte, vgl. Liberatore/Stylianou (1993) S.961.Google Scholar
  9. 350.
    Vgl. Brockhoff (1994) S.258.Google Scholar
  10. 351.
    Diese Fragen wurden bei der Analyse von insgesamt 211 FuE-Projekten als wesentlich für den Projekterfolg ermittelt, vgl. Baker u.a. (1986a) S.30ff. Ein ausführlicher Fragebogen für die Identifizierung von abzubrechenden Projekten findet sich bei Green u.a. (1993) S.U. Eine Übersicht von Projektabbruchkriterien aus verschiedenen empirischen Untersuchungen erstellte Lange (1993) S.34.Google Scholar
  11. 352.
    Eine wesentlich umfangreichere kriterienorientierte Projektvorselektion schlägt z.B. Schiarmann vor, vgl. Schlarmann (1987) S.128ff. Die Projekte werden dabei in einer ersten Stufe auf Durchführbarkeit, in einer zweiten Stufe anhand einer qualitativen Prüfung und in einer dritten Stufe anhand einer quantitativen Prüfung auf ihre Vorteilhaftigkeit hin untersucht und gegebenenfalls eliminiert.Google Scholar
  12. 353.
    In der englischsprachigen Literatur findet sich dafür auch der Ausdruck ‘non-negotiable-project’, vgl. Stewart (1991) S.23. Für die Verwendung von Muß-Projekten vgl. auch Madey/Dean (1985) S.86.Google Scholar
  13. 354.
    Ein Beispiel dafür findet sich bei Brockhoff (1994) S.252f.Google Scholar
  14. 355.
    Vgl. zu diesem Begriff Rücksteiner (1989) S.136.Google Scholar
  15. 356.
    Somit erfolgt hier eine Entscheidung vom Typ ‘Partitionierung einer Alternativenmenge’, vgl. S.13.Google Scholar
  16. 357.
    Vgl. S.76.Google Scholar
  17. 358.
    Beispielsweise würde dies bei 15 Kann-Projekten, von denen zwischen 3 und 5 Projekte ausgewählt werden sollen, eine Einschränkung von 32.768 auf 4.368 Alternativen bedeuten.Google Scholar
  18. 359.
    Vgl. ursprünglich zum Quad-Baum die Arbeit von Finkel/Bentley (1974).Google Scholar
  19. 360.
    Zum Einfügen von Ergebnisvektoren im Quad-Baum vgl. Habenicht (1983) S.138. Die graphische Darstellung eines Quad-Baums im zweidimensionalen Ergebnisraum und die Zerlegung dieses Raums durch den Quad-Baum erfolgt bei Habenicht (1984) S.41 und (1991) S.3.Google Scholar
  20. 361.
    Detailliert beschrieben wird dieser Algorithmus bei Habenicht (1984) S.42ff.Google Scholar
  21. 362.
    Tests mit Zufallszahlen ergaben, daß von 1.000 Vektoren bei zwei Kriterien nur sechs, bei sieben Kriterien dagegen schon 392 Vektoren effizient waren, vgl. Habenicht (1984) S.54f. In der vorliegenden Anwendung liegen diese Werte vermutlich etwas höher, da durch die Vorselektion bereits eine Einschränkung auf effiziente Lösungen vorgenommen wurde.Google Scholar
  22. 363.
    Für andere Beispiele zur Ermittlung effizienter Ergebnismengen mit dem Quad-Baum vgl. Habenicht (1984) S.48 und (1991) S.4.Google Scholar
  23. 364.
    Die ersten zwei Kriterien sind bei der Berechnung zu berücksichtigen, da der neue Vektor bezüglich dieser Werte besser (kleiner) als die Wurzel ist (-37<-35 bzw. -50<-48), bezüglich des dritten Kriteriums dagegen einen schlechteren (größeren) Wert aufweist (23>18).Google Scholar
  24. 365.
    Vgl. zur ‘magic number seven’ die Arbeit von Miller (1956). Vgl. auch Broadbent (1975) insbes. S.5ff. für eine kritische Diskussion der Ergebnisse von Miller.Google Scholar
  25. 366.
    Die Durchführung von What-if-Simulationen zur FuE-Programmplanung wird auch von Stewart (1991) S.24 empfohlen.Google Scholar
  26. 367.
    Vgl. Wolfbauer (1981) S.193.Google Scholar
  27. 368.
    Vgl. z.B. Vincke (1992) S.31ff.Google Scholar
  28. 369.
    Vgl. Zimmermann/Gutsche (1991) S. 165.Google Scholar
  29. 370.
    Vgl. Habenicht (1992) S.211f.Google Scholar
  30. 371.
    Interaktive Methoden für Mehrzielentscheidungen können außerdem anhand des Zeitpunktes der Präferenzäußerung, der Suchrichtung im Alternativen- und Ergebnisraum sowie dem Umfang der benötigten Ergebnis- und Präferenzinformationen klassifiziert werden, vgl. Hwang/Masud (1979) S.8ff., Hwang/Yoon (1981) S.24ff., Habenicht (1984) S.89ff. und Vincke (1992) S.102f.Google Scholar
  31. 372.
    Vgl. Kapitel 5.2.1.Google Scholar
  32. 373.
    Vgl. Zimmermann/Gutsche (1991) S.47ff. Eine interessante Ergänzung dieses Ansatzes ist in einem ‘fuzzy set’ — Modell möglich. Dabei definiert der Entscheidungsträger einen ‘unscharfen’ Bereich zwischen Grenzen, die in jedem Fall erreicht werden sollen und Grenzen, ab denen das Ergebnis als sehr gut eingestuft wird, vgl. Engelke (1991) S.267ff.Google Scholar
  33. 374.
    Vgl. Eisenführ/Weber (1993) S.82f. und Zimmermann/Gutsche (1991) S.120f.Google Scholar
  34. 375.
    Vgl. Habenicht (1991) S.6f.Google Scholar
  35. 376.
    Vgl. Habenicht (1978) S.95 und Wierzbicki (1980) S.469ff.Google Scholar
  36. 377.
    Stewart schlägt eine vom Entscheidungsträger losgelöste Gewichtung vor, indem er die Kriterien um so höher gewichtet, je näher der Referenzwert zum Idealwert liegt, vgl. Stewart (1991) S.21f. und Kapitel 3.2.1.4.Google Scholar
  37. 378.
    Vgl. Stewart (1991) S.24.Google Scholar
  38. 379.
    Vgl. z.B. Morse (1980) S.55ff.Google Scholar
  39. 380.
    Vgl. Steuer (1986) S.311ff. Eine Anwendung dieses Verfahrens bei der FuE-Projektselektion erfolgt bei Ringuest/Graves (1990) S.145.Google Scholar
  40. 381.
    Vgl. Habenicht (1991) S.8f.Google Scholar
  41. 382.
    Vgl. Abbildung 5.6. auf S.136.Google Scholar
  42. 383.
    Als Standardwert ist im EUS eine Abweichung von +/-10% des Vergleichswertes vorgesehen.Google Scholar
  43. 384.
    Vgl. z.B. Steuer (1986) S.44f.Google Scholar
  44. 385.
    Vgl. Habenicht (1993) S.46.Google Scholar
  45. 386.
    Der Entscheidungsträger kann selbst bestimmen, bei welcher Anzahl von Programmen die Analysephase startet. Da die Eingrenzung innerhalb der Analyse mit einem wesentlich höheren Zeitaufwand verbunden ist, sollte diese Anzahl nicht zu groß sein. Sinnvoll erscheint eine Analysemenge mit bis zu 20 Programmen.Google Scholar
  46. 387.
    Für einen Überblick verschiedener Techniken zur Visualisierung multikriterieller Sachverhalte vgl. Chambers u.a. (1983) S.135ff., Geßler (1991) S.117ff., Buchner/Wolz (1995) S.633ff. und Vetschera (1993 und 1995) S.60ff. Eine empirische Übersicht der in EUS verwendeten Visualisierungen findet sich bei Vetschera/Walterscheid (1993) S.22.Google Scholar
  47. 388.
    Vgl. ursprünglich Chernoff (1973) S.361ff. und die Weiterentwicklung von Flury/Riedwyl (1981) S.758ff.Google Scholar
  48. 389.
    Vgl. Kleiner/Hartigan (1981) S.260ff.Google Scholar
  49. 390.
    Für zwei Beispiele möglicher Sterndarstellungen vgl. Abbildung 5.3 auf S.127 und Abbildung 5.23 auf S.164. Vgl. zur Anwendung dieser Darstellungsform für die FuE-Programmplanung auch Habenicht/ Gackstatter (1994) S.U.Google Scholar
  50. 391.
    Vgl. zu dieser Beschränkung S. 135.Google Scholar
  51. 392.
    Eine ähnliche Visualisierungsform zur Hervorhebung von kritischen Werten stellen rote Markierungen dar, vgl. Bürgel (1989a) S.9, Green u.a (1993) S.10 und Stevens (1993) S.7.Google Scholar
  52. 393.
    Die Visualisierung der Kriterienwerte von FuE-Programmen zwischen Nadir- und Idealwert findet sich auch bei Stewart (1991) S.24.Google Scholar
  53. 394.
    Einen paarweisen Vergleich von FuE-Programmen schlagen auch Lootsma u.a. (1990) vor. Sie verwenden dafür einen nutzenorientierten Gewichtungsansatz, der den Entscheidungsträger zu einer genauen Darlegung seiner Präferenzstruktur in Form von Substitutionsraten zwischen den einzelnen Kriterien zwingt.Google Scholar
  54. 395.
    Hodder/Riggs (1985) S.97, vgl. ähnlich auch Mechlin/Berg (1980) S.94ff. und Rücksteiner (1989) S.214ff.Google Scholar
  55. 396.
    Indirekt sind die Einflüsse der Projekte durch die einzelnen Elemente im Risikoprofil erkennbar, was in der Grafik durch die Verwendung der rechteckigen Formen ausgedrückt wird.Google Scholar
  56. 397.
    Die Visualisierung der Ist- und Sollwerte für die Ressourcenauslastung erfolgt auch bei Stewart (1991) S.24.Google Scholar
  57. 398.
    Vgl. S.83.Google Scholar
  58. 399.
    Vgl. Pfeiffer u.a. (1989) S.79ff.Google Scholar
  59. 400.
    Die Bestimmung der Technologieattraktivität erfolgt insbesondere durch technologische Vorhersagen. Vgl. hierzu einen Überblick bei Gerybadze (1996).Google Scholar
  60. 401.
    Pfeiffer u.a. (1986) S.115.Google Scholar
  61. 402.
    Eine Produktivitätskurve zur Beurteilung der Projekte mit einer Gegenüberstellung von kumuliertem Projektvolumen und erwartetem Kapitalwert schlägt Menke (1994) S.30 vor.Google Scholar
  62. 403.
    Teilweise wird diese Visualisierungsform zur Darstellung mehrerer Verflechtungsarten verwendet, vgl. Möhrle (1994) S.235ff. Der Entscheidungsträger selbst sollte im Einzelfall darüber entscheiden, wie das Dilemma zwischen zusätzlichen Informationen und zunehmender Unübersichtlichkeit zu lösen ist.Google Scholar
  63. 404.
    Vgl. S. 128.Google Scholar
  64. 405.
    Für eine Gegenüberstellung von technologischem und wirtschaftlichem Risiko jedes Projektes (uncertainty map) und der daraus resultierenden Strategieempfehlung vgl. Pearson (1990) S.186ff.Google Scholar
  65. 406.
    Beispiele für in der Literatur vorgeschlagene Möglichkeiten zur Gegenüberstellung von Chancen und Nutzen einzelner Projekte sind Chancen-(bzw. Kapitalwert-, Nutzen-, Zielrelevanz-)-Risiko-Portfolios, vgl. z.B. Menke (1994) S.30 und Popp (1989) S.221ff., mit Zeitrahmen der Projekte vgl. Popp (1988) S.742. Zu einer Risikopyramide mit den Dimensionen wirtschaftliches Risiko, technologisches Risiko, Technologie, Nutzen und Form vgl. Souder/Bethay (1993) S.186ff.Google Scholar
  66. 407.
    Für einen Überblick dieser Methoden vgl. Gackstatter/Schnelle-Zürn (1992) S.142.Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Steffen Gackstatter

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