Advertisement

Rendite- und Umsatzbewegungen vor und nach Empfehlungen von Börseninformationsdiensten

  • Christian Röckemann

Zusammenfassung

Es wird der Zusammenhang zwischen Empfehlungen von Börseninformationsdiensten (BID) und Rendite- und Umsatzbewegungen analysiert, um Hinweise auf quasi-rationales Anlegerverhalten am Aktienmarkt zu finden. Die Reaktionen auf Kauf- und Verkaufsempfehlungen werden getrennt untersucht.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 234.
    Zum Unterschied von Rendite- und Umsatzanalyse siehe auch Abschnitt 6.2..Google Scholar
  2. 235.
    Vgl. auch Abschnitt 8.8..Google Scholar
  3. 236.
    Siehe dazu die Darstellung der individuellen Verhaltensanomalien unter 4.2.2..Google Scholar
  4. 237.
    Der Endowment-Effekt beschreibt die Tatsache, daß Anleger sich nur zögerlich von Dingen in ihrem Verfügungsbereich trennen (siehe auch Kahneman/Knetsch/Thaler 1991).Google Scholar
  5. 238.
    Die Möglichkeit der Wertpapierleihe besteht seit Eröffnung der Deutschen Terminbörse Anfang 1990.Google Scholar
  6. 239.
    Auf die Möglichkeit, Verkaufsempfehlungen durch Transaktionen am Options- oder Terminmarkt umzusetzen, wird hier nicht eingegangen. Sie bestehen allein für marktbreite Aktienwerte.Google Scholar
  7. 240.
    Im folgenden basieren Tabellen abnormaler Renditen ohne besondere Kennzeichnung auf einer Bereinigung mit dem markt- und risikobereinigten Modell. Tabellen, die die Werte mit marktbereinigtem Referenzmodell wiedergeben, enthalten einen Zusatz. Die Renditeangaben erfolgen in %.Google Scholar
  8. 241.
    Bei Berechnung nach dem marktbereinigten Modell ergeben sich nur unwesentliche Abweichungen. Die entsprechenden abnormalen Renditen bei Marktbereinigung sind Tabelle A2 im Anhang zu entnehmen.Google Scholar
  9. 242.
    Die entsprechenden kumulierten abnormalen Renditen bei Marktbereinigung sind Tabelle A3 im Anhang zu entnehmen. Es zeigen sich keine systematischen Abweichungen.Google Scholar
  10. 243.
    Als Transaktionskosten für Kauf und Verkauf sind rund 2,5% (Bankprovision, Maklercourtage und Börsenumsatzsteuer) je Transaktion anzusetzen. Die Börsenumsatzsteuer in Höhe von 0,25% entfällt mit Ablauf des Jahres 1990.Google Scholar
  11. 244.
    Die Kauf- und Verkaufsempfehlungen werden im folgenden auch als (nicht-fundamentale) Information bezeichnet.Google Scholar
  12. 245.
    Die Tabelle gibt die Werte des Umsatzfaktors AVFNt an. Die Signifikanztests werden für die Variable AVNt gegen einen Erwartungswert von 0 durchgeführt.Google Scholar
  13. 246.
    Die Verteilung der abnormalen Volumina in einem Kontrollzeitraum erweist sich als signifikant schief (linkssteil).Google Scholar
  14. 247.
    Eine Klassifizierung nach dem durchschnittlichen Umsatz pro Tag führt zu einer ähnlichen Einteilung.Google Scholar
  15. 248.
    Die Verwendung des marktbereinigten Modells erbringt nur im Zeitraum t = - 20 bis t = - 1 leicht abweichende Renditewerte (siehe Tabelle A5 im Anhang).Google Scholar
  16. 249.
    Vgl. Tabelle A5 im Anhang.Google Scholar
  17. 250.
    Die Starke der jeweiligen Portefeuilles sind Tabelle A4 im Anhang zu entnehmen.Google Scholar
  18. 251.
    Für die Umsatzanalyse reduzieren sich die Gruppenstärken auf 21 Empfehlungen (Größenklasse 1), 56 (Klasse 2), 82 (Klasse 3) und 48 für Größenklasse 4.Google Scholar
  19. 252.
    Größenklasse 1 wird aufgrund der geringen Besetzung nicht ausgewiesen.Google Scholar
  20. 253Dieser Effekt ist ebenfalls bei Aktien der Klasse 1 festzustellen.Google Scholar
  21. 254.
    Empfehlungen der Börse Online standen nur für den Zeitraum 1.7.1989 bis 30.6.1990, die des Effecten-Spiegel für den Zeitraum 1.7.1990 bis 30.6.1991 zur Verfügung. Die Portefeuillestärken sind Tabelle A6 im Anhang zu entnehmen.Google Scholar
  22. 255.
    Die entsprechenden Werte bei Marktbereinigung sind Tabelle A7 im Anhang zu entnehmen.Google Scholar
  23. 256.
    Die Signifikanz der Werte für große BID im Zeitraum t = — 7 bis — 3, die vom Betrag kleiner sind als die bei Empfehlungen kleiner Börsendienste, ist möglicherweise auf die stärkere Besetzung dieser Teilgruppe zurückzuführen.Google Scholar
  24. 257.
    Tabelle A8 im Anhang zeigt die Portefeuillestärken.Google Scholar
  25. 258.
    Der Einfluß einer Unterteilung in Hausse- und Baissephasen wird im folgenden eingehend diskutiert.Google Scholar
  26. 259.
    Dieses Muster zeigt sich unabhängig vom Referenzmodell (vgl. auch Tabelle A9 im Anhang).Google Scholar
  27. 260.
    Die Empfehlungen entstammen mehrheitlich einer Baissephase.Google Scholar
  28. 261.
    Sie stellt den Rahmen der Anlageentscheidung dar (siehe dazu auch 4.2.1.).Google Scholar
  29. 262.
    Eine ausführliche Diskussion dieser Zusammenhänge bietet 4.3..Google Scholar
  30. 263.
    Die jeweiligen Klassenstärken in der Baissephase liegen für Aktienrenditen nur zwischen 8 und 16 Empfehlungen, für Umsätze zwischen 4 und 16. Auf eine isolierte Analyse der Baissephase bei Unterteilung nach Marktbreite wird deshalb verzichtet.Google Scholar
  31. 264.
    Die Besetzungen der einzelnen Klassen sind Tabelle All im Anhang zu entnehmen. Die entsprechenden Renditen bei Marktbereinigung gibt Tabelle A12 im Anhang wieder.Google Scholar
  32. 265.
    Siehe dazu auch Abschnitt 4.2..Google Scholar
  33. 266.
    Vgl. auch Abschnit 8.2.1..Google Scholar
  34. 267.
    Einen umfassenden Überblick über Arbeiten zu Anlageempfehlungen von Brokerhäusern bieten Dimson/Marsh (1984). Ein Großteil der Arbeiten untersucht die langfristige Performance der empfohlenen Aktienwerte.Google Scholar
  35. 268.
    Angegeben werden von P/S/W die abnormalen Renditen ab Tag -5.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Christian Röckemann

There are no affiliations available

Personalised recommendations