Primat der Theorie? Arbeitsmarkt, Qualifikationen und das Image der Soziologie

  • Erich Behrendt
  • Hauke Kallweit
  • Helmut Kromrey

Zusammenfassung

Die Diskussion um Ausbildungsinhalte und die Praxisrelevanz des Studiums ist eine „Never-Ending-Story“ in der Soziologie und ihren Nachbardisziplinen. Entweder war sie eingebettet in grundsätzliche Erörterungen wie in den 50er Jahren, ob die Soziologie als Haupt- oder als Nebenfach zu etablieren wäre, in institutionelle Veränderungen wie der Gründung des „Berufsverbandes Deutscher Soziologinnen und Soziologen“ im Jahr 1976 oder in standortspezifischen Reformdiskussionen (zur Entwicklung der Soziologie siehe den Beitrag von Schäfers in diesem Band). Studieninhalte wurden an den Universitäten regelmäßig verändert, neue Fächer, insbesondere die integrierten sozialwissenschaftlichen Studiengänge, kamen hinzu. Der Übergang von der „Theorie“ in die „Praxis“ spiegelt sich in diesen Reformen wider, ergänzende studienbegleitende Maßnahmen, wie z.B. die Angebote von Career Center, wurden etabliert (zur aktuellen Entwicklung siehe den Beitrag von Knoll in diesem Band).

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© Leske + Budrich, Opladen 2002

Authors and Affiliations

  • Erich Behrendt
  • Hauke Kallweit
  • Helmut Kromrey

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