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Wahlverhalten und Wahlabsichten in Ostdeutschland 1990 und 1993

  • Jürgen W. Falter
Part of the KSPW: Transformationsprozesse book series (TRANSFORMATION, volume 7)

Zusammenfassung

Die letzten Wahlen in der DDR und die ersten Wahlen in den neuen Bundesländern im Jahre 1990 brachten große Überraschungen. Die CDU wurde, von niemandem erwartet, mit weitem Abstand die stärkste Partei. Allgemein wurden diese Wahlen, insbesondere die Volkskammerwahlen 1990, als ein Desaster der Demoskopie angesehen, wenn auch als ein entschuldbares Desaster, da die Intervieworganisationen damals noch nicht professionellen Maßstäben entsprachen und generell von einer größeren Flexibilität des ostdeutschen Wählerverhaltens ausgegangen werden mußte. Mit Phänomenen wie „Last Minute Swing“ und einer generell hohen Volatilität des Wählerverhaltens mußte gerechnet werden, da sich in der DDR Parteibindungen im westlichen Sinne und sozialstrukturell abgestütztes Wählverhalten nicht in gleichem Maße entwickeln konnten wie in den alten Bundesländern (vgl. u.a. Falter, 1992: 163–188).

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Literatur

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1995

Authors and Affiliations

  • Jürgen W. Falter

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