Schulreform in der Mitte der 90er Jahre pp 13-22 | Cite as
Von der Kontinuität, die nicht auffällt — Das ostdeutsche Schulsystem im Übergang von der DDR zur BRD
Zusammenfassung
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Insbesondere in den Jahren 1989–1992 haben die beteiligten Lehrer(innen) den Wandel als einen hektischen, wenig koordinierten, extrem verunsichernden und belastenden Umstellungsprozeß erlebt.
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Dieser Umstellungsprozeß wurde zu Anfang (1989/90) von einer breiten Reformbereitschaft getragen, die sich schon sehr bald (1991) aufgrund vielfältiger Enttäuschungserlebnisse verflüchtigte: Distanzierte, resignative oder gar restaurative Orientierungen wurden deutlich stärker.
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Insgesamt wurde der Wandel von der Lehrerschaft als „bürokratischer Umstellungsprozeß“ erlebt, die Transformation als „von oben gesteuert“ (Gehrmann u.a. 1995, S. 63). Darin liegt ein wesentlicher Grund für die angesprochenen Enttäuschungserlebnisse.
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