Die Rüstungsindustrie in Ägypten

  • Thomas Koszinowski

Zusammenfassung

Der Nahe Osten ist eines der gefährlichsten Krisengebiete der Welt. Neben dem seit 1948 schwelenden arabisch-israelischen Konflikt sind der Bürgerkrieg im Libanon und der irakisch-iranische Konflikt weitere Krisenherde. Von 1980-87 beliefen sich die Rüstungsausgaben der Nahoststaaten (einschließlich Irans, ohne Israel) auf 120 Mrd. US-$.1 Der Kauf von Waffen ist nicht nur eine Frage der Finanzierung, sondern mehr noch der politischen Beziehungen und des politischen Wohlverhaltens. Diese Erfahrung mußte schon Nasser machen, und er entschloß sich daher bereits in den fünfziger Jahren zum Aufbau einer eigenen Rüstungsindustrie, um sich von Rüstungsimporten so weit wie möglich unabhängig zu machen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl MEED Special Report. Middle East Defence, by Francis Tusa, MEED, 24.11. 1989, I VGoogle Scholar
  2. 2.
    Vgl. EGz, 17.2.1988; 25.9.1988; JoT, 21. 3. 1985Google Scholar
  3. 3.
    Die Angaben stützen sich hauptsächlich auf (1.) ‘Die Nationale Organisation für Rüstungsproduktion. Festung der Rüstungsindustrie Ägyptens“ (Arabisch), in: al-Siyasa (Kuwait), 19.3.1988, S. 13–17 und (2.) Hans Sigmund, Die ägyptische Rüstungsindustrie, in: Österreichische Militärische Zeitschrift, Heft 3/1989, S. 230–236Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1990

Authors and Affiliations

  • Thomas Koszinowski

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