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Walkenried: Kloster und Bahnhof

  • Walter Reinboth

Zusammenfassung

Das Kloster Walkenried ist kein Unternehmen mehr. Besitzer der Klosteranlagen ist die Braunschweig-Stiftung. Ehemals war es Ordensbesitz, dann wurde es vom Grafen von Hohnstein verwaltet. Nachdem 1593 die von Hohnsteins ausstarben, erbten es die braunschweigischen Herzöge. Nur zu der Zeit war Walkenried schon kein Kloster mehr, sondern seit 1557 eine Lateinschule. Aber auch die Schule wurde 1668 aufgelöst, und dann gab es nur noch das klösterliche Gut. Das wurde von einem ortsansässigen Amtmann im Auftrag des Herzoges von Braunschweig verwaltet. Nach Gründung der Weimarer Republik und der Entmachtung des Herzogs nach 1918 wurde eine Stiftung gegründet. Diese Stiftung ist nicht mit dem Kloster-Fond in Hannover zu verwechseln. Die Braunschweig-Stiftung ist die Besitzerin des Klosters Walkenried. Verwaltet wurde an und für sich nur noch die Ruine. Das Gut wurde als eigenes Unternehmen gesondert verpachtet. Nach dem Krieg wurden die Ländereien jenseits der Grenze auf 12 Bauern aufgeteilt. Das Kloster-Gut ist aufgelöst worden.

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Literaturhinweise

  1. 1.
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    Reinboth, Michael: Aus der Geschichte der Eisenbahn Nordhausen-Northeim, Walkenried 1978.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1989

Authors and Affiliations

  • Walter Reinboth
    • 1
  1. 1.WalkenriedDeutschland

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