Zusammenfassung
Im folgenden Teil der Arbeit sollen die Ergebnisse der Leitfadeninterviews und der teilnehmenden Beobachtungen zunächst dargestellt und anschließend in Bezug auf die in Kapitel IV.6 formulierten Analysebereiche bewertet werden. Nach einem einleitenden Kapitel zum biographischen und beruflichen Hintergrund der Chefredakteure geht es zunächst um deren Selbstverständnis, die Selbsteinschätzungen ihrer Position und ihres Mediums. Hier wird auch ein Tätigkeitsprofil der sechs befragten Chefredakteure erstellt und ihre eigene Beurteilung des Tätigkeitsprofils referiert. Ein Schwerpunkt der Analyse liegt auf der Beziehung des Chefredakteurs zu den anderen Akteuren des Zwei-Säulen-Modells. Nach der Darstellung seiner Stellung in der Redaktion werden seine Beziehungen zu Veranstaltergemeinschaften, Betriebsgesellschaften und Bürgerfunkgruppen beschrieben, die anhand von geschilderten Konfliktsituationen exemplarisch aufgezeigt werden können. Anschließend geht es um das Zwei-Säulen-Modell und seine Beurteilung durch alle befragten Akteure. Im abschließenden Kapitel des empirischen Teils werden Chefredakteur und Modell in ihrem Zusammenspiel aus der Perspektive der Befragten dargestellt.
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Literatur
- 1.Eine Ausnahme bildet die erste Zusammenfassung 2.3, die die Ergebnisse des ersten kurzen Kapitels zum beruflichen Hintergrund der Chefredakteure einbezieht.Google Scholar
- 1.vgl. Kapitel IV.2Google Scholar
- 2.vgl. Kapitel IV.5.2.6Google Scholar
- 1.Eine Tatsache, die auch Korte (1993) in seinen teilnehmenden Beobachtungen bestätigt, die in einigen Punkten die Ergebnisse der Vollerhebung widerlegten.Google Scholar
- 1.vgl. auch Kapitel 5.1.3Google Scholar
- 1.vgl. besonders Fischer 1980 und Kapitel HI. 2.2 dieser ArbeitGoogle Scholar
- 2.nach Fischer 1980, 19Google Scholar
- 1.vgl. Kapitel 4.1.2Google Scholar
- 2.Daten zum Verbreitungsgebiet und zum Sender in Kapitel III. 3.2.1Google Scholar
- 1.Daten zum Verbreitungsgebiet und zum Sender in Kapitel III. 3.2.1Google Scholar
- 1.vgl. Kapitel 4.1 und 4.2Google Scholar
- 2.Beispiele für diese Fluktuation und eine kurze Analyse bietet Wankell (1993, 16). Auch einer der für diese Arbeit befragten Chefredakteure wechselte rund ein Jahr nach dem Interview den Arbeitsplatz und wurde Geschäftsführer in einem süddeutschen Lokalradio, ein anderer trennte sich 1997 von seinem Sender.Google Scholar
- 1.vgl. auch Kapitel 5.1.4.Google Scholar
- 2.vgl. Kapitel 6.1Google Scholar
- 1.vgl. Kapitel 6.1Google Scholar
- 2.vgl. Kapitel VGoogle Scholar
- 1.vgl. Kapitel IV.6.5Google Scholar
- 1.vgl. Kapitel IV. 5.3.3Google Scholar
- 2.vgl Kapitel IV. 1Google Scholar
- 1.z B. zur Einstellung und Entlassung des Chefredakteurs oder über die Aufstellung eines Programmschemas (vgl. § 27 Abs. 4 Satz 3 LRG NW)Google Scholar
- 1.vgl. Kapitel IV.4.3.4 2 vgl. Kapitel IV. 5.3.1Google Scholar
- 1.Die Lokalradios müssen ihr Programm drei Monate lang archivieren (§ 17 LRG NW). Zur Aufzeichnung bieten sich Videocassetten an, die jeweils acht Stunden Audiomaterial in sehr guter Qualität aufnehmen können.Google Scholar
- 1.Eine Idee, die trotzdem auch von einem VG-Vorsitzenden vertreten wurde: „Ich habe ein bißchen Schwierigkeiten damit, daß ich der Arbeitgeber bin, aber in Wirklichkeit nicht das Geld habe. Das widerspricht meinem ‘Wer bestellt, bezahlt und wer bezahlt, darf auch bestimmen, welche Musik gespielt wird.’ Daß das System durchbrochen wird, widerstrebt meinem politischen Grundverstândnis“ (VG-Vertreter, Verbreitungsgebiet Typ A).Google Scholar
- 1.vgl. Kapitel 4.2.2 : Konfliktbeispiel ‘Sonderwerbeformen’Google Scholar
- 1.vgl. Kapitel III. 1Google Scholar
- 2.vgl. untenGoogle Scholar
- 1.vgl. Kapitel IV.4Google Scholar
- 2.vgl. Kapitel III.3.3Google Scholar
- 1.vgl. besonders Kapitel IV.4 und 6Google Scholar