Entscheidungstheoretische Erklärung des Verkehrsmittelwahlverhaltens

  • Tim Bussiek

Zusammenfassung

These dieser Arbeit ist es, daß die Persistenz des Verkehrsmittelwahlverhaltens im wesentlichen auf Ursachen innerhalb des Entscheidungsverhaltens der Individuen zurückzuführen ist. Hierzu muß geklärt werden, von welchen entscheidungstheoretischen Annahmen ausgegangen wird und welche Einflußgrößen wie eine Rolle spielen. Zielsetzung dieses Kapitels ist es demnach, den üblicherweise verwandten ökonomischen Ansatz für den Gegenstandsbereich der Verkehrsnachfrage herauszuarbeiten, um diesen dann sukzessive durch verhaltens- und evolutionstheoretisch motivierte Ansätze zu erweitern. Daraufhin kann detaillierter auf die dynamischen Erweiterungen eingegangen werden, um mit transaktionskostentheoretischen Überlegungen die Einbeziehung sowohl statischer als auch dynamischer Elemente zu leisten. Die Ausführungen dieses Kapitels dienen als Grundlage für ein eigenes Verhaltensmodell sowie dessen synergetische Formalisierung im Kapitel 3. In den folgenden Ausführungen zu den entscheidungstheoretischen Grundlagen werden erste Anknüpfungspunkte zu möglichen Einflüssen verkehrstelematischer Instrumente eröffnet, denen aber erst in Kapitel 4 nachgegangen wird.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. insbesondere Bertalanffy, 1968. Zu einer eingehenderen Abgrenzung des Begriffes “System”vgl. Willke, 1991, Kirsch, 1971b, S. 26ff und Gharajedaghi/Ackoff, 1985, S. 291. Für eine ökonomische Sicht siehe Stobbe, 1983, S. 61.Google Scholar
  2. 2.
    Für eine “klassische” Sichtweise vgl. Predöhl, 1964.Google Scholar
  3. 3.
    S.a. Gebauer, die die Systemtheorie auf betriebliche Strukturen anwendet, Gebauer, 1996, S. 9ff.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Stahl, 1994 und Willeke, 1992, für eine Sicht des Nutzens des Verkehrssystems.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Schiepek, 1990, S. 184f.Google Scholar
  6. 6.
    Ausführlicher zu den Begriffen “statisch” und “dynamisch” siehe Stobbe, 1983, S. 56ff.Google Scholar
  7. 7.
    Ausführlicher in Abschn. 2.2.2.1.Google Scholar
  8. 8.
    Ausführlicher vgl. Liebl, 1978, S. 45ff, sowie Held, 1980, S. 140ff. S.a. Raffée/Silberer, 1981, S.27ff.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. auch Willeke, 1992.Google Scholar
  10. 10.
    Fast immer wird dabei auf den Konsumansatz von Lancaster zurückgegriffen (Lancaster, 1971).18 Mikroökonomische Sicht der VerkehrsmittelwahlentscheidungGoogle Scholar
  11. 11.
    Richards/Ben-Akiva, 1975.Google Scholar
  12. 12.
    Für eine weitergehende Diskussion der technischen, rechtlichen und persönlichen Voraussetzun-gen siehe Held, 1980, S. 152ff.Google Scholar
  13. 13.
    A.a.O, S. 151ff.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Held, 1980, S. 230.Google Scholar
  15. 15.
    March/Simon, 1958.Google Scholar
  16. 20.
    Mikroökonomische Sicht der VerkehrsmittelwahlentscheidungGoogle Scholar
  17. 16.
    BMV, 1996.Google Scholar
  18. 17.
    Je nach Fristigkeit ist ein unterschiedlicher Grad der gegenseitigen Beeinflussung möglich. Lang-fristig ist der Handlungsspielraum emergent und auch von den Menschen miterschaffen. Held spricht in diesem Zusammenhang von einer “.. dialektische[n] Beziehung von Person und Objektsphäre ” Held, 1980, S. 224.Google Scholar
  19. 18.
    Von schweren oder großen Einkäufen oder beruflichen Zwängen, die die Nutzung eines bestimm-ten Verkehrsmittels nahelegen würden, wird abgesehen.Google Scholar
  20. 19.
    Vgl. die Fragestellung im Anhang. Die Zahlen sind angeordnet in der Reihenfolge: Durchschnitt, Standardabweichung, Varianz.Google Scholar
  21. 20.
    Held, 1980, S. 166.Google Scholar
  22. 21.
    Vgl. Held, 1980, S. 165ff, für eine ausführlichere Abhandlung bezüglich des Zusammenhangs von Motivation und Verhalten.Google Scholar
  23. 22.
    Thomae, H.: Zur allgemeinen Charakteristik des Motivationsgeschehens. In: Thomae, H. (Hrsg.)Google Scholar
  24. S. 45–122. S. 54, zitiert nach Held, 1980.Google Scholar
  25. 23.
    Vgl. Held, 1980, S. 168. Bemerkenswert ist an dieser Stelle, daß bei der Abgrenzung der Verkehrs- mittelalternativen das Gehen meist nicht mit eingeschlossen wird, da es häufig nicht die Schwelle erreicht um als eigenständige Ortsveränderung motiviert zu werden und als bewußte Handlung wahrgenommen zu werden. Diese Idee der thematischen Einheit korrespondiert daher stark mit der Vorstellung von Simon, der bei selbstverständlichen und gut strukturierten Stimuli von hochprogrammierten Handlungen ausgeht, um für andere (komplexere) Probleme offen zu bleiben.Google Scholar
  26. 24.
    A.a.O, S. 167.Google Scholar
  27. 25.
    Ein wichtiges Problem, welches hier nicht weiter verfolgt wird, ist die Pluralität der Ziele und Motive, die in der Regel gleichzeitig relevant werden und eine genauere Untersuchung durch ihre Interdependenz nahezu unmöglich machen. Siehe Held, 1980, S. 171, 182, 192. Vgl. auch Verron, 1986, S. 15f zur “Zielgerichtetheit des Handelns”, wo eine Hierarchie dieser Handlungsziele in Bezug auf Konsum, Produktion und Kommunikation genannt wird.Google Scholar
  28. 26.
    Held, 1980, S. 277.Google Scholar
  29. 27.
    Ähnlich der von Weber angenommenen Bedeutung der Wirtschaft als sachlichste zwischen-menschliche Beziehungsform. Weber, 1921, S. 382f.Google Scholar
  30. 28.
    Vgl. Held, 1980, S. 277f.Google Scholar
  31. 29.
    Hogarth/Makridakis, 1981. Dieses Grundmuster entspricht auch den später in Abschn. 2.4.1genannten Transaktionsphasen.Google Scholar
  32. 30.
    Die Kritik obiger Marktkonzeption hat mit Sraffa, Chamberlin, Robinson und Triffin wesentliche Erweiterungen und auch Korrekturen erfahren, die zunächst in einer heterogenen Marktstruktur die Bedeutung von Oligopolen bzw. gegebenenfalls mangelnde Selbstregulierungsmechanismen herausgestrichen haben. Wird wie in dem Structure-Conduct-Performance Paradigma versucht, von der Marktstruktur auf das Verhalten der Akteure zu schließen, so drängt sich die Gegenfrage auf, inwieweit nicht die Marktstruktur selber ein Resultat menschlicher Gestaltung ist und sich der Erklärungsgehalt der ökonomischen Markttheorie in der Wechselkausalität auflöst (vgl. Heuss, 1965, S. 1ff). Dennoch ist es sehr wohl möglich sich auch theoretisch Märkten zu nähern, allerdings muß dabei der Mensch als Triebfeder und Gestalter wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung gesetzt werden. In dieser Richtung sind bereits einige wesentliche Beiträge geleistet worden. Hier ist insbesondere die sog. “Österreichische Schule” mit Menger, v. Mises, v. Hayek und Schumpeter zu nennen, die als Begründer der Marktprozeßtheorie gelten.Google Scholar
  33. 31.
    Siehe z.B. Gerken, 1987, für genauere Ausführungen Held, 1980, S. 116ff.Google Scholar
  34. 32.
    Vgl. z.B. Ortuzar/Willumsen, 1990, oder Button, 1982, Kap. 3.Google Scholar
  35. 33.
    Wessling, 1991, S. 32.Google Scholar
  36. 34.
    A.a.O, S. 33.Google Scholar
  37. 35.
    Information ist dann “… der durch die Abbildung von Phänomenen der realen und abstrakten Weltbestimmte Prozeß der Veränderung des Wissens eines Menschen und der damit verbundenen Wir-kung auf dessen Verhalten in Bezug auf ein konkretes Problem.” (Wessling, 1991, S. 53)Google Scholar
  38. 36.
    Wessling, 1991, S. 54.Google Scholar
  39. 37.
    Vgl. Wessling, 1991, S. 38ff und S. 68ff. für eine ausführliche Darstellung der möglichen Unvoll-kommenheiten. Er unterteilt dort in unvollständiges und unbestimmtes Wissen. Des weiteren findet sich dort die in der Weiterentwicklung der Neoklassik geprägten Begriffe des “Risikos” und der “Ungewißheit”, sowie eine Darstellung des informationsökonomischen Ansatzes (Wessling geht auf Stiglers Suchkostenansatz, den Qualitätsungewißheitsansatz sowie das Modell individueller Entscheidungen von Marschak ein). Obgleich ihre Behandlung in dem hier interessierenden Kontext interessant wäre, unterbleibt eine genauere Differenzierung des unvollkommen Wissens aus der Sicht der weiterentwickelten Neoklassik über den bisherigen Umfang hinaus. S.a. Stobbe, 1983, S. 10f und Raffée/Silberer, 1981.Google Scholar
  40. 38.
    Vgl. wiederum Wessling, 1991, S. 42ff. Versuche, auf die Präferenzen der Wirtschaftssubjekte zuschließen sind z.B. die “revealed preferences” von Samuelson oder die “introspektive Version” von Hicks und Allen, die allerdings auch nur dann Gehalt haben, wenn es sich um marktfähige Produkte handelt.Google Scholar
  41. 39.
    Vgl. zu dem Begriff der Rationalität Esser, 1991. Ebenso findet sich dort eine umfassende Diskus-sion der bounded rationality, insbesondere auch mit den Ausführungen zu den “Strukturen der Lebenswelt”.Google Scholar
  42. 40.
    Wessling, 1991, S. 52.Google Scholar
  43. 41.
    Hierzu finden sich nähere Ausführungen in Abschn. 4.1.Google Scholar
  44. 42.
    Wessling, 1991, S. 96.Google Scholar
  45. 43.
  46. 44.
    A.a.O, S. 105.Google Scholar
  47. 45.
  48. 46.
    Wessling, 1991, S. 105f.Google Scholar
  49. 47.
    Hier nicht thematisiert, aber ebenso kritikwürdig ist die notwendige Annahme, daß für den Ein-zelnen seine interdependenten Werte und Vorlieben grundsätzlich vergleichbar und in eine konsistente Präferenzordnung integrierbar sind. Vgl. z.B. Simon, 1983, S. 11f. Möglich wurden diese Korrekturen der neoklassischen Theorie im wesentlichen erst mit dem Erfolg keynesianischer Theorien, die das Gleichgewichtsmodell der Neoklassik grundsätzlich in Frage gestellt haben (vgl. ausführlicher Wessling, 1991, S. 1f ). Als wesentlicher Erneuerer gilten u.a. die bereits genannte Österreichische Schule mit v. Hayek, die wieder zunehmend Beachtung findet.Google Scholar
  50. 48.
    Dies ist nach eigenen Angaben Simons (Simon, 1983, S. 13) im wesentlichen das Werk “Admini-strative Behavior” (Simon, 1957a, Part IV). Darüber hinaus haben Simon 1957b, 1959 und March/ Simon 1958 die meiste Beachtung gefunden. Simon nennt als wichtigste Vorarbeiten die von Commons zu “limiting factors” und deren Weiterentwicklung von Barnard (“strategic factor”) als erste Ansätze, die rationales Verhalten auf einige Faktoren begrenzt gesehen haben (March/ Simon, 1976, S. 158 ).Google Scholar
  51. 49.
    Vgl. March/Simon, 1976, S. 140. An anderer Stelle schreibt er: “… human beings have neither the facts, the consistent structure of values nor the reasoning power…”, um Entscheidungen treffen zu können (Simon, 1983, S. 17), insbesondere auch da “… problems are interconnected…” (a.a.O., S. 19). Weitere Begriffsklärungen zur Komplexität setzen bei der funktionalen Differenzierung, der Zahl bedeutender Referenzebenen und dem Grad der wechselseitigen Abhängigkeit an, siehe z.B. die Definition von Willke: “Komplexität bezeichnet den Grad der Vielschichtigkeit, Vemetzung und Folgelastigkeit eines Entscheidungsfeldes.” Willke, 1991, S. 16. Siehe dort auch die wesentlich ausführlichere Darstellung zu komplexen Systemen. S.a. Hauke zu zeitlichen und kognitiven Beschränkungen der Individuen (Hauke, 1984, S. 104ff).Google Scholar
  52. 50.
    Dabei sieht Simon durchaus eine Entwicklung dieser rationalen Fähigkeiten: “To some modest extent, the powers of human reason have themselves evolved, especially our ability to deal with simultaneous relations, and these new advances in our tools of reasoning can be said to represent a qualitative change in human thought.” Simon, 1983, S. 106.Google Scholar
  53. 51.
    March/Simon, 1976, S. 142. Diese Aussage verdeutlicht die Nähe der Überlegungen zu dem inder Ökonomie üblichen Vorgehen der Abstraktion und Modellierung, welches zur Vereinfachung lediglich Ausschnitte behandelt (ceteris paribus) und nur eine Auswahl der Kausalitäten einschließt.Google Scholar
  54. 52.
    Vgl. Verron, 1986, S. 129.Google Scholar
  55. 53.
    Die Darstellung folgt im wesentlichen Simon 1976, S. 129ff und S. 141ff, sowie Simon, 1983, S.11ff, woher auch die englischen Ausprägungen stammen. Vgl. auch die Ausführungen von Held, 1980, S. 197ff. Ausgangspunkt ist wiederum das im englischen Sprachraum als “subjective expected utility theory” bekannte neoklassische Entscheidungsmodell. Für eine ausführliche und aktuellere Darstellung und Kritik siehe Frank, 1994, insbesondere S. 203ff und S. 281 ff.Google Scholar
  56. 54.
    Auch im Sinne v. Hayeks “konstitutioneller Unwissenheit”, v. Hayek, 1969.Google Scholar
  57. 55.
    March/Simon, 1976, S. 131.Google Scholar
  58. 56.
    Vgl. Wessling, 1991, S. 111.Google Scholar
  59. 57.
    Vgl. March/Olsen, 1976, S. 69 und Argyris/Schön, 1978, S. 146f mit einigen Überlegungen zu“Choice and Rationality” im organisationalen Lernzyklus. Vgl. auch Daft/Lengel, 1986, S. 555, sowie die dort angegebene Literatur zur “limited capacity”.Google Scholar
  60. 58.
    March/Simon, 1976, S. 131. Teilweise wird von einem “inneren Modell der Umwelt” gesprochen,welches entsprechend des neo-behavioristischen Ansatzes der Psychologie eine intervenierende Größe zwischen dem den Entscheidungsprozeß auslösenden Stimulus und der Reaktion des Individuums darstellt (siehe die späteren Ausführungen in Abschn. 2.3. 2. 1 ).Google Scholar
  61. 59.
  62. 60.
    Siehe Festinger, 1978 und Frey, 1981.Google Scholar
  63. 61.
    March/Simon, 1976, S. 158.Google Scholar
  64. 62.
  65. 63.
    Bei Simon “aspiration level”. Die Gedanken von Simon basieren auf psychologischen Theorienüber das Anspruchsniveau, insbesondere von Lewin.Google Scholar
  66. 64.
    March/Simon, 1976, S. 132. Eine weitere interessante Diskussion dieser These ist bei Held, 1980, S. 252ff, zu finden, der auch auf weitere in der Psychologie vorhandenen Ansätze zu “vereinfachenden Mechanismen” (ebenda) aufführt.Google Scholar
  67. 65.
    March/Simon, 1976, S. 132.Google Scholar
  68. 66.
    Held, 1980, S. 253ff.Google Scholar
  69. 67.
    Eine Alternative wird dann akzeptiert, wenn sie für alle relevanten Attributsausprägungen befrie-digend erscheint. Bei einer disjunktiven Regel würde die Alternative bereits akzeptiert, wenn bereits eine Ausprägung erfüllt ist.Google Scholar
  70. 68.
    Neben dem Begriff der Akzeptanzschwelle wird auch von einer Mindestattraktivität gesprochen,vgl. Liebl, 1978, S. 65. Die Definition solcher Akzeptanzschwellen fällt in der Praxis allerdings schwer, vgl. Verron, 1986, S. 132f.Google Scholar
  71. 69.
    In der Konsumtheorie werden häufig auch noch weitere Phasen der Entscheidung unterschieden(z.B. Liebl, 1978, S. 51ff.). Diese ergeben sich aus der dort verfolgten Fragestellung und ihnen wird hier nicht nachgegangen, obwohl von einer grundsätzlichen Übereinstimmung ausgegangen werden kann, indem die hier gezeichneten zwei Phasen die anderen inkorporieren.Google Scholar
  72. 70.
    Vgl. Wessling, 1991, S. 116.Google Scholar
  73. 71.
    March/Simon, 1976, S. 133.Google Scholar
  74. 72.
    Simon, 1977, S. 613.Google Scholar
  75. 73.
    March/Simon, 1976, S. 140.Google Scholar
  76. 74.
    A.a.O, S. 146.Google Scholar
  77. 75.
    S.a. Abschn. 2.3.3.2.Google Scholar
  78. 76.
    Dies bedingt allerdings auch einen Koordinationsprozeß, der insbesondere bei schlecht struktu-rierten oder nicht-operationalen Problemen sehr aufwendig werden kann.Google Scholar
  79. 77.
    March/Simon, 1976, 148.Google Scholar
  80. 78.
    Siehe hierzu auch die Diskussion bei Held, 1980, S. 257ff, insbesondere S. 264.Google Scholar
  81. 79.
    March/Simon, 1976, S. 154Google Scholar
  82. 80.
    Im Bereich der Theorien zur Unternehmung wird dem Ansatz ein theoretischer und empirischer Gehaltsüberschuß bescheinigt, vgl. Wessling, 1991, S. 122.Google Scholar
  83. 81.
    Auf diesen Begriff sowie der zugrundeliegenden Thematik wird im Rahmen der Selbstorganisa-tion in Abschn. 2.3.4 wesentlich ausführlicher eingegangen.Google Scholar
  84. 82.
    Vgl. dazu die Ausführungen von Wessling, 1991, S. 63ff. Er verweist dabei auf einen interessan-ten Widerspruch: “Nur so ist nämlich die Entwicklung der neoklassischen Ökonomik als stark formalisierter Wissenschaftszweig zu verstehen, der zwar im liberalen und marktwirtschaftlichen Denken der Klassiker wurzelt, aber die deskriptiven, erklärenden und prognostischen Elemente dieses Denkens zugunsten der formalen, entscheidungslogischen Analyse zunehmend aus dem Auge verlor. ” (Wessling, 1991, S. 64 )Google Scholar
  85. 83.
    Vgl. z.B. Arthur, 1990.Google Scholar
  86. 84.
    Quelle und genauer bei Allen, 1988, S. 258f. Vgl. auch Arthur, 1989, S. 128.Google Scholar
  87. 85.
    Hodgson, 1991, S. 520. Dies entspricht der Entwicklung in den Naturwissenschaften, in denen dasUniversum mittlerweile als evolvierend verstanden wird und auch zunächst scheinbar unveränderliche Naturgesetze einem Wandel unterliegen (Dopfer, 1991, S. 536 ).Google Scholar
  88. 86.
    Vgl. Wessling, 1991, S. 127. Als Grundlage wird auf Erkenntnisse der Biologie zurückgegriffen.Zu wesentlichen Mechanismen evolutorischen Wandels vgl. Metcalfe, 1989, S. 56.Google Scholar
  89. 87.
    David, 1988, S. 14: “non-ergodicity signifies a system that becomes unable to visit all the states compatible to its energy”.Google Scholar
  90. 88.
    Arthur, 1990, S. 122.Google Scholar
  91. 89.
    Witt, 1989, S. 2.Google Scholar
  92. 90.
    Witt, 1987, S. 9. Untersuchungsgegenstand ist in der Regel der Marktprozeß, wo es um die Erfin-dung (Invention), die ökonomische Verwirklichung (Innovation) und die Ausbreitung und Appli- kation (Diffusion) einer Handlungsmöglichkeit (manifest in einem Produkt) geht. Entsprechend wird die Rolle des dynamischen Untemehmers ähnlich der Vorstellungen von Schumpeter betont.Google Scholar
  93. 91.
    Diese Art der Mutationsschaffung dreht sich um den Begriff der Kreativität, die als originelle Synthese verschiedener Gedanken oder Vorstellungen für eine dritte Problemstellung verstanden werden kann. Vgl. hierzu die Definition der Innovation von Witt: “.. innovation is an action which has not been carried out earlier, i.e. involving novelty.” (Witt, 1989, S. 4)Google Scholar
  94. 92.
    Esser/Troitzsch, 1991, S. 19.Google Scholar
  95. 93.
  96. 94.
    Vgl. Kieser, 1994, S. 209f.Google Scholar
  97. 95.
    Teilweise wird betont, daß nur negative Aussagen möglich sind, also solche, die bestimmteGoogle Scholar
  98. zukünftige Systemzustände ausschließen.Google Scholar
  99. 96.
    Erdmann, G., 1990, S. 158.Google Scholar
  100. 97.
    Simon, 1983, S. 73f. Vgl. auch Simon, 1983, Kap. 2. Er befürwortet hier auch eine erweiterte Evo-lutionstheorie, die neben der Betonung der “fitness” und dem Wettbewerb für eine Nische die Entwicklung eines ganzen Systems von Nischen beinhaltet, welches sich simultan zu den einzelnen Kreaturen mit wandelt. Auch in diesem Bild kommt es somit nicht zu einem für alle Zeiten gültigen Optimum, sondem zu stets neuen Annäherungslösungen: “… we should henceforth speak of the survival of the fitter rather than the survival of the fittest ” (Simon, 1983, S. 49 ).Google Scholar
  101. 98.
    Dieses Menschenbild führt wiederum über den Rahmen des reinen individualistischen Ansatzeshinaus, vgl. Weise, 1989.Google Scholar
  102. 99.
    Das Vorgehen kommt Weise/Brandes “theory of institutions” nahe, welche ebenfalls eine syner-getische Erklärung der Entstehung und des Wandels versucht (Weise/Brandes, 1990, S. 173). Sie liefern auch ein mathematisch-stochastisches Modell, welches mit Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen verschiedenen Verhaltenszuständen arbeitet. Weiterentwickelt entspricht es dem synergetischen Konzept der Mastergleichung von Weidlich/Haag, 1983, 1987 und Weidlich 1991, welches in Kap. 3 vorgestellt wird. Für einen weiteren Brückenschlag zwischen der Institutionenökonomik und der Synergetik siehe Dopfer, 1991.Google Scholar
  103. 100.
    David, 1988, S. 16ff. Für weitere Beispiele einer solchen historischen Sichtweise siehe David, 1985, 1988 und DavidBunn 1988.Google Scholar
  104. 101.
    Vgl. die Definition nichtlinearer Dynamik von Ebeling: “Wenn die zeitlichen Änderungen der Zustandsvariablen den wirkenden Ursachen bzw. Kräften nicht direkt proportional sind, sondern komplizierte Ursachen-Wirkungs-Beziehungen auftreten, spricht man von nichtlinearer Dynamik. Mathematisch gesehen heißt das, die Differentialgleichungen, welche die Ableitungen von Größen mit Größen selber verknüpfen, haben nicht die Form linearer Gleichungen. Die grafische Darstellung solcher Zusammenhänge würde gekrümmten Kurven oder Flächen entsprechen.” Ebeling, 1991, S. 117.Google Scholar
  105. 102.
    Vgl. Baumol/Benhabib, 1989, S. 78ff.Google Scholar
  106. 103.
    Witt, 1989, S. 5.Google Scholar
  107. 104.
    Mit Blick auf die in einer Wirtschaft vorhandenen Produkte wird Innovationen eine entsprechende Rolle zugewiesen, die zu ständigen, kleinen Schwankungen führen. Vgl. hierzu Prigogine/Allen, 1982, S. 28.Google Scholar
  108. 105.
    Vgl. insbesondere Jervis, 1997, S. 29ff. Indirekte Aspekte über die Angebotsseite werden entsprechend der Eingrenzung in der Einleitung nicht berücksichtigt, obwohl sie eine große Bedeutung haben können. Mögliche weitere Konformitätsfaktoren wären somit z.B.:Google Scholar
  109. bessere Auslastung der Betriebsmittel, dadurch fallende Stückkosten, z.B. durch Lerneffekte, die höhere Effektivität bei vermehrtem Einsatz, z.B. einer besonderen Technik, bedeuten, oder abnehmende Kosten der absichernden Inventarhaltung nach dem Gesetz großer Zahlen, insbesondere durch bessere Voraussicht der zu erwartenden Nachfrage.Google Scholar
  110. Überwindung von Problemen der Nichtteilbarkeit.Google Scholar
  111. verminderte Kosten durch Bündelung der Ressourcen auf eine kleinere Produktpalette.Google Scholar
  112. selbstverstärkende Effekte abnehmender Transaktionskosten durch Koordination, verminderten Kommunikationsbedarf und vereinfachte (rationalisierte) Informationsbeschaffung.Google Scholar
  113. geringere Kontrollkosten und geringerer Regelungsbedarf. Risikoverminderung durch ähnliche Vorgänge und Verbund mit anderen Betroffenen (sogenanntes risk-pooling), durch Erwartungsbildung geringere Abhängigkeit von der Zukunft.Google Scholar
  114. verminderte Transportwege und Komplexitätsreduktion bei hoher Angebotsvielfalt (Wettbewerbssicherung) durch Herausbilden einer räumlichen und zeitlichen Nachfragestruktur: so entstehen z.B. in den Städten Lokationen mit einer großen Zahl an Restaurants, die zu einer ähnlichen Zeit ihre Dienste anbieten.Google Scholar
  115. 106.
    Wiederum wird betont, daß ähnlich wirkende und bindende verkehrsträgerspezifische Investitionen nicht berücksichtigt werden. Dies sind Ausgaben, die die Nutzung eines Verkehrsträgers erst eröffnen oder steigern. Beim Straßenverkehr ist dies z.B. die Anschaffung eines Autos oder Motorrads, sowie weiterer Accessoires wie Straßenkarten, Erste-Hilfe-Kissen, nötige Kleidung bzw. Helm usw. Bei der Nutzung des Zuges sind die anfänglichen Ausgaben wesentlich geringer, hier muß gegebenenfalls ein Fahrplan, oder mittlerweile eine CD-ROM mit dem elektronischen Kursbuch der DB erworben werden.Google Scholar
  116. 107.
    Arthur, 1987, S. 296.Google Scholar
  117. 108.
    David, 1985, S. 336.Google Scholar
  118. 109.
    Weise/Brandes, 1990, S. 185.Google Scholar
  119. 110.
    Der affektive Bereich wird somit nicht weiter berücksichtigt. Zwar kann die Bedeutung für die Wahl des Verkehrsmittels angesichts der z.B. häufig auch irrationalen Beweggründe für den Besitz eines Autos nicht geleugnet werden. Andererseits würde eine derartig umfassende Sicht des Menschen und somit noch weitergehendere theoretische Untersuchung diese Arbeit überfordern, zumal kaum allgemeingültige Erkenntnisse zu erwarten sind (eine weitergehende Analyse bietet z.B. Verron, 1986, S. 111ff). Simon ordnet dem affektiven oder emotionalen Bereich eine fokussiernde Rolle zu, die sich zusammen mit Erfahrungswissen als Intuition und Erkennen bemerkbar machen (Simon, 1983, S. 23ff). Dies führt zwar die vermeintlich nebeneinander stehenden linken und rechten Gehirnbereiche wieder zusammen, beläßt dann aber sehr wenig Raum für den sachlogischen Maximierer. Nach Weber ist die ökonomische Domäne gerade der Bereich, indem der Mensch am ehesten sachlich und abstrakt zu Handeln in der Lage ist (Weber, 1921, S. 382ff).Google Scholar
  120. 111.
    Für eine gute Übersicht vgl. Langenheder, 1975.Google Scholar
  121. 112.
    Hogarth/Makridakis, 1981, S. 195.Google Scholar
  122. 113.
    Vgl. Hogarth/Makridakis, 1981, S. 194.Google Scholar
  123. 114.
    Umwelt und Situation lassen sich nach der Fristigkeit unterscheiden: die Umwelt ist langfristig, die Situation kurzfristig. Vgl. Held, 1980, S. 215.Google Scholar
  124. 115.
    Dabei ist wichtig zu betonen, daß der Mensch keineswegs passiv auf Reize reagiert, sondern seine Umwelt aktiv mitgestalten kann. Verron ( 1986, S. 17) verdeutlicht im Rahmen der Handlungstheorie diese Aktivität:Google Scholar
  125. “1.
    Der Handelnde ist aktiv in der Verfolgung eines Ziels, nicht reaktiv, wie es das Reiz-Reaktionsschema unterstellt. Er wirkt mit seinen Handlungen auf die Umwelt ein und gestaltet sie nach seinen Vorstellungen…Google Scholar
  126. 2.
    Die Handlung ist Teil eines kognitiv-affektiven Prozesses…Google Scholar
  127. 3.
    Die Umwelt… wird vom Menschen zur subjektiv bedeutungsvollen Umwelt verar-beitet…Google Scholar
  128. 4.
    Durch die Auseinandersetzung mit der Umwelt, das Handeln in ihr, entwickeln sich Wahrnehmung und Denken…Google Scholar
  129. 5.
    Mensch und Umwelt sind Teile eines Systems oder Feldes… Die Elemente stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander.“Google Scholar
  130. 116.
    Held, 1980, S. 214f.Google Scholar
  131. 117.
    March/Simon, 1976, S. 133. S.a. Abschn. 2.2.2.2. Verron stellt diesen Zusammenhang in den Bereich der Einstellungspsychologie, wobei eine Einstellung “… als zusammengefaßte Kenntnisse über das Einstellungsobjekt und als handlungsleitende Information” gesehen wird (Verron, 1986, S. 11, S. 17ff und S. 45ff). Sie behandelt in diesem Zusammenhang das Handlungsraumkonzept von Kaminski und zitiert seine Beschreibung: “Darunter soll ein System von Hypothesen verstanden werden, das das Ergebnis bestimmter Orientierungs-und kognitiver Verarbeitungsprozesse zustande kommt und das über eine gewisse Zeitstrecke hin gleichsam Gültigkeit in Bezug auf eine aktuelle Lage beansprucht.” (Kaminski, G. (1981): Überlegungen zur Funktion von Handlungstheorien in der Psychologie. In: Lenk, H. (Hrsg.): Handlungstheorien - interdisziplinär. Bd. 3, 1. Hbd., S. 109). Eine weitere Bezeichnung stammt von Neisser (1974), der von “Schema” spricht. Diese Schemata werden ebenfalls als Programme verstanden, die sowohl Erkennens-als auch Erkundungsaktivitäten beinhalten können.Google Scholar
  132. 118.
    March/Simon, 1976, S. 133.Google Scholar
  133. 119.
    Auf eine weitere Möglichkeit der Vereinfachung von Entscheidungsprozessen durch Hierarchien von Handlungsplänen wird z.B. von Verron hingewiesen (Verron, 1986, S. 20ff). Diese Erweiterung ist konsistent mit den hier angestellten Überlegungen, würde aber als weitere Differenzierung nicht zum Erkenntnisgewinn innerhalb der vorliegenden Fragestellung beitragen.Google Scholar
  134. 120.
    Held, 1980, S. 174. Die Wahrnehmung ist die Schnittstelle zwischen Person und Umwelt.Google Scholar
  135. 121.
  136. 122.
    Liebl führt für die Variation des Umfangs des Entscheidungsprozesses die Begriffe “Simplifizierung” (Verkürzung) und “Diversifikation” (Vertiefung) ein und sieht einen ähnlichen Zusammenhang in Bezug zur Komplexität und Repetitionshäufigkeit der Entscheidung. Er bleibt jedoch bei der Vorstellung, daß zumindest ein Teil der Entscheidung bewußt geschieht (Lieb], 1978, S. 104).Google Scholar
  137. 123.
    Vgl. March/Simon, 1976, S. 134ffGoogle Scholar
  138. 124.
    Vgl. dazu die Begrifflichkeit zu Einstellungen: “So stellt die Einstellung eine Information dar, und wirkt orientierend in Wahrnehmungs-, Denk-und Verhaltensprozessen. Darüber hinaus wird ihr eine motivierende Funktion zugeschrieben, indem sie zu einem dem Einstellungsobjekt gegenüber positiven oder negativen Verhalten anregt.” Verron, 1986, S. 87. Sie wirken im Wahrnehmungsprozeß selektiv, akzentuierend und beschleunigend. Dies muß allerdings kein Automatismus sein, vgl. Verron, 1986, S. 52ff, mit einer Auflistung von Bedingungen der Einstellungs- Verh altens-Konsi stenz.Google Scholar
  139. 125.
    Siehe auch Verron, 1986, S. 31ff.Google Scholar
  140. 126.
    March/Simon, 1976, S. 143.Google Scholar
  141. 127.
    March/Simon, 1976, S. 143.Google Scholar
  142. 128.
  143. 129.
    Wessling, 1991, S. 112ff. Vgl. zu einer Übersicht über die verschiedenen individuellen Lerntheorien Edelmann, 1994, S. 8ff, Hauke, 1984, S. 98ff und Barsalou, 1992.Google Scholar
  144. 130.
    Von hoher Bedeutung für den Kognitivismus sind die von Piaget durchgeführten Untersuchungen über die Veränderung kognitiver Strukturen. Vgl. Piaget, 1976 und Buggle, 1993.Google Scholar
  145. 131.
    Held, 1980, S. 213.Google Scholar
  146. 132.
    Vgl. Jones/Gerard, 1967, S. 57ff.Google Scholar
  147. 133.
    Vgl. auch Seiler, 1973, S. 12 und Buggle, 1993, S. 36ff.Google Scholar
  148. 134.
    March/Simon, 1976, S. 132. Da Übersetzungen für den Begriff der “theory-in-use” wie “Alltagstheorien” oder “Gebrauchstheorien” unzureichend sind, soll im folgenden neben der “theory-inuse” synonym der dafür im deutschen Sprachgebrauch eher zutreffende Begriff der “Handlungsmaxime” verwendet werden.Google Scholar
  149. 135.
    Vgl. dazu Held, 1980, S. 267f. Siehe auch Verron, 1986, S. 17f, die betont: “Der Handlungsprozeß ist durch einen rückgekoppelten Regelkreis beschreibbar.” Ihre Unterteilung in Wahrnehmung, Denken und Handeln wird hier nicht verfolgt, sondern im Sinne des SOR-Paradigmas simultan und somit mit einer anderen Akzentuierung besprochen.Google Scholar
  150. 136.
    Verron, 1986, S. 140.Google Scholar
  151. 137.
    Argyris, 1993, S. B. Neben der einfachen Reaktion auf einen Reiz ist es dem Menschen möglich, selbst-reflexiv eine neue - kreative - Reaktion zu erdenken. Der Mensch gilt gerade als besonders anpassungsfähig, da er mit seinem Bewußtsein oder Kognition und in Zusammenwirken mit anderen Veränderungen in seinem Verhalten in Reaktion auf eine veränderte Umwelt initiieren und aufnehmen kann. Eine wichtige Rolle spielt hier die Sprache bzw. Symbolik, welche neben dem Bewußtsein als die den Menschen über andere Tiere erhebenden Fähigkeiten oder Kapazitäten genannt werden. Somit können vollkommen neue, alternative Problemlösungen und Interpretationsschemata geschaffen werden. S.a. Strauß, 1996.Google Scholar
  152. 138.
    March/Simon, 1976, S. 132. Insgesamt ließe sich auch das Lernen selbst thematisieren, z.B. unterscheiden Argyris/Schön auf dieser Meta-Ebene das “deutero-learning”, das Lemen zu Lernen (Argyris/Schön, 1974). S.a. Miller, 1986, S. 138ff.Google Scholar
  153. 139.
    Sprache und Begriffsbildung stellen die Voraussetzung hierfür dar. Sie sind keineswegs trivial, vgl. Verron, 1986, S. 40ff.Google Scholar
  154. 140.
    Der “kritische Punkt” der Abweichung von Planvorgaben und Ergebnissen soll im folgenden von den nachfolgend dargestellten — auf den Häufigkeitsabhängigkeitseffekt bezogenen — “Kritischen Masse Punkten” innerhalb der Systementwicklung des Lemzyklus unterschieden werden.Google Scholar
  155. 141.
    Witt bemerkt dazu im Zusammenhang mit den wichtigsten Ursachen für die Suchmotivation nach neuen Technologien: “.. the greater the discrepancy between aspiration level and status quo (i.e. the best known alternative) the more intensive is the search effort.” Witt, 1989, S. 9f.Google Scholar
  156. 142.
    Verron, 1986, S. 138ff. S.a. Held, 1980, S. 268ff.Google Scholar
  157. 143.
    Bekannt geworden ist die Lemkurve durch eine Untersuchung der Boston Consulting Group, (Boston Consulting Group, 1968), die bei einer Verdoppelung der kumulierten Produktionsmenge einen tendenziellen Rückgang der auf die Wertschöpfung bezogenen, preisbereinigten Stückkosten um einen konstanten Prozentsatz (20–30%) beobachtet haben. S.a. Andress, 1954, Cochran, 1960, Henderson, 1968, Bauer, 1979.Google Scholar
  158. 144.
    Vgl. March/Simon, 1976, S. 139.Google Scholar
  159. 145.
    S.a. Verron, 1986, S. 54ff.Google Scholar
  160. 146.
    Simon benutzt hierfür den Begriff der “docility”: “susceptibility to accepting programs under social influence” (Simon, 1983, S. 55) und weiter an anderer Stelle “may be defined as the propensity to behave in socially approved ways and to refrain from behaving in ways that are disapproved.” Simon, 1983, S. 65.Google Scholar
  161. 147.
    Vgl. Held zu einer ausführlicheren Darstellung mitsamt hier nicht vertiefter Einflüsse auf die Verfügbarkeit und andere objektive Ausprägungen. Held, 1980, S. 158ff.Google Scholar
  162. 148.
    Allen, 1988, S. 260.Google Scholar
  163. 149.
    Simon, 1983, S. 55.Google Scholar
  164. 150.
    March/Simon, 1976, S. 143.Google Scholar
  165. 151.
    Zum Begriff der Unsicherheit vgl. Downey/Slocum, 1975.Google Scholar
  166. 152.
    Simon, 1983, S. 75. S.a. Hauke, 1984, S. 200ff.Google Scholar
  167. 153.
    Vgl. Pautzke, 1989, S. 142f. Dies legt eine Differenzierung nach Gruppen innerhalb des betrachteten sozialen Systems nahe, worauf hier aus Gründen der Überschaubarkeit verzichtet wird. Siehe dazu die Ausführungen in Abschn. 6. 1.Google Scholar
  168. 154.
    Bandura, 1979.Google Scholar
  169. 155.
    Miller, 1986.Google Scholar
  170. 156.
    Zu einer eingehenden Darstellung eines derartigen Konformitätsverhaltens neben der sozialkognitiven Lerntheorie vgl. Schneider, 1985, S. 111ff.Google Scholar
  171. 157.
    Vgl. Edelmann, 1994, S. 300ff.Google Scholar
  172. 158.
    Vgl. Bandura, 1979, S. 22. Hierbei ist eine deutliche Entsprechung zu den bisher behandelten Ausführungsprogrammen gegeben.Google Scholar
  173. 159.
    Vgl. Bandura, 1979, S. 22f.Google Scholar
  174. 160.
    A.a.O, S. 100ff.Google Scholar
  175. 161.
    Vgl. Miller, 1986, S. 138ff, zur Notwendigkeit “kollektiver Argumentation”.Google Scholar
  176. 162.
    Vgl. Miller, 1986, S. 221 ff. Für eine weitere Behandlung dieses Themas im Kontext des Verkehrs siehe Verron ( 1986, S. 70ff), in der auf den Einfluß “sozialer Normen” hingewiesen wird.Google Scholar
  177. 163.
    Vgl. March/Simon, 1976, zur Koordination S. 149, zur Kommunikation S. 151.Google Scholar
  178. 164.
    Allen, 1988, Katz/Shapiro, 1986.Google Scholar
  179. 165.
    Weise unterscheidet zwei grundsätzliche sozialwissenschaftliche Koordinationsmechanismen eines interdependenten Handlungsgeflechts (Weise, 1989 ). Die Norm entspricht der soziologischen Ordnung, gewisse Handlungsweisen werden obligatorisch gemacht, die Freiheit der Entscheidung ist eingeschränkt. Dies wird durchgesetzt durch positive und negative Sanktionen. Der Markt entspricht dem homo oeconomicus. Das Verständigungsprinzip ist die gegenseitige Entschädigung für Leistungen oder entgangenen Nutzen.Google Scholar
  180. 166.
    Der Ausbreitungs-oder Penetrationsgrad wird im folgenden im Sinne eines relativen Anteils verstanden.Google Scholar
  181. 167.
    Problematisch ist dabei, daß mit Unsicherheit über die zukünftige Ausbreitung der Handlungsmaxime das Wechselverhalten gehemmt werden kann.Google Scholar
  182. 168.
    Vgl. Probst/Büchel, 1994, S. 22ff.Google Scholar
  183. 169.
    Wichtig sind sicher auch die gegenläufigen “congestion effects”, die David/Bunn andeuten und hier im Sinne von Antikonformitätskräften wirken würden (David/Bunn, 1988, S. 173 und Silberer, 1980b). Dies sind Konstellationen, bei denen negative Rückkoppelungen die Nützlichkeit eines Verhaltens oder einer Handlungsmaxime senken. Hiermit sind erhöhte Kosten oder schlechterer Service angesprochen, die durch eine Überbeanspruchung von Einrichtungen oder Institutionen hervorgerufen werden, die einer Alternative zuzuordnen sind. Zu überlegen wären z.B. veränderte Fahrt-und Parkplatzsuchzeiten beim MIV in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen. Obschon diese Veränderungen sicher mittlerweile eine erhebliche Größenordnung angenommen haben, wirken sie doch bei allen Verkehrsmitteln in die gleiche Richtung. Mit dieser parallelen Variation fällt es schwer, einen eindeutigen Effekt auszumachen. Aus diesem Grund wird dieser Überlegung hier nicht weiter nachgegangen.Google Scholar
  184. 170.
    Schoder, 1995b.Google Scholar
  185. 171.
    Vgl. Bandura, 1979, S. 100ff.Google Scholar
  186. 172.
    Simon, 1983, S. 78Google Scholar
  187. 173.
  188. 174.
    Vgl. Daft/Weick, 1984, S. 285.Google Scholar
  189. 175.
    Gemeint ist ökonomische Selbstorganisation. Das unterscheidet den hier verwandten Begriff von der allgemeinen Selbstorganisation in den Naturwissenschaften, obwohl sie viel miteinander zu tun haben. Ein naturwissenschaftlicher Definitionsvorschlag stammt von Ebeling: “Unter Selbstorganisation verstehen wir einen irreversiblen Prozeß, der durch das kooperative Wirken von Teilsystemen zu komplexeren Strukturen des Gesamtsystems führt.” Ebeling, 1991, S. 17. Als Beispiel für soziale Selbstorganisationsphänomene wird etwa Adam Smiths These der “unsichtbaren Hand” mit einem durch individuelle Nutzenmaximierung über die Ausbildung eines Marktes quasi als unbeabsichtigtes Nebenprodukt entstehendem kollektiven Wohlstand angeführt. Genannt werden auch die Arbeitsteilung, die Berufsdifferenzierung oder das Börsengeschehen. Für einem Überblick über die Charakteristika selbstorganisierender sozialer Systeme vgl. Probst, 1987a und 1987b, S. 76ff, Weidlich, 1990, S. 321ff, Haken, 1988, S. 10f, Zeleny, 1977, Schiepek, 1990 und Brunner/Tschacher, 1991. Zur Übertragbarkeit des Begriffs “Selbstorganisation” auf soziale Systeme vgl. Troitzsch, 1991, S. 522ff.Google Scholar
  190. 176.
    Vgl. den Begriff der “Phasenübergänge” bei Krammer, 1990, S. 60ff.Google Scholar
  191. 177.
    Vgl. Crozier, 1972, S. 246 zum Zusammenhang zwischen der Mikro-und der Makroebene.Google Scholar
  192. 178.
    Vgl. insbesondere v. Hayek, 1972, S. 2I ff und 1983. Zum Ordnungsbegriff siehe Schiepek, 1990 und Krammer, 1990.Google Scholar
  193. 179.
    Zum Begriff “Selbstreferenz” in psychischen und sozialen Systemen siehe Schiepek, 1990.Google Scholar
  194. 180.
    Vgl. Gomez/Malik/Oeller, 1975.Google Scholar
  195. 181.
    Vgl. Argyris/Schön, 1978, S. 8f.Google Scholar
  196. 182.
    Vgl. hierzu auch den Begriff des “Mental Models”, Senge, 1990, S. 174ff.Google Scholar
  197. 183.
    Siehe insbesondere Jervis, 1997, S. 34ff. Vgl. Crozier, 1972, S. 239ff zum Zusammenhang zwischen der Mikro-und der Makroebene. Vgl. auch Erdmann/Fritsch, 1989, S. 242 und Brunner/ Tschacher, 1991, S. 56f. Aus der Sicht der Verkehrswissenschaft siehe Ortuzor/Willumsen, 1990, S. 273ff, zum Verhältnis Systemtheorie und Handlungstheorie siehe Willke, 1991, S. 96ff.Google Scholar
  198. 184.
    Der Anschaulichkeit halber sollen die Wechselwirkungen zwischen den Individuen als horizontal, zwischen der mikroskopischen und makroskopischen Ebene hingegen als vertikal bezeichnet werden. Vgl. Strauß, 1995. Vgl. zu diesem Gesichtspunkt in Bezug auf das Entscheidungsverhalten auch Dopfer, 1989 und Erdmann, 1993, S. 4ff, Lorenz, 1990, Brunner/Tschacher, 1991, S. 56ff, Sterman, 1988, ähnlich SaatyBram, 1981. Dazu gehört die Berücksichtigung der Interdependenzbeziehungen zwischen den beiden Ebenen, vgl. Gerstein, 1987, Schegloff, 1987 und Münch/ Smelser, 1987.Google Scholar
  199. 185.
    Strauß, 1996.Google Scholar
  200. 186.
    Vgl. March/Olsen, 1976, S. 12ff. Sie beschreiben Organizational Learning als ein zyklisches Stimulus-Response System, indem die Handlungen und Aktionen der individuellen Organisationsmitglieder organisatorische Handlungen hervorrufen, die im Gegenzug zu Reaktionen der Umwelt führen.Google Scholar
  201. 187.
    Der Zyklus zwischen der Makro-und Mikroebene wird entsprechend dem Original hier horizontal dargestellt, obwohl die Wechselwirkungen zwischen den Ebenen als vertikal gekennzeichnet wurden.Google Scholar
  202. 188.
    Betrachtet werden hier stets die durch ihr Verhalten wahrnehmbaren Entscheidungen der Individuen.Google Scholar
  203. 189.
    Umweltreaktionen“ sollen in diesem Zusammenhang und in Einschränkung des originären ”Complete Cycle of Choice“ als die Reaktion aus dem unmittelbar umgebenden Umfeld interpretiert werden. Weitergehende Umweltreaktionen aus dem systemexternen Umfeld passen hier nicht zum Design.Google Scholar
  204. 190.
    Vgl. auch Duncan, 1974, S. 705ff, wobei einige Ähnlichkeiten mit dem “Development of Knowledge”-Ansatz deutlich werden, so daß dieser Ansatz auch darunter subsumiert werden kann.Google Scholar
  205. 191.
    Alle selbstorganisatorischen Konzepte komplexer Systeme bauen auf der nichtlinearen Dynamik als Modellansatz auf.Google Scholar
  206. 192.
    Vgl. hierzu Macy, 1990 und Smith/Comer, 1994, S. 555f. In einem anderen Kontext auch Markus, 1990.Google Scholar
  207. 193.
    Vgl. Rogers, 1990; Schoder, 1995b, S. 66.Google Scholar
  208. 194.
    Zum Begriff “Bifurkation” siehe Krammer, 1990, S. 68ff.Google Scholar
  209. 195.
    Vgl. Schoder, 1995b, S. 66 und Bruckner/Ebeling/Scharnhorst, 1989.Google Scholar
  210. 196.
    Vgl. Erdmann, 1993, S. 51 zu diesem stabilen Entwicklungspfad.Google Scholar
  211. 197.
    Beide sind zentrale Begriffe von Arthur, 1987, 1988 und 1989. S.a. Weise, 1990 und Schoder, 1995b, S. 66. Innerhalb der Synergetik wird dieses Phänomen als “Versklavung” bezeichnet.Google Scholar
  212. 198.
    Vgl. dazu die Abb. 2 in Kap. 1.Google Scholar
  213. 199.
    Simon, 1983, S. 39. Vgl. ähnlich David, 1988.Google Scholar
  214. 200.
    Commons, 1934. Auf ihn geht auch die Betonung der Transaktion als zentrales Element der Theorie zurück. Vgl. auch den Hinweis auf Commons in Abschn. 2.3. 3. 4.Google Scholar
  215. 201.
    An dieser Stelle könnte man noch weiter zurückschauen bis Hobbes mit seiner Vorstellung des “Leviathan”.Google Scholar
  216. 202.
    This body of writings, now widely referred to as the ‘new institutional economics’, is sensitive to organizational issues and seeks to extend the range of applicability of neoclassical theory by considering how property-rights structures and transaction costs affect incentives and economic behavior.“ Furubotn/Richter, 1991, S. 1. Formale Darstellungen sind meist an die Spieltheorie oder die Prinzipal-Agent-Theorie angelehnt.Google Scholar
  217. 203.
    Coase, 1937.Google Scholar
  218. 204.
    Z.B. Williamson, 1985.Google Scholar
  219. 205.
    Streit, 1979, S. 73f. Dies in Abgrenzung zu den Substitutionskosten, die bei der Korrektur der bisherigen Handlungspläne der Wirtschaftssubjekte durch die Verlagerung der Nachfrage von bisherigen Produkten und Produktionszweigen auf andere entstehen. Dies sind Reibungsverluste bzw. Kosten, die den Tausch begleiten, z.B. Transportkosten. Sie tauchen ebenfalls nicht in dem direkten Preis auf, sind allerdings auch kein Teil der Anbahnung und Durchführung einer Eigentumsübertragung.Google Scholar
  220. 206.
    Coase, 1937, S. 21. Neben den reinen Informations-und Kommunikationskosten nennt Coase weiterhin die Unsicherheit in der Umwelt, opportunistisches Verhalten der Gegenüber, sowie unvollständige Verträge als Faktoren.Google Scholar
  221. 207.
    Coase, 1994, S. 9.Google Scholar
  222. 208.
    Nach Coase ( 1960, S. 15) bestehen Transaktionskosten genauer aus:Google Scholar
  223. Anbahnungskosten: Potentielle Transaktionspartner müssen aufgespürt und über den Transaktionswunsch sowie die angestrebten Tauschbedingungen informiert werden.Google Scholar
  224. Aushandlungskosten: Die für die Transaktionspartner konsensfähigen Vertragsbedingungen müssen ausgehandelt und rechtswirksam fixiert werden.Google Scholar
  225. Kontrollkosten: Die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarungen muß kontrolliert und damit der Wert von Leistung und Gegenleistung gesichert werden. Dies ist z.B. der Aufwand zur Sicherstellung der Einhaltung von Termin-, Qualitäts-, Mengen-und Preisvereinbarungen.Google Scholar
  226. 209.
    Auf Demsetz geht der Hinweis zurück, daß die Neoklassik im Prinzip ein System einer extremen Dezentralisierung untersucht, welches sicher nicht die Wirklichkeit beschreibt. Demsetz, 1988, S. 145.Google Scholar
  227. 210.
    Obwohl sie natürlich auch transaktionskostenreduzierende Elemente enthalten: “Market structures may reduce the actor’s need for comprehensive information. All the information is summed up in the price we have to pay in order to make a transaction.” Simon, 1983, S. 87f. Dies ist allerdings eine andere Funktion und Bedeutung von Märkten zu der Optimierungsstrategie in der neoklassischen Mikrotheorie. Sie liegt näher zu v. Hayek, der die Vorteile des Marktmechanismus betont hat. Im Sinne der Neoklassik ist bei bestehenden Transaktionskosten kein vollständiger Markt gegeben, da insbesonders die Kriterien der Transparenz und der Punktförmigkeit nicht erfüllt werden.Google Scholar
  228. 211.
    Coase betont dazu: “In fact, a large part of what we think of as economic activity is designed to accomplish what high transaction costs would otherwise prevent or to reduce transaction costs so that individuals can negotiate freely and we can take advantage of that diffused knowledge of which Friedrich Hayek has told us.” Coase, 1994, S. 9. S.a. seine Betonung des Rechtssystems zur Garantie der entsprechenden Eigentumsrechte an ökonomischen Gütern, desses Existenz und Funktionieren hier vorausgesetzt wird, Coase, 1994, S. 11 f.Google Scholar
  229. 212.
    Ganz im Sinne des satisfizierenden Verhaltens.Google Scholar
  230. 213.
    Vgl. auch Gebauer, 1996, S. 13, zu dieser Unterteilung bei Aktivitäten der Transaktions-und Produktionsprozesse.Google Scholar
  231. 214.
    Die Einteilung geht auf Lachmann, 1963, zurück.Google Scholar
  232. 215.
    Aus der Sicht staatlicher Intervention stellt sich die Frage, inwieweit die Marktteilnehmer selber Lösungen stimulieren und transaktionskostensenkende Institutionen und Normen schaffen können, oder diese durch den öffentlichen-Guts Charakter der Institutionen und Normen (mangelnde Ausschlußmöglichkeiten) nicht in ausreichendem Maß übernommen werden und weitere Vereinfachungen oder Schnittstellen möglich sind.Google Scholar
  233. 216.
    Williamson, 1985, S. 43ff. Für eine Literaturübersicht zu Untersuchungen im Bereich des Güterverkehrs vgl. Stank/Daugherty, 1997, S. 54.Google Scholar
  234. 217.
    Im Sinne der Spezifität der Verkehrsmittel im Abschnitt 2.1.Google Scholar
  235. 218.
    Vgl. zu dieser Thematik Held, 1980, S.148ff.Google Scholar
  236. 219.
    Trotzdem kann eine Führungsrolle des MIV-Bereichs in der Informationssystementwicklung unterstellt werden. Im Rahmen der anhaltenden Dominanz des MIV kann der Autofahrer mit digitalen Straßenkarten, dynamischen Straßenbeschilderungen, Verkehrsfunk und Navigationssystemen auf ein breites Informationsangebot zurückgreifen. Der OV hat hingegen kaum neue Wege gesucht, seine Leistungen angemessen zu vermarkten und transparent zu machen.Google Scholar
  237. 220.
    Vgl. Faller, 1991.Google Scholar
  238. 221.
    In diesem Zusammenhang wird auch der “out-of-pocket-Schmerz” behandelt, der den häufigen psychologisch wirksamen Griff zum Geldbeutel als Nachteil vieler Einzelfahrscheine thematisiert.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Tim Bussiek

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