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Demokratie und Entwicklung im Südlichen Afrika

  • Peter Meyns
Part of the Grundwissen Politik book series (GPOL, volume 27)

Zusammenfassung

So deutlich im vorangegangenen Kapitel geworden ist, wie vielfältig das Netzwerk von Interdependenzen in der Region des Südlichen Afrika sowie die Abhängigkeitsbeziehungen, die sich daraus ergeben, sind, so unbestritten ist, daß die einzelnen Länder in der Region weiterhin ihre eigene Identität besitzen und wesentliche Merkmale ihrer Entwicklung nur im national-staatlichen Rahmen erfaßt werden können. Deutlich geworden ist in der bisherigen Darstellung auch, wie stark die Entwicklungen in einzelnen Ländern auf andere Länder in der Region zurückwirken. Die Ungleichheiten in der Region, vornehmlich zwischen Südafrika und seinen Nachbarländern, stehen dabei im Vordergrund. Soll nach der Lösung der militanten Konflikte in der Region dauerhafte Sicherheit und Entwicklung verwirklicht werden, muß eine Bewältigung der Folgen langjähriger Krisen und Konflikte angestrebt werden, um die dafür erforderlichen politischen und sozio-ökonomischen Verhältnisse herzustellen. Mit anderen Worten, demokratische Reformen und eine Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lebensbedingungen in den einzelnen Ländern der Region sind wesentliche Voraussetzungen für eine Perspektive der menschlichen Sicherheit in der Region insgesamt. Mit den Reformprozessen auf der nationalen Ebene wollen wir uns daher in diesem Kapitel befassen.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2000

Authors and Affiliations

  • Peter Meyns
    • 1
  1. 1.Gerhard-Mercator-Universität-GH DuisburgDeutschland

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