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Zusammenfassung

Die Herleitungen für selbstbestimmtes Lernen innerhalb der allgemeinen Pädagogik und in der Umweltbildung sind zumeist theoretisch-deduktiver Natur. So findet man in der Literatur zahlreiche Überlegungen, die dieses Anliegen anthropologisch herleiten, oder versuchen, es unterrichtsmethodisch abzusichern. Was hingegen weitgehend fehlt, sind empirisch gehaltvolle und systematische Beschreibungen von Reformvorhaben, die versuchen, selbstbestimmte Lernprozesse umzusetzen. Als Ausnahme ist hier das Studien- und Praxisbuch von Gertrude Beck und Gerold Scholz (1995) zu nennen. Die Autoren nehmen Beobachtungen, die sie im Zeitraum von vier Jahren in einer nach offenem Unterricht verfahrenden Grundschulklasse gemacht haben, zum Anlaß, das Lernen von Kindern untereinander und in Beziehung zu ihrer Lehrerin zum Ausgangspunkt für Fragen und Reflexionen zu nehmen. Insgesamt jedoch ist die Quellenlage, mit der versucht wird, Unterrichtsgeschehen in Reformvorhaben zu untersuchen, spärlich, und im Bereich der Umweltbildung fehlen solcherart genaue Beschreibungen von selbstbestimmten und kooperativen Lernprozessen gänzlich.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1998

Authors and Affiliations

  • Katrin Schaar

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