Exklusivrechte auf die ökonomische Perspektive? Konfrontation neoinstitutionalistischer Anmaßungen mit verhaltenstheoretischen Argumenten

  • Günther Schanz
Part of the Schriftenreihe Interdisziplinäre Organisations- und Verwaltungsforschung book series (IOUV, volume 2)

Zusammenfassung

Für den Wirtschaftswissenschaftler verbindet sich mit Begriffen wie „Institutionenökonomik“, „Neue Institutionelle Ökonomik“, „Neuer Institutionalismus“ oder auch „theoretischer Institutionalismus“ die hinreichend klare Vorstellung von einem Programm, das, anders als etwa der neoklassische Ansatz, die Bedeutung von Institutionen für das Verhalten der Wirtschaftssubjekte akzentuiert. Daß dabei verschiedene Theoriestränge verfolgt werden, also beispielsweise eine verfügungsrechtliche Theorie, eine Transaktionskostentheorie und eine Prinzipal-Agent-Theorie, läßt sich als Indiz für die Leuchtkraft des neoinstitutionalistischen Scheinwerfers interpretieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Albert, H. 1977: Individuelles Handeln und soziale Steuerung. In: Lenk, H. (Hg.) 1977Google Scholar
  2. Becker, G.S. 1982: Der ökonomische Ansatz zur Erklärung menschlichen Verhaltens. TübingenGoogle Scholar
  3. Doi, T. 1982: Amae — Freiheit in Geborgenheit. Zur Struktur japanischer Psyche. Frankfurt/M.Google Scholar
  4. Frey, B.S. 1990: Ökonomie als Sozialwissenschaft. Die Anwendung der Ökonomie auf neue Gebiete. MünchenGoogle Scholar
  5. Ghoshal, S., Moran, P. 1996: Bad for Practice: A Critique of the Transaction Cost Theory. In: Academy of Management Review 21 (1996), S. 13–47Google Scholar
  6. Homans, G.C. 1969: Was ist Sozialwissenschaft? Köln — OpladenGoogle Scholar
  7. Jonas, F. 1968: Geschichte der Soziologie I. Reinbek bei HamburgGoogle Scholar
  8. Kuhn, T.S. 1973: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen. Frankfurt/M.Google Scholar
  9. Lawler, E.E. 1973: Motivation in Work Organizations. Monterey, Cal.Google Scholar
  10. Lenk, H. (Hg.) 1977: Handlungstheorien interdisziplinär IV. MünchenGoogle Scholar
  11. McKenzie, R.B., Tullock, G. 1984: Homo Oeconomicus. Ökonomische Dimensionen des Alltags. Frankfurt am Main — New YorkGoogle Scholar
  12. Picot, A., Dietl, H., Franck, E. 1997: Organisation. Eine ökonomische Perspektive. StuttgartGoogle Scholar
  13. Popper, K.R. 1973: Logik der Forschung. 5. Auflage. TübingenGoogle Scholar
  14. Schanz, G. 1977: Grundlagen der verhaltenstheoretischen Betriebswirtschaftslehre. TübingenGoogle Scholar
  15. Schanz, G. 1977a: Wege zur individualisierten Organisation. In: Zeitschrift für Organisation 46(1977), S. 183–192 und 345–351Google Scholar
  16. Schanz, G. 1983: Unternehmensverfassungen in verfügungsrechtlicher Perspektive. In: Die Betriebswirtschaft 43(1983), S. 259–270Google Scholar
  17. Schanz, G. 1988: Erkennen und Gestalten. Betriebswirtschaftslehre in kritisch-rationaler Absicht. StuttgartGoogle Scholar
  18. Schanz, G. 1993: Personalwirtschaftslehre. Lebendige Arbeit in verhaltenstheoretischer Perspektive. 2. Auflage. MünchenGoogle Scholar
  19. Schanz, G. 1994: Organisationsgestaltung. Management von Arbeitsteilung und Koordination. 2. Auflage. MünchenGoogle Scholar
  20. Schanz, G. 1998: Der Manager und sein Gehirn. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse im Dienst der Unternehmensführung. Frankfurt/M. u.a.Google Scholar
  21. Simon, H.A. 1981: Entscheidungsverhalten in Organisationen. Landsberg am Lech Smith, A. 1949: Theorie der ethischen Gefühle. Frankfurt/M.Google Scholar
  22. Smith, A. 1974: Der Wohlstand der Nationen. Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen. MünchenGoogle Scholar
  23. von Hayek, F.A. 1980: Recht, Gesetzgebung und Freiheit. Bd. 1: Regeln und Ordnung. MünchenGoogle Scholar
  24. Williamson, O.E. 1975: Markets and Hierarchies. Analysis und Antitrust Implications. New YorkGoogle Scholar
  25. Williamson, O.E. 1990: Die ökonomischen Institutionen des Kapitalismus. TübingenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Günther Schanz

There are no affiliations available

Personalised recommendations