Wissensbewahrung

  • Kai Romhardt
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF)

Zusammenfassung

Einmal erworbene Fähigkeiten stehen nicht automatisch für die Zukunft zur Verfügung. Die Bewahrung von Erfahrungen, Kompetenzen oder Dokumenten setzt gezieltes Management voraus. Tatsächlich beklagen heute viele Organisationen, daß sie im Zuge von Reorganisationen einen Teil ihres Gedächtnisses verloren haben. Kollektive Amnesie kann beispielsweise durch die unbedachte Zerstörung informeller Netzwerke entstehen. Um wertvolle Expertise nicht leichtfertig ‚zu vergessen‘ oder zu verlernen, müssen Organisationen die zentralen Prozesse der Wissensbewahrung besser verstehen. Die gezielte Selektion bewahrungswürdiger Teile der organisatorischen Wissensbasis, ihre angemessene Speicherung und regelmäßige Aktualisierung müssen bewußt gestaltet werden. Will man die Musealisierung von Wissensspeichern verhindern, muß abgelegtes Wissen regelmäßig auf seinen Wert und seine Wiederverwendungsfähigkeit geprüft werden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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  • Kai Romhardt

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