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Perzeption und Resonanz

  • Leo Kreuz

Zusammenfassung

Das Manifest des zunächst als „Volksbewegung“ gegründeten KUD wurde von über hundert Personen „aus allen Teilen unseres Landes, aus allen Parteien, aus den großen wirtschaftlichen und sozialen Verbänden, aus dem Kultur- und Geistesleben, aus allen wesentlichen Gruppen“ unterzeichnet.1 Es war Jakob Kaiser tatsächlich gelungen, einen so heterogenen Personenkreis, bestehend z.B. aus H.J. Abs, St. Andres, W. Freitag, W. Heisenberg, W. Kaisen, W. von Keudell, E. Spranger, R.A. Schröder, E. UlichBeil und H. Wehner, zu einer gemeinsamen Initiative zu bewegen.2 Mit einer so breit gefächerten Reihe von Persönlichkeiten hoffte Kaiser, die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland unmittelbar für das Ziel der Wiedervereinigung zu interessieren:

„Der Anruf an unser Volk muß von Männern und Frauen ergehen, die den verschiedenen Parteien, der Kultur- und Geisteswelt, den großen wirtschaftlichen und sozialen Verbänden, die den wesentlichen Gruppen unseres Volkes das Gepräge geben. Sie alle sollen sich durch das Kuratorium verpflichtet fühlen, sich in ihrer öffentlichen Wirksamkeit für die Wiedervereinigung ... einzusetzen.“3

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Anmerkungen

  1. 3.
    Kaiser in Bad Neuenahr am 14.6.1954 (ebenda).Google Scholar
  2. 4.
    So Schütz im Interview vom 22.11.1974.Google Scholar
  3. 5.
    Gradl im Interview vom 3.6.1976.Google Scholar
  4. 6.
    Protokoll der Aktionsausschußsitzung vom 26.6.1954 in KUD-A 113.Google Scholar
  5. 7.
    Das waren: SPD, CDU, CSU, FDP, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und, ab 1956, der DST; vgl. Schwerpunkte, hrsgg. vom KUD 1968 (im Besitz des Verfassers).Google Scholar
  6. 9.
    Bericht und Ausblick, hrsgg. vom Kuratorium Unteilbares Deutschland, Berlin/Bonn 1968, S. B.Google Scholar
  7. 11.
    Zum Amt des Bundespräsidenten vgl. z.B.: Hans-Joachim Winkler, Der Bundespräsident — Repräsentant oder Politiker? Opladen 1967; Thomas Ellwein, Das Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland, 4. Aufl. Opladen 1977, S. 327ff., vgl. auch: Karl Carstens, Politische Führung. Erfahrungen im Dienst der Bundesregierung, Stuttgart 1971, bes. S. 101–106.Google Scholar
  8. 14.
    Schreiben in „Bulletin“ vom 16.6.1954, S. 984.Google Scholar
  9. 16.
    Schreiben vom 26.9.1958 in KUD-A 263.Google Scholar
  10. 17.
    Schreiben vom 3.10.1956 in KUD-A 263.Google Scholar
  11. 18.
    Schreiben vom 10.11.1958 in KUD-A 163.Google Scholar
  12. 19.
    Bald nach Ende seiner Amtszeit begründete Heuss seine Abneigung gegen „Sammelappelle“ in einem Schreiben an Schütz: „Ihre Absicht ist je gewiß löblich (gewesen), aber ich habe wohl mit einer einzigen Ausnahme, da ich noch ziemlich jung war, nie Sammelappelle unterschrieben, weil mir einmal passiert war, mit Leuten zusammen unterschrieben zu haben, die mir gar nicht paßten. Seitdem habe ich mir die Zurückhaltung in solchen Dingen ... zum Gesetz gemacht und bitte Sie, dafür Verständnis zu haben.” (Schreiben vom 9.12.1959 in KUD-A 262).Google Scholar
  13. 20.
    Vgl. „Rundbrief“ Nr. 12, Dezember 1958.Google Scholar
  14. 21.
    Allerdings war hierzu eindringliches Zureden von Ernst Lemmer nötig gewesen. Vgl. Schreiben von Heuss an Schütz vom 10.11.1958 in KUD-A 163: „Ich habe nichts dawieder, daß Sie meinen Namen mit zu den Unterschriften setzen.“Google Scholar
  15. 22.
    Vgl. auch die Episode am Rande der KUD Jahrestagung von 1956: vgl. S. 89.Google Scholar
  16. 23.
    Vgl. hierzu und zum folgenden: Aktennotiz von Schütz vom 28.8.1959 in KUD-A 261.Google Scholar
  17. 24.
    Einige Tage später, am 31. August 1959, besprachen Schütz und Lübke eingehend die inzwischen vorbereitete Rede, die erkennbar die Handschrift von Schütz trug: So übernahm Lübke, als er davon sprach, daß jeder einzelne persönliche Verantwortung für die Wiedervereinigung trage, exakt die Formulierung, die Kaiser am 14.6.1954 in Bad Neuenahr gebraucht hatte (Lübkes Rede in: „Bulletin“ vom 16.9.1959, S. 1705f; vgl. auch: Reden und Dokumente..., a.a.O., S. 16 ).Google Scholar
  18. 25.
    Vgl. Aktennotiz vom 18.12.1959 in KUD-A 261.Google Scholar
  19. 26.
    Text in „Rundbrief` Nr. 3, Mai/Juni 1960, S. 6.Google Scholar
  20. 27.
    Lübke sprach auf zahlreichen KUD-Veranstaltungen und empfing regelmäßig KUD-Delegationen (vgl. z.B. „Rundbrief` Nr. 7, Dezember/Januar 1960/61 und KUD-Mitteilungen vom Juli 1964 in KUD-A 19).Google Scholar
  21. 28.
    Aktennotiz vom 27.11. 1962 in KUD-A 294 ( Adenauer bereitete sich zu dieser Zeit auf eine USA-Reise vor, und Schütz hatte vorher Adenauer gebeten, sich doch in den USA darum zu bemühen, daß die US-Administration ihre Zustimmung zu einer „Volksabstimmung in Deutschland“ gebe. Als Adenauer nicht auf Schütz’ Ansinnen einging, wählte dieser den Weg über Lübke ).Google Scholar
  22. 29.
    Vgl. hierzu verschiedene Aktennotizen von Schütz aus den Jahren 1959 bis 1965 in KUD-A 261, 262, 263, 294.Google Scholar
  23. 30.
    Vgl. hierzu und zum folgenden Aktenotiz von Schütz vom 27.11.1962 in KUD-A 294.Google Scholar
  24. 31.
    Vgl. Aktennotiz vom 9.1.1963 in KUD-A 294. Gleichzeitig beklagte sich Lübke darüber, daß das Auswärtige Amt vorschreibe, was er im Ausland sagen dürfe. Wörtlich heißt es in der Notiz: „Wenn er (Lübke — L.K.) sich darauf einlasse, dann würde er zu einer bloßen Pappfigur werden und lieber auf einem kleinen Bauernhof mit seiner Frau, einer Kuh und einer Ziege ackerbauen als Bundespräsident sein.“Google Scholar
  25. 32.
    Aktennotiz vom 9.1.1963 in KUD-A 294.Google Scholar
  26. 33.
    Vgl. Zeittafel 1949–1969..., a.a.O., S. 127; Text der Proklamation in „Rundbrief“ Nr. 2, April/Mai 1964, S. 12.Google Scholar
  27. 35.
    Im Februar 1969 in „Die Zeit“, abgedruckt in: Theodor Eschenburg, Zur politischen Praxis in der Bundesrepublik, Band III, München 1972, S. 132.Google Scholar
  28. 36.
    Vgl. Rede nach seiner Vereidigung in „Bulletin“ vom 16. 6. 1959.Google Scholar
  29. 38.
    Gradl im Interview vom 3.6.1976.Google Scholar
  30. 39.
    Thedieck im Interview vom 10.11.1975.Google Scholar
  31. 42.
    Text der beiden Grußtelegramme in „Bulletin“ vom 16.6.1954, S. 984. Wie wenig Adenauer selbst daran interessiert war, den in Bad Neuenahr Versammelten ein Grußwort zu senden, scheint auch der Text des Schreibens zu zeigen, mit dem er Kaiser das Grußwort zusandte: „Sehr geehrter Herr Kaiser! In Beantwortung Ihres Schreibens vom 10. Juni 1954 übersende ich Ihnen in der Anlage die gewünschte Grußadresse. gez. Adenauer” (Schreiben in BA-236).Google Scholar
  32. Gradl im Interview vom 3.6.1976.Google Scholar
  33. 46.
    Vgl. Aktennotiz von Schütz ohne Datum (August 1958) in KUD-A 257.Google Scholar
  34. 47.
    Vgl. Aktennotiz vom 3.10.1957 in KUD-A 396.Google Scholar
  35. 48.
    Vgl. Aktennotiz vom 7.11.1958 in KUD-A 294.Google Scholar
  36. 49.
    Vgl. Aktennotiz (Vermerk) von Schütz vom 3.12.1963 in KUD-A 341. In einem Schreiben vom 13.5.1977 an den Verfasser meinte Höcherl auf die Frage, ob er ein „Sympathisant“ des KUD gewesen sei: „Es ist nicht richtig, daß ich als besonderer Sympathisant des Kuratoriums gegolten hätte. Trotzdem habe ich mich aus politischen Vernunftgründen für seine Arbeit über das übliche Maß hinaus eingesetzt.”Google Scholar
  37. 50.
    Vgl. Aktennotiz vom 9.3. 1964 über eine Unterredung zwischen Erhard, Krautwig, Mercker und Schütz in KUD-A 258.Google Scholar
  38. 52.
    Vgl. Aktennotiz vom 1.12.1965 in KUD-A 296. Hierin heißt es wörtlich: „Längeres Gespräch mit Müller-Roschach und Schnippenkötter (Leiter des Planungsstabes und Abrüstungsbeauftragter der Bundesregierung), die mir beide sagen, daß sie gerne mit mir arbeiten würden, aber von Oben gebremst werden. Warum man ihnen die Zusamritenarbeit untersage, wissen sie einfach nicht. Sie hielten dieses Verbot für... nicht gerechtfertigt.“Google Scholar
  39. 53.
    Vgl. Aktennotiz vom 1.12.1965 in KUD-A 254.Google Scholar
  40. 55.
    Adenauers langjähriger Pressesprecher, Felix von Eckardt, in einem Sohreiben vom 14.4. 1976 an den Verfasser, meint: „... Konrad Adenauer hatte nichts gegen das KUD, nur versprach er sich keinerlei Wirkung auf die internationale Politik, besonders auf das Verhältnis zu den Russen.“ V. Eckardts Auffassung scheint den Tatsachen nur teilweise zu entsprechen. Gerade er mußte Adenauers Aversion dem KUD gegenüber kennen.Google Scholar
  41. 57.
    So Schütz im Interview vom 22.11.1974.Google Scholar
  42. 58.
    Zur Stellung Thediecks im BMG vgl.: Rüß, Anatomie ..., a.a.O., S. 20–27. Freiherr von Dellingshausen sagte in einem Gespräch vom 9.1.1975 mit dem Verfasser: „Thedieck war ein enger Vertrauter und Freund Globkes; mit diesem wurde auch ohne Kaisers Zutun Politik gemacht.“Google Scholar
  43. 59.
    Noch am 11.5.1958 fragte Kaiser bei Schütz an, ob Thedieck nun „allmählich Respekt“ vor dem KUD und „seiner nationalpolitischen Arbeit” bekommen habe (Schreiben Kaisers an Schütz in KUD-A 262).Google Scholar
  44. 60.
    Schütz im Interview vom 22.11.1974.Google Scholar
  45. 62.
    So Schütz im Interview vom 22.11.1974.Google Scholar
  46. 64.
    Aktennotiz vom 19.9.1957 in KUD-A 257.Google Scholar
  47. 67.
    Zur Ernennung Krautwigs zum Staatssekretär vgl.: Rüß, a.a.O., S. 50ff. Von Dellingshausen sagte im Gespräch vom 9.1.1975, daß Krautwig das KUD „nicht interessiert“ hätte.Google Scholar
  48. 69.
    Schütz notierte über ein Gespräch mit Lemmer vom 2.10.1957 (in KUD-A 396): „Lemmer zeigt sich dann höchst entschieden in der Grundauffassung, wonach man in der Politik gegenüber der Zone offensiv, statt wie bisher defensiv vorgehen müsse. Thedieck sei auf diesem Gebiet durch seine Phantasielosigkeit und Einstellung ein schweres Hindernis. Auch Kaiser habe sich nicht genug durchgesetzt.” Thedieck erzählte am 25.5.1976 folgende Episode: Adenauer habe ihn einmal nach einer Kabinettssitzung gefragt: „Hört der Lemmer eigentlich auf Sie?“ Thedieck habe darauf geantwortet: „Wenn ich in seinem Zimmer bin, dann ja ... ”.Google Scholar
  49. 70.
    Auf der KUD—Jahrestagung 1962 sagte Lemmer: „Wir befinden uns in diesem Kuratorium Unteilbares Deutschland in einer besonderen Atmosphäre. Ohne Rücksicht auf unsere parteipolitische Stellung, auf unsere soziale Situation, fühlen wir uns alle in Freundschaft verbunden ... “ (Rede in „Rundbrief` (Beilage) Nr. 1, Januar/Februar 1963).Google Scholar
  50. 72.
    Tatsächlich führte von Dellingshausen am 9.1.1975 die kritische Haltung der BMG-Bürokratie dem KUD gegenüber auf die „kostspieligen Einzelaktionen“ des KUD sowie auf die Weigerung von Schütz zurück, für das BMG einen Wirtschafts-und Sozialplan zu erstellen.Google Scholar
  51. 73.
    Vgl. Artikel Barzels in „Rundbrief“ Nr. 3, April 1963 und vgl. Artikel Mendes in „Rundbrief` Nr. 6/7, November 1963 sowie Rede Mendes vor der KUD-Jahrestagung im Herbst 1963 (abgedruckt ebenda).Google Scholar
  52. 74.
    Schreiben Dellingshausens an das KUD vom 25.8.1958 in KUD-A 279.Google Scholar
  53. 77.
    Dies dokumentierten die im Bundestag vertretenen Parteien öfters in einstimmig verabschiedeten Entschließungen zur „Deutschen Frage“. Eine der prägnantesten der fünfziger Jahre war die am 1.10.1958 in Berlin verabschiedete Erklärung (abgedruckt in: Die Bemühungen ... , a.a.O., S. 282f).Google Scholar
  54. 78.
    Dazu meinte der damalige Bundestagspräsident Gerstenmaier am 1.10. 1958 in einer Ansprache im RIAS: „Sicher wird es auch im Bundestag noch oft Auseinandersetzungen über die beste, das heißt aussichtsreichste Methode einer deutschen Politik der Wiedervereinigung geben. Das wird kein Schaden sein; denn die gemeinsame Entschlossenheit, die ganze Kraft der Nation an die Wiederherstellung unserer nationalen und staatlichen Einheit zu setzen, fordert ja die täglich neue Bewährung in der politischen Taktik.“ (abgedruckt in: Die Bemühungen..., a.a.O., S. 283 ).Google Scholar
  55. 80.
    Über seine Zeit als Reichstagspräsident gibt Löbe selbst anschaulich Auskunft: Paul Löbe, Der Weg war lang. Lebenserinnerungen von Paul Löbe, Berlin 1954, S. 60–216.Google Scholar
  56. 83.
    Was ist mit dem Kuratorium?“, in: „Deutsche Zeitung” vom 20.4.1955.Google Scholar
  57. 84.
    So Schütz in einer Sitzung des Politischen Ausschusses am 6.2.1958 (Protokoll in KUD-A 105).Google Scholar
  58. 85.
    Gerstenmaier spielt die Differenzen, die es im KUD bei vielen Diskussionen gab, wohl etwas herunter, wenn er in einem Schreiben vom 6.4.1976 an den Verfasser meint: „Solange die im Bundestag vertretenen Parteien das Verfassungsgebot der Wiedervereinigung uneingeschränkt vertraten, gab es in den Sitzungen auch wenig Anlaß zu parteipolitischer Auseinandersetzung.“Google Scholar
  59. 86.
    Vgl. „Notbrücken“, in: „FAZ” vom 29.9.1958.Google Scholar
  60. 87.
    Arno Scholz bestätigt dies indirekt, als er schrieb: „Im Kuratorium Unteilbares Deutschland ist seit langem die freie Diskussion üblich, und bisher hat erfreulicherweise niemand daran gedacht, eine Partei deswegen zu verdächtigen, sie wolle ihren Kurs ändern, weil einer ihrer Bundestagsabgeordneten oder auch Vorstandsmitglieder einmal eine von der Parteimeinung abweichende Äußerung getan hat.“ („Mehr Gedankenfreiheit”, in: „Telegraf“ vom 1.11.1963.)Google Scholar
  61. 89.
    „Notbrücken“, in: „FAZ” vom 29.9.1958.Google Scholar
  62. 90.
    Vgl. hierzu: Heino Kaack/Reinhold Roth, Die Außenpolitische Führungselite der Bundesrepublik Deutschland, in: Beilage zu „Das Parlament“ vom 15.1.1972, S. 6. Die hier gemachten Feststellungen von Kaack/Roth scheinen auch auf das KUD übertragbar zu sein: „Die Gruppenrepräsentation eignet sich als Kriterium der Begrenzung außenpolitischer Handlungstrager, weil sie als ein zentrales Phänomen unserer Gesellschaft gelten kann: Politische Macht resultiert weitgehend aus der Repräsentation politischer Gruppen.”Google Scholar
  63. 92.
    So Gerstenmaier im Schreiben vom 6.4.1976 an den Verfasser.Google Scholar
  64. 93.
    In einem Schreiben Kaisers an Schütz vom 6.4.1976 heißt es: „Es ist mir gelungen, maßgebliche Persönlichkeiten aus allen Parteien und Ständen zu gewinnen.“ (in KUD-A 276).Google Scholar
  65. 94.
    Vgl. „Rundbrief“ Nr. 3, April/Mai 1962 und Nr. 3, April 1963.Google Scholar
  66. 96.
    In einem Schreiben Heimpels vom 9.6.1977 an den Verfasser heißt es: „Mein Engagement hing mit meinem damaligen Ansehen zusammen und mit meiner Sympathie mit Wolfg. Schütz und seiner Frau ...“.Google Scholar
  67. 97.
    Vgl. Klaus von Beyme, Die politische Elite in der Bundesrepublik Deutschland, München 1971, S. 17.Google Scholar
  68. 99.
    Vgl. Schreiben Barzels an den Verfasser vom 5.4. 1976. Danach fand Barzel die Idee des KUD zwar „richtig und gut“, dennoch scheint die Person des KUD-Geschäftsführers, W.W. Schütz, eine intensivere Mitarbeit im KUD verhindert zu haben. Jedenfalls wollte sich Barzel zu der Frage, ob etwa Schütz seine Mitarbeit im KUD beeinflußt habe, nicht äußern. Wahrscheinlich trug auch eine Begebenheit aus dem Jahr 1959 zu der mangelnden Harmonie zwischen Barzel und KUD bei: Damals hatte Barzel versucht, mit dem von ihm gegründeten „Komitee Rettet die Freiheit” zu einer Kooperation mit dem KUD zu kommen, was aber seitens des KUD abgelehnt worden war (diesbezüglicher Briefwechsel in KUD-A 261 ).Google Scholar
  69. 100.
    Gerstenmaier in einem Schreiben vom 6.4.1976 an den Verfasser: „Meine Mitgliedschaft war im wesentlichen eine Folge meines damaligen Amtes ...“.Google Scholar
  70. 101.
    Vgl. Aktennotiz über „Gespräch mit Brandt“ am 2.3.1964 in KUD-A 258.Google Scholar
  71. 103.
    Z.B. stellte er sich der Aktion „Macht das Tor auf“ als Abzeichenverkäufer zur Verfügung (vgl. „Willy, bleib wie Du bist”, in: „Telegraf“ vom 12.6.1959).Google Scholar
  72. 105.
    Vgl. allgemein: Helmut Piitz, Die Christlich-Demokratische Union. Entwicklung, Aufbau und Politik der CDU, Bonn 1971, S. 180f; vgl. auch die Neuauflage Düsseldorf 1976, S. 190f.Google Scholar
  73. 106.
    Schreiben der CDU-Geschäftsstelle an den Verfasser vom 15.12. 1975. Hier konnte der zuständige Referent nur mitteilen: „Das Kuratorium Unteilbares Deutschland wird von den Mitgliedern aller demokratischen Parteien getragen und versteht sich als Institution, die der Wiedervereinigung Deutschlands zu dienen hat.“ (Zum Vergleich siehe die „BrockhausEnzyklopädie”, worin unter „Kuratorium“ weit mehr über das KUD ausgesagt wird, als die zuständige Abteilung der CDU-Bundesgeschäftsstelle es vermochte).Google Scholar
  74. 107.
    Seit dem Tode Löbes im Jahre 1967 gab es keinen KUD-Präsidenten mehr.Google Scholar
  75. 108.
    So Otto Ziebill in einem Schreiben vom 12.3.1976 an den Verfasser.Google Scholar
  76. 109.
    So Thedieck im Interview vom 10.11.1975.Google Scholar
  77. 110.
    Vgl. Schreiben Gerstenmaiers v. 6.4.1976 an den Verfasser.Google Scholar
  78. 111.
    Vgl. Ernst Deuerlein, CDU/CSU 1945–1957, Köln 1957, S. 133f: „In den außenpolitischen Debatten des Deutschen Bundestags ließen die CDU/CSU-Sprecher keinen Zweifel darüber, daß die Unionsparteien sich von niemanden in den Bemühungen um die Wiedervereinigung Deutschlands übertreffen lassen.“Google Scholar
  79. 112.
    So der langjährige Vorsitzende des außenpolitischen Arbeitskreises der CDU/CSU-Fraktion, Ernst Majonica, in einem Gespräch am 10. 2. 1976.Google Scholar
  80. 113.
    Vgl. Aktennotiz über ein Gespräch Schütz-Gradl vom 12.2.1960 in KUD-A 294.Google Scholar
  81. 114.
    Vgl. Aktennotiz über ein Gespräch Schütz-Friedensburg vom 10.12.1959 in KUD-A 294.Google Scholar
  82. 115.
    Vgl. Aktennotiz über ein Gespräch Schütz-Mitzlaff vom 15.1.1959 in KUD-A 29.Google Scholar
  83. 116.
    Vgl. Aktennotiz über ein Gespräch Schütz-Höcherl vom 11.2.1960 in KUD-A 239; auch Majonica meinte im Gespräch vom 10.2.1976, man sei bei der Union der Meinung gewesen, daß das KUD ein „SPD-Verein“ sei.Google Scholar
  84. 118.
    Gradl im Interview vom 3.6.1976.Google Scholar
  85. 119.
    Gradl sagte im Interview vom 3.6.1976, daß KUD-Aktivitäten, die er goutiert habe, auch in der Partei Zustimmung gefunden hätten. Gegen diese Aussage sprechen die Äußerungen Majonicas.Google Scholar
  86. 120.
    Vgl. die Aussage Majonicas im Gespräch v. 10.2.1976.Google Scholar
  87. 121.
    So Thedieck im Interview vom, 10.11. 1975; ähnlich hatte sich auch der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, von Hassel, gegenüber Heinrich Krone geäußert (vgl. Aktennotiz von Schütz über ein Gespräch mit Krone am 21.1.1960 in KUD-A 294).Google Scholar
  88. 122.
    Schütz beurteilt im Schreiben vom 30.10. 1978 an H.-A. Jacobsen die Beziehungen zwischen CDU und KUD so: „Es hat natürlich mit einzelnen, natürlich auch namhaften Männern wie Adenauer, Meinungsverschiedenheiten gegeben. Aber führende Männer der CDU waren von Anfang an Initiatoren und Träger des Kuratoriums in Bund, Ländern und Gemeinden. Ohne diese tatkräftige und loyale Mitwirkung wäre die Kuratoriumsarbeit niemals möglich gewesen... Die Linie führt konsequent von Jakob Kaiser über Ernst Lemmer zu Johann Baptist Gradl. Doch gehören viele andere namhafte Christdemokraten ebenfalls zu dem engsten Kreis, ich denke z.B. an Ferdinand Friedensburg, Richard Stücklen, Kai-Uwe von Hassel usw. Eine Reihe von Landeskuratorien standen von Anfang an unter der Leitung von Christdemokraten, z.B. Bayern und Rheinland-Pfalz...“ (S. 2 ).Google Scholar
  89. 123.
    So J.B. Gradl im „Rundbrief“ Nr. 4, Juli/August 1961, S. 10.Google Scholar
  90. 124.
    Vgl. hierzu z.B.: Schwarz, Vom Reich zur Bundesrepublik..., a.a.O., bes. S. 299–344; Kosthorst, a.a.O., ders., Jakob Kaiser: Der Arbeiterführer, Stuttgart 1967; Elfriede Nebgen, Jakob Kaiser, Der Widerstandskämpfer, Stuttgart 1967; Werner Conze, Jakob Kaiser, Politiker zwischen Ost und West, Stuttgart 1969; Johann Baptist Gradl, Jakob Kaiser, in: Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.), Christliche Demokraten der ersten Stunde, Bonn 1966, S. 175–210.Google Scholar
  91. 133.
    So sagte er in Bad Neuenahr am 14.6. 1954 (in: Reden und Dokumente..., a.a.O., S. 15 ).Google Scholar
  92. 139.
    Vgl. ebenda, S. 312–354; vgl. auch: Heinrich Schneider, Das Wunder an der Saar. Ein Erfolg politischer Gemeinsamheit, Stuttgart 1974.Google Scholar
  93. 140.
    Thedieck im Interview vom 10.11.1975.Google Scholar
  94. 142.
    Schütz sieht jedenfalls Kaisers physischen Zusammenbruch als direkte Folge der Auseinander setzungen Kaisers mit Adenauer um die Berliner Tagung an (Interview vom 22.11.1974).Google Scholar
  95. 143.
    Vgl. Ernst Lemmer, Manches war doch anders. Erinnerungen eines deutschen Demokraten, Frankfurt/M. 1968; S. 335: „Der Mann in Bonn, der mich am meisten fesselte, das war Konrad Adenauer... Gelegentliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Adenauer und mir, taten der gegenseitigen Achtung keinen Abbruch.“Google Scholar
  96. 145.
    Vgl. z.B. Arnold J. Heidenheimer, Adenauer and the CDU. The Rise of the Leader and the Integration of the Party, Den Haag 1960.Google Scholar
  97. 149.
    Lemmer, a.a.O., S. 350: „Meine einjährige Dienstzeit als Bundesminister für das Post-und Fernmeldewesen — 1956 bis 1957 — war die schönste Zeit meines politischen Lebens überhaupt.“Google Scholar
  98. 154.
    Thedieck im Interview vom 25.5.1976: „Lemmer war wegen seiner Fähigkeit, selbst nach härtesten Kontroversen noch die Gemeinsamkeit herauszustellen, als Tagungs-und Diskussionsleiter beliebt.“Google Scholar
  99. 156.
    Zitiert nach „Lemmer: Nur eine Olympiamannschaft“, in „Telegraf” vom 28. 11. 1959.Google Scholar
  100. 157.
    „Ernst Lemmer“, in: „Telegraf” vom 15.12.1959.Google Scholar
  101. 158.
    Hierfür spricht auch, daß 1954, als es galt, für den verstorbenen H. Ehlers einen Nachfolger als Bundestagspräsidenten zu finden, Lemmer von weiten Teilen der CDU/CSU und der SPD unterstützt wurde (vgl. Lemmer, a.a.O., S. 347–349 ).Google Scholar
  102. 161.
    Vgl. Johann Baptist Gradl, Für deutsche Einheit. Zeugnisse eines Engagements, Stuttgart 1975, S. 13f. Walter Henkels, 111 Bonner Köpfe, Düsseldorf/Wien 1966, S. 115, meint, Gradl habe im Laufe der Zeit „für die gesamtdeutsche Frage, ihre Probleme, Hoffnungen und Schwierigkeiten... eine spürbare Leidenschaft entwickelt.“Google Scholar
  103. 163.
    So Majonica in einem Gespräch mit dem Verfasser vom 10.2.1976.Google Scholar
  104. 164.
    So Gradl selbst im Interview vom 3.6.1976.Google Scholar
  105. 165.
    Vgl. z.B. „Mehr Aktivitäten gefordert“, in: „Telegraf` vom 10.10.1976. Hier heißt es: „Der geschäftsführende Vorsitzende der Exil-CDU und Vorstandsmitglied des Kuratoriums Unteilbares Deutschland, Dr. Gradl, wandte sich gegen eine Stimmung der Resignation und sogar des Defaitismus in Fragen der Wiedervereinigung.”Google Scholar
  106. 166.
    Diese Rede abgedruckt in: Gradl, Für deutsche ..., a.a.O., S. 190ff.Google Scholar
  107. 167.
    Vgl. „Dr. Gradl 60 Jahre“, in: „Telegraf” vom 25.3.1964; vgl. auch: Ilse Spittmann, Ein wichtiger Beitrag zur Nachkriegsgeschichte, in: „Deutschland Archiv“ 9/1976, S. 978.Google Scholar
  108. 168.
    Lt. Aktennotiz vom 16.9.1958 in KUD-A 257. Die Rede fiel dann doch nicht so scharf aus, abgedruckt bei Gradl, a.a.O., S. 123ff.Google Scholar
  109. 170.
    So Gradl im Interview vom 3.6.1976.Google Scholar
  110. 171.
    „Sozialdemokratischer Pressedienst“ vom 10.3.1954.Google Scholar
  111. 173.
    Vgl. Aktennotiz vom 21.5.1955 in KUD-A 113.Google Scholar
  112. 174.
    Zur Rolle Mellies’ in der SPD vgl.: Theo Pirker, Die SPD nach Hitler. Die Geschichte der SPD 1945–1964, München 1964, S. 167.Google Scholar
  113. 175.
    Vgl. „Mellies verläßt das Kuratorium“, in: „FAZ” vom 1.3.1955.Google Scholar
  114. 176.
    Vgl. Löbes Schreiben an 011enhauer vom 25.3.1955 in KUD-A 14.Google Scholar
  115. 178.
    Aktennotiz über das Gespräch mit 011enhauer vom 18.2.1959 in KUD-A 263.Google Scholar
  116. 179.
    Text des „Deutschlandplanes“ auch bei: Ossip K. Flechtheim (Hrsg.), Dokumente zur politischen Entwicklung in Deutschland seit 1945. Dritter Band: Programmatik der Parteien, 2. Teil, Berlin 1963, S. 154–159.Google Scholar
  117. 180.
    Vgl. „Mehr Hilfe für Zonenrandgebiete“, in: „Telegraf” vom 29.9.1964 und Schreiben des SPD-Parteivorstandes an das KUD vom 13.11.1964 in KUD-A 258.Google Scholar
  118. 181.
    Vgl. „Die Dreierspitze“, in: „Telegraf” vom 28.11.1964.Google Scholar
  119. 182.
    Vgl. z.B. „Aufruf der SPD zum 17. Juni“, in „Telegraf” vom 10. 6. 1965.Google Scholar
  120. 183.
    Vgl. Kosthorst, a.a.O., S. 95. Lemmer hatte seinen ersten Zusammenstoß als Gesamtdeutscher Minister mit dem Bundeskanzler, als dieser versuchte zu verhindern, daß H. Wehner erneut zum Vorsitzenden des bundestagsausschusses für gesamtdeutsche und Berliner Fragen gewählt wurde; vgl. hierzu: „Kanzler gegen Wehner“, in: „Telegraf” vom 28. 11. 1957.Google Scholar
  121. 184.
    So sagte Thedieck imJahre 1963 in einem Interview, nachdem Erich Mende als neuer Gesamtdeutscher Minister feststand, auf die Frage, wen er denn gerne als Minister im BMG gesehen hätte: „Dann (wenn schon kein CDU-Minister — L.K.) wenigstens den Vertreter einer Partei, die in der Zone noch immer über das größte Ansehen verfügt, nämlich den Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner.“ („Ein anderer wäre mir lieber ... ”, in: „Christ und Welt” vom 8.11.1963).Google Scholar
  122. 188.
    Aktennotiz vom 21.5.1955 über eine Besprechung führender KUD-Akteure in KUD-A 113.Google Scholar
  123. 190.
    Vgl. Aktennotiz vom 21.5.1955 in KUD-A 113.Google Scholar
  124. 194.
    Günter Gaus, Versuch über Herbert Wehner, in: Herbert Wehner, Wandel und Bewährung. Ausgewählte Reden und Schriften 1930–1967, hrsgg. von Hans-Werner Graf Finckenstein und Gerhard Jahn, Berlin 1968 ( 3. Aufl. 1970 ), S. XX III.Google Scholar
  125. 195.
    So war er z.B. der Inspirator des ,,Deutschlandplanes“ von 1959. Seine mehrfachen deutschlandpolitischen Initiativen begründete Wehner so: „Aber solange dort (in der DDR — L.K.) ein kommunistisches Regime herrscht, solange ist es unsere verdammte Pflicht, nach Ansatzpunkten dafür zu suchen, es in eine gewisse Verantwortung gegenüber dem deutschen Volke als Ganzem und seinem Wohlergehen zu bringen, ihm dialektische Auswege, soweit das menschenmöglich ist, abschneidet.” (In: Günter Gaus, Staatserhaltende Opposition oder Hat die SPD kapituliert? Gespräche mit Herbert Wehner, Reinbek 1966, S. 83); vgl. hierzu auch: Hartmut Soell, Fritz Erler — Eine politische Biographie. 2. Bände, Bonn-Bad Godesberg 1976, Bd. I, S. 375ff.Google Scholar
  126. 196.
    Vgl. „Rundbrief“ Nr. 2, März/April 1962, S. 12.Google Scholar
  127. 197.
    Vgl. hierzu und zum folgenden: „SPD wünscht Gesamtdeutschen Rat“, in: „Deutsche Zeitung” vom 7.2.1962.Google Scholar
  128. 198.
    Scholz berichtet dies in einem Schreiben an Schütz vom 7.2.1962 (Schreiben in Sch-N).Google Scholar
  129. 199.
    Zitiert nach „Rundbrief“ Nr. 2, März/April 1962, S. 12.Google Scholar
  130. 201.
    Schütz schreibt in einer Aktennotiz vom 30.8. 1962: „Ich erklärte ihm ( Mende — L.K.) rundheraus, daß ich eine solche Gründung für unglücklich hielte... Ich spreche daraufhin sofort mit Brentano, der ebenfalls den Gedanken ablehnt.“ (in KUD-A 294 ).Google Scholar
  131. 206.
    Dahingehend äußert sich Kaiser in seinem Schreiben an Adenauer vom 10.6.1954 (in BA-236).Google Scholar
  132. 208.
    So Kaiser in seinem Schreiben an Löbe vom 10.7.1954 in KUD-A 14.Google Scholar
  133. 213.
    Vgl. Löbe, a.a.O., S. 275–297; vgl. auch Lemmer, Manches ... , a.a.O., S. 120ff sowie „Rundbrief“ Nr. 7, Dezember/Januar 1960/61, S. 2.Google Scholar
  134. 217.
    Vgl. Schreiben Kaisers an Löbe vom 10.7.1954 in KUD-A 14.Google Scholar
  135. 218.
    Löbe am 18.7. 1954 in Berlin, in: Reden und Dokumente....a.a.O., S. 58.Google Scholar
  136. 219.
    Damit soll keineswegs gesagt werden, daß Löbe etwa nicht an den Zielen des KUD interessiert gewesen wäre. Er empfand das KUD-Präsidentenamt als einen „kategorischen Imperativ der Pflicht“ (vgl.... S. 58). Vgl. Reden und Dokumente ... , a.a.aO., S. 58.Google Scholar
  137. 222.
    Von einer „Wahl“ Löbes kann keine Rede sein; vgl. Frau Hofmann im Interview vom 4.5.1976.Google Scholar
  138. 225.
    Vgl. z.B. „Rundbrief“ Nr. 1, Januar/Februar 1964, S. 20.Google Scholar
  139. 226.
    So Gradl im Interview vom 3.6.1976.Google Scholar
  140. 227.
    So der langjährige deutschland-und außenpolitische Referent beim FDP-Bundesvorstand, Wolfgang Schollwer, im Interview vom 7. 1. 1976.Google Scholar
  141. 228.
    fdk 10/75 vom 24.11.1959.Google Scholar
  142. 230.
    Schollwer im Interview vom 8.6.1976.Google Scholar
  143. 231.
    Schollwer im Interview vom 7.1.1976.Google Scholar
  144. 232.
    fdk 10/75 vom 24.11.1959 (Daß Leverenz als „prominentes Mitglied“ der FDP — so die KUDPressestelle in einer Gegendarstellung in fdk 10/77 vom 4.12.1959 — einen Arbeitskreis der Jahrestagung geleitet hatte, schien der FDP-Bundesgeschäftsstelle offenbar nicht ausreichend zu sein).Google Scholar
  145. 233.
    Z.B. seien hier nur erwähnt der „Pfleiderer-Plan“ und das „Schollwer-Papier” von 1962 (hektographiert an die Mitglieder des FDP-Parteivorstandes gesandt), teilweise abgedruckt in der vom FDP-Bundesvorstand herausgegebenen Broschüre: Deutschlandpolitik der FDP. Daten und Dokumente von 1945 bis heute, Bonn 1972, S. 18f.Google Scholar
  146. 234.
    Rüß, a.a.O., S. 46. Schollwer meinte im Interview vom 7.1.1976, die FDP sei „nie in Sorge“ gewesen, diesbezüglich etwa vom KUD „überholt” zu werden.Google Scholar
  147. 235.
    So Schollwer im Interview vom 7.1.1976.Google Scholar
  148. 236.
    fdk 10/77 vom 4.12.1959.Google Scholar
  149. 238.
    Lt. Vereinsregister beim Bonner Amtsgericht (Az.: 19 VR 3192).Google Scholar
  150. 239.
    Vgl. hierzu den kurzen Überblick oei: Alfred Grosser, Deutschlandbilanz, München 4. Aufl. 1972, S. 253 und 259; vgl. auch Henkels, a.a.O., S. 72ff.Google Scholar
  151. 240.
    Abdruck der Rede in: Thomas Dehler, Bundestagsreden, Bonn 1973, S. 215ff.Google Scholar
  152. 242.
    Vgl. „Rundbrief“ Nr. 7, Oktober/November 1962, S. 1.Google Scholar
  153. 244.
    Schollwer im Interview vom 8.7.1976: „Dehler wollte eher angreifen und nicht integrieren.“ 245 Dehler im Deutschen Bundestag (zitiert nach Anm. IV, 240) am 23.1.1958: „Meine Partei ist aus der Koalition ausgetreten, weil wir nicht mehr geglaubt haben, daß die CDU/CSU und die Bundesregierung die deutsche Einheit wollen.”Google Scholar
  154. 246.
    Hupka bezeichnete im Interview vom 3.5.1976 Dehler und Schütz als „gute Freunde“.Google Scholar
  155. 249.
    Vgl. „Einig im Kuratorium?“, in: „Christ und Welt vom 2.10.1958.Google Scholar
  156. 251.
    Vgl. hierzu auch: Rupert Breitling, Die Verbände in der Bundesrepublik. Ihre Arten und ihre politische Wirkungsweise, Meisenheim 1955, S. 12.Google Scholar
  157. 252.
    Der DGB vertröstete den Verfasser in mehreren Schreiben (z.B. vom 7.4. 1976, Az.: Wg-Se/BA) auf eine spätere Antwort. Schließlich bat der DGB denKUD-Referenten Honsalek, dieser solle doch dem Verfasser Auskunft über das Verhältnis KUD-DGB geben. Der DBB reagierte auf wiederholte Anfragen überhaupt nicht, obwohl er eine Zeitlang das KUD mitfinanzierte (vgl. hierzu: „Die Instanz des Gewissens“, in: „Telegraf” vom 29. 3. 1955 ).Google Scholar
  158. 256.
    Vgl. z.B. „Rundbrief“ Nr. 1, Januar/Februar 1963, S. 2.Google Scholar
  159. 257.
    So DGB-Vorstandsmitglied G. Stephan am 28.11.1962 in Berlin; wiedergegeben in Beilage zum „Rundbrief“ Nr. 1, Januar/Februar 1963.Google Scholar
  160. 258.
    Vgl. „Rundbrief“ Nr. 12, Dezember 1958, S. 5.Google Scholar
  161. 259.
    Vgl. „Manifest des DGB“, in: „Telegraf” vom 26.4.1957.Google Scholar
  162. 260.
    Text (Auszug) in: „Der Beitrag des DGB für die Wiedervereinigung“, in: „Das Parlament” vom 15.6.1961.Google Scholar
  163. 262.
    Vgl. „Am Vorabend des 1. Mai“, in: „Telegraf” vom 30. 4. 1957.Google Scholar
  164. 263.
    Vgl. „Appell an alle Deutschen“, in: „Telegraf” vom 1.5.1957.Google Scholar
  165. 264.
    Vgl. Aktennotiz über eine Besprechung KUD-DGB vom 10.1.1963 in KUD-A 83.Google Scholar
  166. 266.
    Schreiben des DAG-Bundesvorstandes an den Verfasser vom 18.12.1975 (Az.: II/me).Google Scholar
  167. 267.
    Vgl. „Ungarn begeistern 12000“, in: „Telegraf” vom 12.11.1957.Google Scholar
  168. 268.
    Schreiben des DAG-Bundesvorstandes vom 18.12.1975.Google Scholar
  169. 273.
    Schreiben der BDA-Geschäftsführung vom 23.12.1975 an den Verfasser ( Az.: I-Krü/Bi).Google Scholar
  170. 274.
    „Unternehmerschaft wirbt für Einheit“, in: „Das Parlament” vom 14.6.1961.Google Scholar
  171. 276.
    Zum Zusammenschluß der einzelnen Organisationen zum BdM und zum BdV vgl. z.B.: Linus Kather, die Entmachtung der Vertriebenen, Band I und II, München 1964 und 1965; vgl. auch Manfred Max Wambach, Verbändestaat und Parteienoligopol. Macht und Ohnmacht der Vertriebenenverbände, Stuttgart 1971.Google Scholar
  172. 278.
    So Totte im Interview vom 11.11.1975.Google Scholar
  173. 279.
    Vgl. „Rundbrief“ Nr. 1, Januar/Februar 1963, S. 2.Google Scholar
  174. 282.
    Vgl. „Tag der Heimat“, in: „Telegraf” vom 20.8.1954. Zum „Tag der Heimat“ veröffentlichte das KUD in den folgenden Jahren immer wieder Aufrufe (vgl. z.B. „Rundbrief” Nr. 6, September/Oktober 1962, S. 14).Google Scholar
  175. 283.
    Rundschreiben vom 4.9.1955 in KUD-A la.Google Scholar
  176. 284.
    Hupka im Interview vom 3.5.1976; vgl. auch das Schreiben des „Verbandes der Landsmannschaften“ vom 6.11.1958 an das KUD in KUD-A 289.Google Scholar
  177. 285.
    Vgl. Hupka im Interview vom 3. 5. 1976.Google Scholar
  178. 286.
    So der langjährige BdV-Generalsekretär Herbert Schwarzer in einem Schreiben vom 15.6.1976 an den Verfasser.Google Scholar
  179. 287.
    Rundschreiben vom 4.6.1955 in KUD-A la.Google Scholar
  180. 289.
    So Schwarzer im Schreiben vom 15.6.1976 an den Verfasser. Schütz und Gradl hatten „große Sorge wegen der radikalen Tendenz bei den Vertriebenen“ (Aktennotiz vom 12.2.1960 in KUD-A 194).Google Scholar
  181. 291.
    Wie Krüger Schütz in einem Gespräch am 18.10.1963 versicherte; diesbezügliche Aktennotiz in KUD-A 89.Google Scholar
  182. 293.
    Vgl. Aktennotiz vom 12.2.1960 in KUD-A 294.Google Scholar
  183. 295.
    Schwarzer im Schreiben vom 15.6.1976 an den Verfasser.Google Scholar
  184. 296.
    Zu Aufbau und Struktur des DST vgl.: Stefan Schnell, Der Deutsche Städtetag, Bonn 1970.Google Scholar
  185. 297.
    „Unsere Städte und die gesamtdeutsche Frage“, in: „Das Parlament” vom 14.6.1961.Google Scholar
  186. 298.
    Seit der Übernahme der DST-Präsidentschaft im Jahre 1947 durch Louise Schröder standen bis 1963 die Berliner Reuter, Suhr und Brandt an der DST-Spitze. Die Zeit der Berliner wurde nur zweimal unterbrochen, als der Kölner Oberbürgermeister 1954/55 und 1957 dem DST vorstand (vgl. Schnell, a.a.O., S. 24 ).Google Scholar
  187. 299.
    Schreiben Ziebills vom 12.3.1976 an den Verfasser; vgl. auch „Bekenntnis zu Berlin“, in: „Telegraf” vom 16.11.1956.Google Scholar
  188. 300.
    Hans-Joachim Schäfer, derzeit „Beigeordneter“ des DST, im Interview vom 4.3.1976: „Diese Empfehlung wurde von sehr vielen Städten übernommen.” Vgl. auch: Bericht und Ausblick 1955–1956, S. 14.Google Scholar
  189. 301.
    Vgl. „Presseinformation“ des KUD vom 13.12.1954 in KUD-A 280. Dies wurde auch von Schäfer im Interview vom 4.3.1976 bestätigt.Google Scholar
  190. 303.
    Vgl. Schäfer im Interview vom 4. 3. 1976.Google Scholar
  191. 305.
    Gerstenmaier in einem Schreiben vom 6.4.1976 an den Verfasser.Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1979

Authors and Affiliations

  • Leo Kreuz
    • 1
  1. 1.BonnDeutschland

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