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Ziele und Folgen des zentralgelenkten sektoralen und regionalen Strukturwandels in der DDR-Planwirtschaft

  • Siegfried Kupper
Part of the Am Ende des realen Sozialismus book series (RSOZ, volume 4)

Zusammenfassung

Der Strukturbegriff gehört zum Vokabular der meisten Wissenschaftsgebiete. Dabei wird er nicht mehr nur in dem ursprünglichen, eingeengten Sinne als Synonym für Gefüge verstanden, sondern umfaßt auch die Beziehungen zwischen den Teilen eines Ganzen. In den Wirtschaftswissenschaften wird allgemein anerkannt, daß nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche und natürliche Faktoren die Entwicklung der Struktur einer Volkswirtschaft beeinflussen.1 Nicht nur die Zu-oder Abnahme der Nachfrage, technische Innovationen und der Stand der Technologie oder der außenwirtschaftlichen Verflechtung, sondern auch die Größe des heimischen Marktes, die Ausstattung mit natürlichen Ressourcen und die Wirtschaftsordnung formen die Wirtschaftsstruktur. Die Untersuchungen des sektoralen Strukturwandels konzentrieren sich besonders auf die Veränderung der Anteile der einzelnen Wirtschaftsbereiche und -zweige an den Beschäftigten oder der Produktion einer Volkswirtschaft.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Zur Definition des wirtschaftswissenschaftlichen Strukturbegriffs siehe: Bernhard Harms, Das neue Deutschland im neuen Europa. In: ders. (Hrsg.), Strukturwandlungen der Deutschen Volkswirtschaft, Bd. I, Berlin 1928, S. 18.Google Scholar
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    Hier nach: Adam Zwass, Der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe 1949–1987, Der dornige Weg von einer politischen zu einer wirtschaftlichen Integration. Wien/New York 1988, S. 110.Google Scholar
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    Beispiele dafür sind die Einstellung des Baus schwerer Lastkraftwagen und der Produktion von Erdölbohrausrüstungen sowie die Reduzierung des Produktionsprogramms des Textilmaschinenbaus der DDR von 300 Maschinenarten auf etwa 100 aufgrund von Spezialisierungsvereinbarungen, die Verkleinerung der Produktionssortimente bei Wälzlagern und die Einstellung des Schiffsbaus in Ungarn. (Bruno Gleitze, Die Industrie der Sowjetzone unter dem gescheiterten Siebenjahrplan, Berlin 1964, S. 221.Google Scholar
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    Bereits auf dem XXII. Parteitag der KPdSU hatte Chruschtschow gefordert, „die Finanz-und Kredithebel, die Kontrolle durch den Rubel, den Preis und den Gewinn noch mehr zu nutzen“ (N.S. Chruschtschow, Der Triumph des Kommunismus ist gewiß, Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees der KPdSU an den XXII. Parteitag der KPdSU über das Programm der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Berlin (Ost) 1961, S. 238.Google Scholar
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    Die Probleme in den ostdeutsch-sowjetischen Handelsbeziehungen werden ausführlich beschrieben in: Monika Kaiser, Machtwechsel von Ulbricht zu Honecker, Funktionsmechanismen der SED-Diktatur 1962 bis 1972. Berlin 1997, S. 85ff. — Siehe auch: Information zu einigen Grundfragen der ökonomischen Entwicklung im Zusammenhang mit der Diskussion der Orientierungsziffern des Perspektivplans und der Festlegung der Orientierungsziffern für die Ausarbeitung des Volkswirtschaftsplanes 1966. Berlin (Ost), 6.3.1965. (Von Erich Apel mit Anschreiben Walter Ulbricht „persönlich“ zugeschickt.) SAPMO BArch, DY 30/JIV2/202/42.Google Scholar
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    Von den Rentnerhaushalten lagen 1970 65% um die Armutsgrenze. Bei den Arbeiter- und Angestelltenhaushalten befanden sich innerhalb oder unter der berechneten Norm etwa 5% der Einpersonenhaushalte, 30% der 2-Personen-Haushalte, 20% der 3-Personen-Haushalte, 29% der 4-Personen-Haushalte und 45% der Haushalte mit 5 und mehr Personen. Es wurde eingeschätzt, daß 30–35% aller Haushalte, ohne reine Rentnerhaushalte, zwar eine noch gesicherte Existenz hatten, aber im Bereich der Armutsgrenze existierten.“ (Günter Manz, Armut in der „DDR“ — Bevölkerung, Lebensstandard und Konsumtionsniveau vor und nach der Wende. Augsburg 1992, S. 86f.).Google Scholar
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    „Zur Korrektur der Wirtschaftspolitik Walter Ulbrichts auf der 14. Tagung des ZK der SED 1970“, (1970), SAPMO Barch, DY 30/JIV2/2A/ 3196, S. 12. Die 26 Seiten umfassende Kritik an Ulbricht ist von Erich Honecker unterzeichnet. — Eine bemerkenswert objektive Darstellung der Fehlentwicklungen findet sich in der von einem Autorenkollektiv des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED „vorbereiteten“ und von einer Kommission des SED-Politbüros unter der Leitung von Honecker „bestätigten“ Geschichte der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Abriß. Berlin (Ost), 1978, S. 544.Google Scholar
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    „Einfluß der Preisentwicklung auf den Außenhandel DDR/UdSSR“ (Mitteilung des Staatssekretärs der Staatlichen Plankommission, Grabley, an den Vorsitzenden Schürer), 29.9.1988, BArch DE 1/VA 56348, Bl. 43.Google Scholar
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    „Zu ausgewählten Problemen bei der Durchführung der Beschlüsse des XL Parteitages der SED zur ökonomischen Entwicklung der DDR“ (Ausarbeitung, am 26.8.1988 mit Anschreiben von H. Möbis an W. Stoph gesandt). Berlin (Ost), ohne Datum, S. 15. BArch DC 20/5311, Bl. 214.Google Scholar
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    Zu den „nicht immer sehr präzisen und widerspruchsfreien“ (Machowski) Angaben des RGW-Sekretariats siehe: Heinrich Machowski, Der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW): Ziele, Formen und Probleme der Zusammenarbeit. In: Ostkolleg der Bundeszentrale für politische Bildung (s.o. Anm. 44), S. 19. — Weitere Angaben bei: A. Wass von Czege, Spezialisierung und Kooperation im RGW — Interaktionsstruktur und Verhaltensmuster. (Vervielfältigte Maschinenschrift) Hamburg 1983, S. 16ff.Google Scholar
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    „Die Beschlüsse der 44. Tagung des RGW zur Verbesserung der Zusammenarbeit werden von der DDR konsequent realisiert“. (Die Ausarbeitung wurde am 4.8.1988 von Günther Kleiber Günter Mittag zugeschickt), S. 2. SAPMO Barch, DY 30/vorl. SED 41814.Google Scholar
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    „Zu dem von Genossen Kleiber an Dich übersandten Entwurf der Direktive für die 126. Sitzung des Exekutivkomitees des RGW, die vom 2.2.–4.2.1988 in Moskau stattfinden wird“ (Vermerk vom 13.1.1988 — Unterschrift unleserlich — für Günter Mittag). S. 1f. SAPMO Barch, DY 30/vorl. SED 41814.Google Scholar
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    Zu den methodischen Problemen des Strukturvergleichs siehe: Bundesministerium für Innerdeutsche Beziehungen (Hg.), Materialien zum Bericht zur Lage der Nation im geteilten Deutschland 1987. Bonn 1987.Google Scholar
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    Zum Nichtproduzierenden Bereich gehören „vor allem Bildungswesen, Wissenschaft, Gesundheitswesen, Sozialeinrichtungen, Kultur, staatliche Verwaltung, Landesverteidigung, Sport sowie persönliche und hauswirtschaftliche Dienstleistungen“. (Ökonomisches Lexikon, A-G, 3. Aufl., Berlin (Ost) 1978, S. 300).Google Scholar
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    Thomas Riede, Dienstleistungsberufe im produzierenden Gewerbe, Ergebnis des Mikrozensus. In: Wirtschaft und Statistik, H. 9/1990, S. 626.Google Scholar
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    Hier nach: Hartmut Usbeck, Entwicklungen und Probleme der Agglomerationsräume in Deutschland: Ansichten, Einsichten, Aussichten. In: Forschungs- und Sitzungsberichte der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Hannover 1996, S. 312.Google Scholar
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    In Tabelle 5 sind die Staatsbediensteten ohne „X-Bereich“ im Nichtproduzierenden Bereich erfaßt. — „Zum Sonderhereich (auch X-Bereich genannt) gehörten in der ehemaligen DDR bestimmte, mit besonderem Geheimhaltungsgrad versehene Unternehmen (wie die Sowjetisch-Deutsche AG-Wismut), Einrichtungen des Staates sowie die Organisationen ohne Erwerbszweck. Der zu den Gebietskörperschaften gehörende Teil des Sonderbereichs umfaßte hauptsächlich das Ministerium für Nationale Verteidigung, das Ministerium des Innern, die Zivilverteidigung, die Zollverwaltung, die staatliche Verwaltung der Staatsreserven, das staatliche Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz, die Gesellschaft für Sport und Technik und bestimmte nachgeordnete Einrichtungen des Ministerrates.“ (Sozialproduktberechnung für die ehemalige DDR, Methoden und Ergebnisse für 1989 und das erste Halbjahr 1990. In: Wirtschaft und Statistik, H. 7/1993, S. 474f.Google Scholar
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    So Wetzker für die Industriebereiche (s.o. Anm. 6), S. 21. — Dagegen ist bei Schmidt für die Wirtschaftsbereiche in den Jahren 1965 bis 1970 gegenüber der vorhergehenden Fünfjahresperiode vorübergehend eine leichte Beschleunigung zu erkennen (s.o. Anm. 6), S. 77.Google Scholar
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    Ludwig u.a. (s.o. Anm. 68), S. 62.Google Scholar
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    Ludwig u.a., ebd., S. 62f. — Die Größe der in Tabelle 9 aufgeführten Arbeitskoeffizienten hängt vom Umwertungsfaktor der Produktionswerte von Mark der DDR in DM ab. Die Arbeitsproduktivität in der land-und forstwirtschaftlichen Produktion der DDR, gemessen in Mark und zu DDR-Preisen lag beispielsweise noch über dem westdeutschen Niveau, nach der Umwertung der Produktion in DM wurde sie auf die Hälfte davon reduziert. Die Bauproduktion und die übrigen marktbestimmten Dienstleistungen dagegen stellten sich nach der Umbewertung in DM als produktiver heraus.Google Scholar
  97. 80.
    Ebd., S. 44. — Zu einem annähernd gleichen Ergebnis (34,2%) kommen Merkel/Wahl (s.o. Anm. 17), S. 55.Google Scholar
  98. 81.
    Manfred Melzer, Anlagevermögen, Produktion und Beschäftigung der Industrie im Gebiet der DDR von 1936 bis 1978 sowie Schätzung des künftigen Angebotspotentials. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Beiträge zur Strukturforschung, H. 59. Berlin 1980, S. 179. — Wegen der Veränderung der Industriezweigsystematik der DDR in den Jahren 1967 und 1968 stimmen die veröffentlichten Daten für die Beschäftigtenstruktur der Industrie vor und nach 1969 nicht überein, weshalb die Strukturdaten der Tabelle 10 von den von Melzer errechneten Daten abweichen.Google Scholar
  99. 82.
    Schmidt (s.o. Anm. 6), S. 14ff.Google Scholar
  100. 83.
    Statistisches Jahrbuch der DDR 1990 (s.o. Anm. 46), S. 21.Google Scholar
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    Christa Tennert (s.o. Anm. 6), S. 148 u. 150.Google Scholar
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    Konrad Wetzker (s.o. Anm. 28), S. 77.Google Scholar
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    Nach einer DDR-Berechnung betrug dieser Anteil an der industriellen Bruttoproduktion „Mitte der 80er Jahre in der CSSR ca. 34 Prozent, in der UVR 31 Prozent, in der UdSSR und in der SSR ca. 30 Prozent, in der VRB 26 Prozent und in der VRP 25 Prozent, dagegen in Japan zu gleicher Zeit 49 Prozent, in der BRD 43 Prozent und in den USA 38–39 Prozent, in Frankreich 35 Prozent.(Wolfgang Heinrichs u.a., „Zu Entwicklungstendenzen des ökonomischen Wachstums auf dem Wege der umfassenden Intensivierung der Volkswirtschaft in den 90er Jahren (und darüber hinaus)“. (Studie des Zentralinstituts für Wirtschaftswissenschaften der Akademie der Wissenschaften der DDR zur Vorbereitung des XII. SED-Parteitages). Berlin (Ost), Mai 1989. BArch DC 20/5280, Bl. 44.Google Scholar
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    Ebd., S. 2.Google Scholar
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    Wetzker (s.o. Anm. 28), S. 220.Google Scholar
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    Dieter Casper, Infrastruktur. In:Karl Eckart u.a. (Hrsg.), Raumplanung und Raumforschung in der DDR. Berlin 1998, S. 147. — Höhere oder gleich große Werte als die südlichen und südwestlichen Bezirke erreichten die Nordbezirke bei folgenden Kennziffern: Anschlußgrad an zentrale Kläranlagen; ambulante ärztliche Arbeitsplätze je 1 000 Einwohner; Plätze in Feierabend-, Pflegeheimen und Wohnhäusern für ältere Menschen je 1 000 Rentner (ebd., S. 146).Google Scholar
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    Statistisches Jahrbuch der DDR 1990 (s.o. Anm. 46), S. 65.Google Scholar
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    Manfred Engert u.a., Sozialistische ökonomische Integration — Grundlagen und Aufgaben. Berlin (Ost) 1989, S. 230. Faude bezeichnet die folgenden multilateralen Investitionsobjekte als die wichtigsten: Zellulosekombinat Ust-Ilimsk/UdSSR; Asbestbergbau-und Aufbereitungskombinat Kijembai/UdSSR; Ammonphosphatwerk Kingisepp/UdSSR; Erschließung der Erdgaskondensatlagerstätte Orenburg in der UdSSR; Zusammenarbeit bei der Produktion von Ferrolegierungen und eisenhaltigen Rohstoffen auf dem Territorium der UdSSR; Bau und Betrieb einer 750-kV-Energieübertragungsleitung zwischen Winniza (UdSSR) und Albertirsa (UVR); Zusammenarbeit bei der Schaffung neuer Kapazitäten für die Produktion von nickel- und kobalthaltigen Erzeugnissen in Kuba.Google Scholar
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    Nach einer anderen Quelle produzierte die DDR in den 80er Jahren etwa 50% des Weltsortiments an Maschinen und Anlagen (Siegfried Wenzel, Plan und Wirklichkeit — Zur DDR-Ökonomie, Dokumentation und Erinnerungen. St. Katharinen 1998, S. 108).Google Scholar
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    Wäre es der DDR möglich gewesen, auf den Aufbau einer eigenen Grundstoff- und Schwerindustrie zu verzichten und stattdessen die fehlenden Güter zu importieren, hätten diese negativen Effekte vermieden werden können. Es wäre z.B. wirtschaftlich rationeller gewesen, Roheisen zu importieren als es selbst herzustellen: 1956 kostete nach westlichen Berechnungen allein der Import von Eisenerz und Steinkohle für die Produktion einer Tonne Roheisen die ostdeutsche Wirtschaft 269 Rubel. Der Import einer Tonne Roheisen hätte aber nur 222 Rubel gekostet (Frederic L. Pryor, The Communist Foreign Trade System. London 1963, S. 29, hier nach Krol, ebd.).Google Scholar
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    Für 1989 sind für die DDR und die BRD für flüssige, gasförmige und feste Brennstoffe folgende Anteile am Primärenergieverbrauch errechnet worden: Mineralöl DDR 13,9% (BRD 40%); Erdgas 9,3% (17,3%); Steinkohle 4,1% (19,2%); Braunkohle 68,5% (8,5%). (Hans-Dieter Haas/Jochen Scharrer, Bergbau, Bodenschätze und Energie. In: Kulke (s.o. Anm. 74), S. 79).Google Scholar
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    Wolfgang Heinrichs, Die Reproduktion der Energie- und Rohstoffbasis unter den Bedingungen der umfassenden Intensivierung sowie die damit verbundenen ökonomischen Probleme des Umweltschutzes (Vorlage der Akademie der Wissenschaften, Zentralinstitut für Wirtschaftswissenschaften, für W. Stoph). Berlin (Ost), 28.11.1988, S. 13. BArch DC 20/5312, Bl. 16Google Scholar
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    Wetzker (s.o. Anm. 6), S. 76f.Google Scholar
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    Ebd., S. 76Google Scholar
  141. 120.
    Das sind: Brennstoffe, mineralische Rohstoffe, Metalle; andere Rohstoffe und Halbfabrikate für Industriezwecke, Rohstoffe und Produkte der Nahrungsmittelindustrie; chemische Erzeugnisse, Düngemittel, Kautschuk, Baumaterialien und andere Waren. (Heinrichs, s.o. Anm. 116, Bl. 18).Google Scholar
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    Ebd., S. 15.Google Scholar
  143. 122.
    Konrad Wetzker (s.o. Anm. 28), S. 91.Google Scholar
  144. 123.
    Zu ausgewählten Problemen ... (s.o. Anm. 62), S. 6.Google Scholar
  145. 124.
    Ebd., S. 13.Google Scholar
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    „Kurzanalyse der Rentabilität des Exports nach der UdSSR im Jahre 1980“, O. O. u. J. BArch DE 1/VA 56319, Bl. 487.Google Scholar
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    Zu ausgewählten Problemen ... (s.o. Anm. 62), S. 5f.Google Scholar
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    Heinrichs u.a. (s.o. Anm. 86), Bl. 43.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1999

Authors and Affiliations

  • Siegfried Kupper

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