Einführung

  • Christian Cauers

Zusammenfassung

Die betriebsinterne Kommunikation hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen (vgl. Meier, 2002, S. 24; Jörg, 2001, S. 153). Der Mensch als Arbeitnehmer wurde als aktiver, kooperativer Teil des unternehmerischen Kommunikationssystems erkannt, da er dieses einerseits begründet, andererseits interne und externe Informationsflüsse beeinflusst (vgl. Scholz, 2004, S. 20; Klöfer, 2001a, S. 21f.; Herbst, 1999, S. 47f). So wird auch das Unternehmensbild zwingend dadurch mitgeprägt, wie Mitarbeiter ihr Unternehmen1 darstellen, ob und warum sie es ablehnen oder bejahen (Kalmus, 1998, S. 56f.).

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Referenzen

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    „Unternehmen“ oder „Betrieb“ wird in dieser Publikation als „planvolle, organisierte Tätigkeit verstanden, die wirtschaftlichen und/oder sozialen Zwecken dient“. Hierunter fallen neben gewinnmaximierenden Unternehmungen z.B. auch soziale und gemeinwohlorientierte Organisationen wie Kirchen, Behörden oder Interessengemeinschaften. (Vgl. Keim, 2000, S. 182). Eine rechtliche Begriffsdefinition findet sich u.a. bei Canaris (2000).Google Scholar
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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Christian Cauers

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