Wohnimmobilien als Kapitalanlage

  • Karl-Werner Schulte
Part of the ebs-Forschung, Schriftenreihe der European Business School Schloß Reichartshausen book series (EBS, volume 3)

Zusammenfassung

Immobilien konkurrieren mit Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Kapital-Lebensversicherungen um die Gunst privater Anleger. Diese treffen ihre Entscheidungen im wesentlichen nach den Kriterien Rentabilität, Sicherheit und Fungibilität.1 Der Gesichtspunkt der Steuerersparnis, der eigentlich als Element der Rentabilität anzusehen ist, gewinnt dabei häufig — vor allem am Jahresende — die Bedeutung eines dominanten Zieles. Trotz der häufig als Investitionshemmnis angesehenen Mietgesetzgebung und -rechtsprechung2 legen Privatpersonen große Teile ihres Vermögens in Mietwohnungen an. Ob sich Investitionen im frei finanzierten Wohnungsbau3 ‘rechnen’, darüber gehen die Meinungen auseinander. Voraussetzung zur Beantwortung dieser Fragestellung ist im Einzelfall die Durchführung einer Investitionsrechnung.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. Spiegel Verlag (1989), S. XX; Siepe (1994), S. 20.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. u.a. Baumeister (1996), S. 4.Google Scholar
  3. 3.
    Der soziale Wohnungsbau wird hier nicht in die Betrachtung einbezogen.Google Scholar
  4. 4.
    Für die tatkräftige Unterstützung möchte sich der Verfasser bei Herrn Dr. Georg J. Allendorf herzlich bedanken.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Schulte/Ropeter (1996), S. 168.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Klug (1994), S. 35 f. sowie Gaulke (1995), S. 76 f.Google Scholar
  7. 7.
    Der Investor kann auch auf eine bereits bestehende Kapital-Lebensversicherung zurückgreifen.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Geier/Krass (1995), S. 172.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Schulte (1986), S. 171 f.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Laux (1993), S. 625.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Flehinghaus (1996), S. 630-632.Google Scholar
  12. 12.
    Höhere Mieten gelten als Mietwucher und können strafrechtlich verfolgt werden (§ 302 Abs. 1 StGB).Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Cash, Immobilien-Manager sowie die Sonderhefte CAPITAL Immobilien 1996 und CAPITAL/Münchner Institut (1996).Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Flehinghaus (1996), S.632f.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Möller (1988), S. 136.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Gaulke (1995), S. 152.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Kirchner (1994), S. 18.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Kautz (1989), S. 100.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Hübl/Möller/Günther (1995), S. 17.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Bast (1993), S. 50.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Anzeige in der FAZ vom 17. 5. 1996.Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. Anmerkung 13.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. Schulte (1975).Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Schütz (1995), S. 143.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Geier/Kraß (1995), S. 76 ff.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Eekhoff (1987) S. 184 ff.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Hübl/Möller/Günther (1995), S. 14 f.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Hübl/Möller/Günther (1995) S. 17 f.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Altenseuer (1995).Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. z.B. Aengevelt Research (1995), S. 6 f.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Anmerkung 13.Google Scholar
  32. 32.
    Stat. Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 4.Google Scholar
  33. 33.
    Stat. Bundesamt, Reihe 5.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. FAZ vom 17. Mai 1996, S. 47.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Bayrische Vereinsbank (1995), S. 23.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Töpfer (1996), S. 47.Google Scholar
  37. 37.
    Dies gilt nicht für die Grund-und Grunderwerbsteuer.Google Scholar
  38. 38.
    Zur Besteuerung vgl. ausführlich Oho/Schelnberger (1996), S. 1113 ff.Google Scholar
  39. 39.
    Empirische Untersuchungen über Investitionsrechnungen für Wohnimmobilien sind in zwei Diplomarbeiten enthalten, die am Stiftungslehrstuhl Immobilienökonomie betreut wurden, vgl. Crommen (1996); Schröder (1996).Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. u.a. Kruschwitz (1995), S. 51-57; Schulte (1986) S. 93-106 sowie S. 128-130.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Schulte (1975).Google Scholar
  42. 42.
    Zur Entstehungsgeschichte des Konzeptes vgl. Schulte (1991), S. 94 ff.Google Scholar
  43. 43.
    Zur Ermittlung der Gesamtkapitalrentabilität siehe Grob (1989), S. 80-85.Google Scholar
  44. 44.
    Um den tatsächlichen Steuervorteil zu ermitteln, müßten die Steuern berechnet werden, die ohne und mit Vornahme der Immobilieninvestition beim Eigentümer anfallen, die Differenz der Steuerschulden stellt dann den Steuervorteil dar. Zur Vereinfachung wird hier der durchschnittliche Steuersatz des Investors angesetzt, da der Grenzsteuersatz den Steuervorteil überzeichnen würde.Google Scholar
  45. 45.
    Ohne Berücksichtigung von weiteren Mietsteigerungen würde man nach etwa 40 Jahren zu einem steuerlichen Totalgewinn gelangen.Google Scholar
  46. 46.
    Dagegen ist die Steigerungsrate der Nebenkosten nur von geringer Bedeutung.Google Scholar
  47. 47.
    Vgl: u.a. Immobilien-Zeitung vom 30.6. und 14. 7. 1994, Stuttgarter Zeitung vom 25.6.1994, Immobilien Manager Nr. 5, 1994, Immobilien Wirtschaft heute, Nr. 12, 1994, S. 223.Google Scholar

Literaturverzeichnis

  1. Aengevelt Research (Hrsg.) (1995): “Private Immobilien Nr. X”, Düsseldorf.Google Scholar
  2. Altenseuer, Thomas (1995): Die Preisentwicklung von Wohnimmobilien, München.Google Scholar
  3. Bast, Emil (1993): Was die Zusatzleistungen der Bauträger wirklich wert sind, in: Impulse, Heft 4, S. 50.Google Scholar
  4. Baumeister, Brigitte (1996): Überzogener Mieterschutz macht Wohnungsbau zum Risiko, in: Frankfurter Allgemeine Sontagszeitung, 12. Mai, S. 4.Google Scholar
  5. Bayrische Vereinsbank (Hrsg.) (1995): Immobilien, ein Magazin der Vereinsbank, Nr. 3, S. 23.Google Scholar
  6. Crommen, Marcel (1996): Investitionsrechnungsverfahren im sozialen Wohnungsbau — Bestandsaufnahme und kritische Würdigung sowie Erarbeitung einer Konzeption auf der Basis Vollständiger Finanzpläne, Oestrich-Winkel.Google Scholar
  7. Eekhoff, Johann (1987): Wohnungs-und Bodenmarkt, Tübingen.Google Scholar
  8. Flehinghaus, Wolfgang (1996): Gewerbe-und Wohnungsmiete, Dauernutzungsrechte, in: Usinger, Wolfgang (Hrsg.): Immobilien-Recht und Steuern, Köln.Google Scholar
  9. Gaulke, Jürgen (1995): Kursbuch Immobilien als Kapitalanlage, Frankfurt am Main.Google Scholar
  10. Geier, Udo/Krass, Matthias (1995): Eigentumswohnungen als Kapitalanlage, Wiesbaden, S. 172.Google Scholar
  11. Grob, Heinz Lothar (1989): Investitionsrechnung mit Vollständigen Finanzplänen, München.Google Scholar
  12. Hübl, Lothar/Möller, Klaus P./Günther, Matthias (1995): Die Entwicklung des deutschen Wohnungsmarktes bis zum Jahre 2005, Bonn.Google Scholar
  13. Kautz, Manfred-Walter (1989): Revision der Instandhaltung von Bauwerken, in: ZIR Zeitschrift Interne Revision, 24. Jg., S. 100.Google Scholar
  14. Kirchner, Joachim (1994): Vergleich der steuerlichen und direkten Förderung im Mietwohnungsbau, Darmstadt.Google Scholar
  15. Klug, Walter (1994): Selbstgenutztes Wohneigentum: Bauen, Kaufen, Finanzieren, in: Brunner, Marlies (Hrsg.): Geldanlagen mit Immobilien, Wiesbaden.Google Scholar
  16. Kruschwitz, Lutz (1995): Investitionsrechnung, 6. Auflage, Berlin/New York.Google Scholar
  17. Laux, Hans (1993): Betrachtungen zu Kostenmiete und Marktmiete im Wohnungsbau, in: Der langfristige Kredit, 44. Jg., S. 625.Google Scholar
  18. Möller, Dietrich-Alexander (1988): Planungs-und Bauökonomie, München/Wien/Oldenbourg, S. 136.Google Scholar
  19. Oho, Wolfgang/Schelnberger, Franz-Josef (1996): Steuerfolgen verschiedener Rechts-und Finanzierungsformen der Immobilienentwicklung und-investition, in: Usinger, Wolfgang (Hrsg.): Immobilien-Recht und Steuern, Köln, S. 1113 ff.Google Scholar
  20. Schröder, Bettina (1996): Investitionsrechnungskonzepte zur Beurteilung der Rentabilität und Vorteilhaftigkeit von Investitionen im freifinanzierten Wohnungsbau, Oestrich-Winkel.Google Scholar
  21. Schulte, Karl-Werner (1975): Optimale Nutzungsdauer und optimaler Ersatzzeitpunkt bei Entnahmemaximierung, Meisenheim a. Glan.Google Scholar
  22. Schulte, Karl-Werner (1986): Wirtschaftlichkeitsrechnung, 4. Auflage, Heidelberg-Wien.Google Scholar
  23. Schulte, Karl-Werner (1991): Betriebliche Finanz-und Investitionsplanung, DSWR-Son-derheft, S. 94 ff.Google Scholar
  24. Schulte, Karl-Werner/Ropeter, Sven-Eric (1996): Rentabilitätsanalyse für Immobilienprojekte, in: Schulte, Karl-Werner (Hrsg.): Handbuch Immobilien-Projektentwicklung, Köln.Google Scholar
  25. Schütz, Bast (1995): Kennziffermodell zur Beurteilung von Immobilieninvestitionen, 2. Aufl., Zürich, S. 143.Google Scholar
  26. Siepe, Werner (1994): Geld verdienen als Vermieter, Düsseldorf.Google Scholar
  27. Spiegel Verlag (Hrsg.) (1989): Soll und Haben III, Hamburg.Google Scholar
  28. Stat. Bundesamt (Hrsg.): Kaufwerte für Bauland, Fachserie 17, Reihe 5.Google Scholar
  29. Stat. Bundesamt (Hrsg.): Meßzahlen für Bauleistungspreise und Preisindizes für Bauwerke, Fachserie 17, Reihe 4.Google Scholar
  30. Töpfer, Klaus (1996): Bundesbauminister, FAZ vom 17. Mai, S. 47.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Karl-Werner Schulte

There are no affiliations available

Personalised recommendations