Energie aus Sonne, Wind und Meer pp 134-144 | Cite as
Wasserkraft
Zusammenfassung
Unter den erneuerbaren Energiequellen nimmt die Wasserkraft unbestritten eine gewisse Sonderstellung ein. Gab es doch für sie nie eine Phase spekulativer Vorhaben, wie wir das beispielsweise bei den Verfahren zur Nutzung der Meeresenergie gesehen haben. Längst hat sie in zahlreichen Ländern ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt einen erheblichen Beitrag zur Energieversorgung zu leisten. Für manche von ihnen wäre diese ohne die Nutzung des talwärts fließenden Wassers heute überhaupt nicht mehr vorstellbar. Und ähnlich wie die Windenergie gehört auch die Wasserkraft zu jenen Energiequellen, die der Mensch schon sehr lange nutzt. Erinnert sei hier nur an die Schöpfräder zur Bewässerung der Felder im antiken Zweistromland oder an die Wassermühlen des Mittelalters. Beide ermöglichten es, die potentielle Energie des fließenden Wassers in mechanische Energie umzuwandeln, mit der wiederum nutzbringende Arbeiten ausgeführt werden konnten. Aus Erfahrung war schon damals bekannt, daß die von den jeweiligen Anlagen erzielbare Leistung in erster Linie von der Fallhöhe des Wassers und dessen verfügbarem Massestrom abhängt. Allerdings verstand es der Mensch schon sehr früh, hier etwas korrigierend einzugreifen.
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