Einführung
Zusammenfassung
Die vorliegende Untersuchung befaßt sich mit der Behandlung von Finanzinnovationen im Rahmen der Eigenmittelvorschriften des KWG und des Grundsatzes I. Für jedes Finanz-geschäft -also auch für jede Finanzinnovation-, das abgeschlossen wird, muß abhängig von den Risikoarten, denen das Instrument ausgesetzt ist, ein Betrag an Eigenkapital bzw. Eigenmittehi berechnet und reserviert werden. Man spricht dabei von einer Unterlegung des Geschäfts mit Eigenkapital bzw. Eigenmitteln. Dabei gibt es für jede Risikoklasse Wahlmöglichkeiten bezüglich der Methode zur Ermittlung des Unterlegungsbetrags. Der Grundsatz I gibt pro Risikogruppe entweder eine oder mehrere Standardmethoden vor. Alternativ dazu können teilweise nach Genehmigung bankinteme Risikosteuerungsmodelle zum Einsatz kommen.