Zur Zensur

  • Martin Humburg
Part of the Kulturwissenschaftliche Studien zur deutschen Literatur book series (KSDL)

Zusammenfassung

Schreiben die Soldaten, was sie denken? Und denken Sie, was sie schreiben? In seinem Rückblick auf “Vier Zeiten” erinnert sich Richard v. Weizsäcker an die Vorsichtsmaßnahmen gegenüber der Zensur im Kriege. In Familienbriefen habe man Tarnnamen verwendet, und ein Gedankenstrich am Ende eines Satzes bedeutete, dass das genaue Gegenteil gemeint war.1 Derartige Camouflage anhand von unkommentierten, oft zufällig vermischten Briefen aus jener Zeit zu erkennen und nachzuweisen, ist ungleich schwerer, dennoch ist man beim Blick in Feldpostbriefe gehalten, wenigstens im Ansatz Auswirkungen der Zensur auf diese Quelle zu rekonstruieren.2

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

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  • Martin Humburg

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