Zusammenfassung

Im Rahmen einer in einem Unternehmen implementierten integrativen Risikopolitik werden dessen Gesamtrisikoposition bestimmt und Handlungsalternativen bewertet, die die Risikoposition verändern. Die Handlungsalternativen, die Versicherungsunternehmen zur Verfügung stehen, umfassen Entscheidungen über die Zusammensetzung sowohl der Kapitalanlagen als auch der versicherungstechnischen Risikokollektive. Die derivativen Finanzinstrumente sind Teil des Alternativenraums. Sie dürfen gemäß dem „Gesetz zur Änderung versicherungsrechtlicher Vorschriften“ seit 1991 in Versicherungsunternehmen zur Absicherung gegen Kurs- und Zinsänderungsrisiken, zur Erwerbsvorbereitung und zur Ertragsvermehrung eingesetzt werden und ermöglichen einen lokal und zeitlich begrenzten Eingriff in ein System von Portefeuilles, die sich aus den Finanztiteln eines Unternehmens zusammensetzen und zwischen denen Instrumentalrelationen, Kausalrelationen und Interdependenzen bestehen. Man spricht hierbei von einer Risikohierarchie.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Peter Schenk

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