Zusammenfassung
In dieser Arbeit finden sich keine unantastbaren und definitiven Gedanken, sondern lediglich Überlegungen zur Entwicklung eines theoretischen Zugangs zu Ärger-Emotionen in Organisationen, womit notwendigerweise alternative Zugänge ausgeblendet werden. Es werden auch keine Probleme gelöst, sondern unterschiedliche Perspektiven auf ein Problem (sofern Ärger überhaupt als Problem bezeichnet werden kann) eingenommen. Obwohl vieles von dem, was in dieser Arbeit gedacht wurde, noch weitergedacht werden kann, ist ein Stück des Weges zu einem umfassenderen Ärgerverständnis vor dem Hintergrund organisationaler Kontextbedingungen zurückgelegt. Dieser Weg soll im Folgenden zusammengefasst werden. Die Frage, wohin zukünftige Wege führen könnten, soll abschließend behandelt werden. Die erste emotionspsychologische Annäherung an das Phänomen Ärger in Kapitel zwei zeichnet das unscharfe Bild einer komplexen Emotion. Je nach theoretischer Provenienz rücken unterschiedliche Komponenten in den Mittelpunkt. Das Problem der theoretischen Integration bleibt ebenso ungelöst wie die Frage nach dem konstitutiven Bestandteil von Ärger.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.