Zusammenfassung

Rubens schreibt an Sustermans von dem Bild, „welches ich in Ihrem Auftrage und zu Ihren Diensten („per suo servizio“) gemalt habe“und bestätigt den Erhalt der Summe von hundertzweiundvierzig Gulden und vierzehn Stüber „als Rest meiner vollständigen Bezahlung“. Sustermans war freilich wohl nur der Vermittler für den Großherzog von Toskana. Es könnte aber auch sein, daß Rubens das Bild auf eigene Initiative in einer bestimmten Absicht für den Großherzog gemalt und sich dabei der Vermittlung des toskanischen Hofmalers bedient hat.

Literatur

  1. 2.
    Wolfgang Stechow, Rubens and the Classical Tradition, Cambridge 1968, S. 87, sagt: „Probably commissioned to him by the Tuscan Court“. - Aus Baldinuccis Vita Sustermans’ (vgl. Anm. 2), S. 42, scheint indes hervorzugehen, daß sich das Bild einige Zeit „in casa de’ suoi eredi’ (des Malers Sustermans) befunden hat, ehe es in den Besitz des Großherzogs Ferdinand II. kam.Google Scholar
  2. 3.
    Vgl. hierzu H. Geisenheimer, Pietro da Cortona e gli affreschi del Palazzo Pitti, Firenze 1909. - Rudolf Wittkower, Art and Architecture in Italy 1600–1750, Pelican History, 2. Aufl., 1965, S. 166 ff. - Walter Vitzthum, Pietro da Cortona a Palazzo Pitti. L’Arte raconta, Bd. 21, Skira. - Malcolm Campbell and Myron Laskin, A new Drawing of Pietro da Cortona, „Age of Bronze“, Burlington Magazine, Bd. 103, 1961, S. 423 f. - Walter Vitzthum and Malcolm Campbell, Letters, Burlington Magazine, Bd. 104, 1962, S. 120 ff. und Burlington Magazine, Bd. 107, 1965, S. 522.Google Scholar
  3. Hermann Voss, Die Malerei des Barock in Rom, Berlin o. J., S. 246 f. und 539 ff.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1975

Authors and Affiliations

  • Herbert von Einem

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