Die Erweiterung der Präventionsgewalt

Gewalt gegen den Konsensus oder politische Gewalt? Die Dialektik von Normalität und Ausnahme als Bestimmungsmoment des Wandels staatlicher Gewalt
  • Werner Süß
Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO, volume 57)

Zusammenfassung

Die öffentliche politische Diskussion um Gestalt und Konzeption der staatlichen Gewaltressource kreist bis in das Jahr 1968 ganz überwiegend um die Problematik der Notstandsgesetze. Gegenüber dem Problemfeld der Regelung der Ausnahme kommt die Analyse des allgemeinen Zustands des Gewaltsektors kaum systematisch ins Blickfeld. Der extreme Gewaltgebrauch interessiert, weniger die in der „Normallage“ zur Wirkung kommende Gewalt. (1)

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9. Kapitel

  1. (18).
    OFFE, C., 1972; Offe spricht treffend von einem „subv.ensiven Strukturwandel“, S.39; vgl.dazu auch grundlegend LEFEBVRE, H., 1982; HABERMAS,J., 19732, s. auch DETTLING u.a., 1977,S. 47–52.Google Scholar
  2. (29).
    zur krisentheoretischen Relevanz labiler Situationen s. im Zusammenhang HINTINGTON, S.P., 1973.Google Scholar
  3. (36).
    vgl. im Zusammenhang auch die Diskussion über die „relative Deprivation“, GURR,T.R., 1973, DOHSE, K., 1973.Google Scholar
  4. (38).
    in diesem Sinne ist etwa die Debatte um das Selbstverständnis der Sozialdemokratie als einer Partei der Arbeiterbewegung oder der Partei neuer sozialer Bewegungen symptomatisch. Vgl. auch den Diskussionsband ROTH,R. (Hg.),1980.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1984

Authors and Affiliations

  • Werner Süß

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