Kostentheorie und typische Kostenverläufe in den wichtigsten Zweigen der Textilindustrie pp 122-124 | Cite as
Schlußbetrachtung
Zusammenfassung
Die vorangegangenen Untersuchungen haben gezeigt, welche Schwierigkeiten einer Konfrontation theoretisch abgeleiteter Kostenverläufe mit den Verhältnissen in der Realität entgegenstehen. Wir stellten fest, daß die traditionelle Produktions- und Kostentheorie, im wesentlichen basierend auf dem Ertragsgesetz, keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat; denn substitutionale Produktionsprozesse sind in der Industrie nicht vorherrschend und die alleinige Betrachtung der Kosteneinflußgröße “Beschäftigung” kann den vielfältigen Einflußfaktoren der Wirklichkeit nicht gerecht werden. Andererseits bedarf es der Klarstellung, daß dieser Anspruch nicht der ursprünglichen Intention der Vertreter des klassischen Ertragsgesetzes entspricht, sondern vielmehr dieses Gesetz mit der Maßgeblichkeit für landwirtschaftliche Prozesse erst nachträglich mit jener Überbewertung der generellen Gültigkeit belastet wird. Es bleibt dabei unbestritten,daß die Unterstellungen des Ertragsgesetzes im makroökonomischen Bereich durchaus ihre Berechtigung finden.
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