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Internationaler Standard wirtschaftlicher und sozialer Rechte und nationale Arbeiterbewegung

  • Udo Mayer
  • Sibylle Raasch
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 44)

Zusammenfassung

Die in Kapitel II.5 dargestellten Aktivitäten multinationaler Konzerne haben mit aller Deutlichkeit gezeigt, daß nationale Grenzen für den internationalen Kapitalverkehr von geringer Bedeutung sind. Im Gegensatz dazu ist für diejenigen, die aus dem in Produktionsmitteln vergegenständlichten Kapital Werte schaffen, die Arbeitnehmer, eine solche unbegrenzte Mobilität von vornherein nicht gegeben. Persönliche und soziale Bindungen innerhalb eines begrenzten lokalen Raums begründen i.d.R. eher das Gegenteil. Zwar ist durch die modernen Verkehrsmöglichkeiten der grenzüberschreitende Verkehr für Arbeitnehmer als Anbieter ihrer Arbeitskraft erheblich erleichtert worden, was auch zu einer Art neuer Völkerwanderung geführt hat. Grundsätzlich läßt sich jedoch die Arbeitskraft weniger „internationalisieren“, wie das Kapital, das äußerst flexibel beim Vordringen in neue Arbeitsmärkte ist, während eine mobile Anpassung der Arbeitnehmer an eine Veränderung der Produktionsstandorte durch die genannten Gründe erschwert wird.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1980

Authors and Affiliations

  • Udo Mayer
  • Sibylle Raasch

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