Untersuchungen zur Technologie und zum Prozeßablauf beim Unterpulver-Verbindungsschweißen mit Draht- und Bandelektroden in Tandemanordnung pp 7-13 | Cite as
Versuchsdurchführung und Versuchsergebnisse
Zusammenfassung
Die Eigenschaften des verwendeten Schweißpulvers beeinflussen neben der Stabilität des Schweißprozessesauch die geometrische Ausbildung sowie die mechanisch-technologischen Gütewerte einer Schweißverbindung. Da es noch keine speziellen, für das Verbindungsschweißen mit Bandelektroden ausgelegten Schweißpulver gibt, mußten die zur Verfügung stehenden handelsüblichen Hilfsstoffe auf ihre Eignung untersucht werden. Wichtigste Beurteilungs‑kriterien dazu waren im vorliegenden Fall die Strombelastbarkeit, die Schnellschweißeigenschaften und die Schlackenlöslichkeit. Die, aufgrund einer nach den jeweiligen Herstellerangaben getroffenen Vorauswahl, untersuchten Schweiß‑pulver sind in Tafel 2 zusammengefaßt. Die endgültige Bewertung erfolgte anhand von V-Nut-Schweißungen mit Draht- und Parallelbandelektrode in Tandemanordnung bei annähernd konstanten Schweißdaten. Der Bandquerschnitt betrug 25 mm x 0,7 mm, der Drahtdurchmesser betrug 3 mm. Der Parallelbandabstand betrug 4 mm, der Elektrodenabstand 45 mm und der Drahtneigungswinkel 5° schleppend. Die V-Nut hatte eine Uffnungswinkel von 60°, die Nuttiefe betrug 8,5 mm. Gemäß den Ausführungen in Kapitel 2.1 wurde die Drahtelektrode hier und bei allen weiteren Versuchen mit Wechselstrom verschweißt, das Band dagegen mit Gleichstrom bei positiver Polung der Elektrode.
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