Erfassung und Messung der Freiraumfunktion Erholung
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Zusammenfassung
Unter Erfassung der Erholungsfunktion wird eine genaue Beschreibung und Definition der Funktion verstanden, wodurch die Voraussetzungen für eine Quantifizierung geschaffen werden. Es ist die “Menge” der Erholungsfunktionen unter Berücksichtigung der qualitativen Ausprägungen zu ermitteln. Die Messung ist dann die quantitative Darstellung oder Quantifizierung.
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Anmerkungen zu Kapitel 2
- 1).Keller, P., Soziologische Probleme im modernen Tourismus, Frankfurt/M. 1973, S. 48.Google Scholar
- 2).Scheuch versteht unter “Freizeit” denjenigen Teil der arbeitsfreien Zeit, der dem einzelnen Menschen zur Verfügung steht, wenn die zeitlichen Aufwendungen für “physiologische” Notwendigkeiten abgezogen werden. Vgl. Scheuch, E., Soziologie der Freizeit, in: Handbuch der empirischen Sozialforschung, Suttgart 1969, Bd II, S. 754.Google Scholar
- 3).Vgl. z.B. Reith, W.-J., Der Naherholungsverkehr - ein aktuelles Thema mit vielen Fragezeichen, in: Berichte zur Raumforschung und Raumplanung, Wien, 18.Jg (1974), Heft 5/6, S. 22.Google Scholar
- 4).Vgl. hierzu einen überblick bei Baier, R., Aktivitäten und Zielwahl im Wochenendverkehr, Diss. RWTH Aachen 1977, (im folgenden zitiert als: Baier, R., Aktivitäten), S. 5 ff.Google Scholar
- 5).Vgl. Becker, C., Die strukturelle Eignung des Landes Hessen für den Erholungsreiseverkehr, Abhandlungen des Geographischen Institutes der Freien Universität Berlin, Bd 23, Berlin 1976, (im folgenden zitiert als: Becker, C., Strukturelle Eignung), S. 11.Google Scholar
- 6).Vgl. Baier, R., Aktivitäten, S. 26.Google Scholar
- 7).Vgl. auch Schäfer, K. und Lange, K., Funktionsmodelle ländlicher Gemeinden, Wiesbaden 1973, S. 81.Google Scholar
- 8).Vgl. Beckmann, T., Modell zur Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs in Verdichtungsräumen, dargestellt am Beispiel des Ruhrgebietes, Diss. Univ. Bonn. 1975 (im folgenden zitiert als: Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs), S. 117.Google Scholar
- 9).In der Literatur sind zahlreiche Verfahren zur Eignungserfassung entwickelt worden.Google Scholar
- Vgl. z.B.: Turowski, G., Bewertung und Auswahl von Freizeitregionen, Diss. Univ. Karlsruhe 1972 (erschienen als Heft 3 der Schriftenreihe des Instituts für Städtebau und Landesplanung der Univ. Karlsruhe, Karlsruhe 1972), (im folgenden zitiert als: Turowski, G., Bewertung und Auswahl.).Google Scholar
- Affeld, D. und Turowski, G., Methodischer Ansatz zur Bestimmung förderungswürdiger Freizeitgemeinden, Gesellschaft zur Regionalforschung (Hrsg.), Seminarbericht 6/1973, S. 1–20.Google Scholar
- Affeld, D., Klein, R., Peithmann, O. und Turowski, G., Ein Ansatz zu regional und funktional differenzierter Freizeitplanung, in: Raumforschung und Raumordnung, Nr. 31 (1973), S. 222–231.Google Scholar
- Becker, C., Strukturelle Eignung, S. 33-52.Google Scholar
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- Kiemstedt, H. u.a., Landschaftsbewertung für Erholung im Sauerland, Schriftenreihe Landes-und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Bd 1008/I, Dortmund 1975, (im folgenden zitiert als: Kiemstedt, H. u.a., Landschaftsbewertung), S. 81 f.Google Scholar
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- 10).Vgl. auch Becker, C., Strukturelle Eignung, S. 33.Google Scholar
- 11).) Die Besuchernachfrage kann Statistiken und Fachgutachten entnommen werden (tatsächliche Nachfrage) oder muß durch Besucherschätzungen, z.B. durch Nachfragesimulation ermittelt werden.Google Scholar
- Vgl. dazu Eberle, D., Ein regionales NaherholungsSimulationsmodell zur Schätzung von Besucherzahlen und zur Flächenbilanzierung von kleinräumigen Erholungsvorranggebieten am Beispiel der Region Hannover, Manuskript, Hannover 1977.Google Scholar
- 12).Die Differenzierung der Kapazität bezüglich qualitativer Merkmale,im Sinne der äquivalenten Kapazität, kommt in der Literatur relativ selten vor. Ähnliche Ansätze wurden in den USA entwickelt, so z.B. der Ansatz von Mack und Myers: Sie entwickeln und gewichten als Multiplikator für die Kapazitätseinheit “Besuchertag” (“user day”) verschiedene qualitative Kriterien. Als Endwert ergibt sich der “wertmäßig gewichtete ”Besuchertag“ (”merit-weighted-user-day“). Vgl. Mack, R.P. und Myres, S., Outdoor recreation, in: Dorfmann, R. (ed), Measuring benefits of investment, Washington D.C., 1966, (im folgenden zitiert als: Mack, R.P. und Myres, S., Outdoor recreation)Google Scholar
- 13).Vgl. Kiemstedt, H. u.a., Landschaftsbewertung.Google Scholar
- 14).Vgl. ebd. S. 81 f.Google Scholar
- 15).Vgl. Bezzola, A., Probleme der Eignung, S. 60 ff.Google Scholar
- 16).Vgl. z.B. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 119Google Scholar
- 17).Vgl. Kohl, W., Standortgefüge und Flächenbedarf von Freizeitanlagen, Stuttgart 1974 (im folgenden zitiert als: Köhl, W., Standortgefüge), S. 156 ff.Google Scholar
- 18).Vgl. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 117 ff.Google Scholar
- 19).Köhl, W., Standortgefüge, S. 157.Google Scholar
- 20).Vgl. eine solche Untersuchung bei Jacsman, J., Zur Planung von stadtnahen Erholungswäldern, in: Schriftenreihe des Instituts für Orts-, Regional-und Landesplanung an der ETH Zürich, Nr. 8, 1972 (im folgenden zitiert als: Jacsman, J., Zur Planung von stadtnahen Erholungswäldern), S. 136 ff.Google Scholar
- 21).Vgl. z.B. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 122 ff.;Google Scholar
- Czinki, L., Voraussichtlicher Bedarf an Erholungsflächen und ihre Standorte in Nordrhein-Westfalen, hrsg. von Agrar-und Hydrotechnik GmbH, Essen 1970 (im folgenden zitiert als: Czinki, L., Bedarf an Erholungsflächen).Google Scholar
- Jacsman, J., Zur Planung von stadtnahen Erholungswäldern, S. 188.Google Scholar
- Höpping-Mosterin, U., Die Ermittlung des Flächenbedarfs für verschiedene Typen von Erholungs-, Freizeit- und Naturschutzgebieten, Beiträge zum Siedlungs-und Wohnungswesen und zur Raumplanung, Bd 6, Münster 1973, S. 89 ff.Google Scholar
- 22).Es werden meistens Wegenetzdichten zwischen 25 und 200 m/ha unterstellt.Google Scholar
- 23).Vgl. Jacsman, J., Zur Planung von stadtnahen Erholungswäldern, S. 188.Google Scholar
- 24).Vgl. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 122 ff.Google Scholar
- 25).Zur Ermittlung der Kapazität von Erholungsgebieten, vgl. die Literaturübersicht bei Kiemstedt, H., Thom, M. und Heinrich, W., Zur Bestimmung regionaler Naherholungsräume unter dem Aspekt einer langfristigen Flächensicherungspolitik, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.), Ausgeglichene Funktionsräume, 2. Teil, Hannover 1976, S. 96 ff.Google Scholar
- 26).Vgl. u.a. dazu Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 122Google Scholar
- 27).Zeitraum innerhalb eines Tages, in dem die entsprechende Aktivität ausgeübt werden kann bzw. erfahrungsgemäß stattfindet.Google Scholar
- 28).Anzahl der möglichen Wiederholungen einer Erholungsaktivität innerhalb eines Tages.Google Scholar
- 29).Vgl. hierzu auch Abb. 2.1; S. 14.Google Scholar
- 30).Vgl. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 115 f.;Google Scholar
- Czinki, L., Bedarf an Erholungsflächen, S. 76.Google Scholar
- 31).Vgl. z.B. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 39;Google Scholar
- Czinki, L., Bedarf an Erholungsflächen, S. 1 und 7; Hoffmann, H., Der Ausflugs-und Wochenendausflugsverkehr in der BR Deutschland, Schriftenreihe des DWIF an der Univ. München, Heft 28, 1973 (im folgenden zitiert als: Hoffmann, H., Der Ausflugsverkehr), S. 58.Google Scholar
- 32).Vgl. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs.Google Scholar
- 33).Vgl. DIVO, Untersuchung über den Wochenenderholungsverkehr im Ballungsgebiet Nordrhein-Westfalen, Frankfurt/M., 1968.Google Scholar
- 34).) Vgl. Hoffmann, H., Der Ausflugsverkehr, S. 27 f.Google Scholar
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