Liquiditätsbegriffe
Chapter
Zusammenfassung
Der Begriff „Liquidität“ erscheint in wirtschaftswissenschaftlichen Abhandlungen in einer Vielzahl von Zusammenhängen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, daß der Liquiditätsbegriff in dreierlei Weise verwendet wird:3
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Liquidität als Eigenschaft von Wirtschaftssubjekten
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Liquidität als Eigenschaft von Wirtschaftsobjekten
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Liquidität als Synonym für Geld
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Literaturverzeichnis
- 3.Die Klassifikation folgt Stützel (1959).Google Scholar
- 4.Witte (1995), Spalte 1381.Google Scholar
- 5.Gutenberg (1958), S. 114. In ähnlicher Weise definieren beispielsweise Kosiol (1958), S. 264, und Mellerowicz (1958), S. 175, Liquidität.Google Scholar
- 6.Le Coutre (1926), S. 284. Le Coutre grenzt die relative Liquidität von der absoluten Liquidität ab. Unter letzterer versteht er die „am Bilanzstichtag effektiv vorhandene Ausstattung mit Zahlungsmitteln.“Google Scholar
- 7.Lehmann (1927), S. 334. Eine ähnliche Definition wird von Fettel (1950), S. 457 gegeben.Google Scholar
- 8.Lehmann (1927), S. 334.Google Scholar
- 9.Vgl. Strobel (1953) zu einer ausführlichen Darstellung von betrieblichen Liquiditätsmeßansätzen und Konzepten der Liquiditätsplanung.Google Scholar
- 10.Die Zahlungsfähigkeit der Unternehmung in der Vergangenheit ist nicht Gegenstand der Betrachtung, da alleine aus dem Weiterbestehen der Unternehmung auf das Vorhandensein der Zahlungsfähigkeit in der Vergangenheit geschlossen werden kann.Google Scholar
- 11.Vgl. zu einer Darstellung beispielsweise Buchner ( 1980), S. 70 f.Google Scholar
- 12.Vgl. beispielsweise die Darstellung in Lachnit (1972).Google Scholar
- 13.Vgl. Witte (1974), S. 38. Weitere Kritikpunkte werden beispielsweise in Wöhe/Bilstein (1994), S. 25 f., aufgeführt.Google Scholar
- 14.Zoll (1958), S. 483.Google Scholar
- 15.Albach (1962), Weingartner (1963) und Hax (1967) analysieren die optimale Investitionsstrategie unter Berücksichtigung der sich bietenden Finanzierungsmöglichkeiten. Ziel dieser Arbeiten ist es, den Zusammenhang zwischen Investitionsentscheidung und Finanzierungsmöglichkeiten herauszuarbeiten. Arbeiten zur kurzfristigen Finanzplanung, wie beispielsweise Bühler/Gehring/Glaser (1979) und Glaser (1982), nehmen dagegen die langfristigen Finanzierungs-und Investitionsentscheidungen als gegeben an. Eichhorn (1973) führt den Ansatz der kurzfristigen Finanzplanung für öffentliche Haushalte ein, indem er zusätzliche, haushaltsrechtlich relevante Nebenbedingungen beim Optimierungskalküls berücksichtigt.Google Scholar
- 16.Der Begriff der Liquidität eines Wirtschaftsobjektes umfaßt im allgemeinen sowohl die Liquidität von Vermögensobjekten als auch die Liquidität des Kapitals. In der Literatur wird der Liquiditätsbegriff typischerweise nur in Verbindung mit Vermögensobjekten gebraucht. Anstelle von Kapitalliquidität wird der Begriff der Kapitalfälligkeiten verwendet. Vgl. Hahn (1983), S. 45. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Konvention gefolgt, und die Begriffe Liquidität eines Wirtschaftsobjektes und Liquidität eines Vermögensobjektes synonym verwendet.Google Scholar
- 17.Vgl. Stützel (1975), S. 2515, und Duwendag (1976), Spalte 1299.Google Scholar
- 18.Nicklisch (1922), S. 249.Google Scholar
- 19.Keynes (1930), S. 67, spricht in diesem Zusammenhang von „realisable at short notice without loss.“Google Scholar
- 20.Lehmann (1927) schlägt deshalb vor, nicht von „Liquidität“, sondern von „Liquidierbarkeit“ von Wirtschaftsobjekten zu sprechen.Google Scholar
- 21.Nicklisch (1922), S. 249.Google Scholar
- 22.Vgl. hierzu beispielsweise Harris ( 1990), Hasbrouck ( 1990) und Baker ( 1996).Google Scholar
- 23.Vgl. Hicks (1962), S. 795.Google Scholar
- 24.Veit (1948), S. 23.Google Scholar
- 25.Vgl. Keynes (1936), S. 165 ff.Google Scholar
- 26.Vgl. auch beispielsweise Jarchow (1966, 1987) und Claasen (1980).Google Scholar
- 27.Keynes (1936), S. 195, unterteilt das Transaktionsmotiv noch weiter in das Einkommens-und das Geschäftsmotiv. Mit ersterem bezeichnet er Geldhaltung zur Überbrückung der Zeitspanne zwischen Erzielung eines Einkommens und dessen Ausgabe. Letzteres Motiv resultiert daraus, daß die Spanne zwischen den im Laufe des Produktionsprozesses anfallenden Auszahlungen und den späteren Umsatzerlösen zu überbrücken ist.Google Scholar
- 28.Das zu lösende Entscheidungsproblem entspricht in seiner Struktur einem Lagerhaltungsproblem mit Geld als dem zu lagernden Gut.Google Scholar
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