Liquiditätsbegriffe

  • Alexander Kempf
Part of the Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung book series (BBFDUV, volume 91)

Zusammenfassung

Der Begriff „Liquidität“ erscheint in wirtschaftswissenschaftlichen Abhandlungen in einer Vielzahl von Zusammenhängen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, daß der Liquiditätsbegriff in dreierlei Weise verwendet wird:3
  • Liquidität als Eigenschaft von Wirtschaftssubjekten

  • Liquidität als Eigenschaft von Wirtschaftsobjekten

  • Liquidität als Synonym für Geld

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Literaturverzeichnis

  1. 3.
    Die Klassifikation folgt Stützel (1959).Google Scholar
  2. 4.
    Witte (1995), Spalte 1381.Google Scholar
  3. 5.
    Gutenberg (1958), S. 114. In ähnlicher Weise definieren beispielsweise Kosiol (1958), S. 264, und Mellerowicz (1958), S. 175, Liquidität.Google Scholar
  4. 6.
    Le Coutre (1926), S. 284. Le Coutre grenzt die relative Liquidität von der absoluten Liquidität ab. Unter letzterer versteht er die „am Bilanzstichtag effektiv vorhandene Ausstattung mit Zahlungsmitteln.“Google Scholar
  5. 7.
    Lehmann (1927), S. 334. Eine ähnliche Definition wird von Fettel (1950), S. 457 gegeben.Google Scholar
  6. 8.
    Lehmann (1927), S. 334.Google Scholar
  7. 9.
    Vgl. Strobel (1953) zu einer ausführlichen Darstellung von betrieblichen Liquiditätsmeßansätzen und Konzepten der Liquiditätsplanung.Google Scholar
  8. 10.
    Die Zahlungsfähigkeit der Unternehmung in der Vergangenheit ist nicht Gegenstand der Betrachtung, da alleine aus dem Weiterbestehen der Unternehmung auf das Vorhandensein der Zahlungsfähigkeit in der Vergangenheit geschlossen werden kann.Google Scholar
  9. 11.
    Vgl. zu einer Darstellung beispielsweise Buchner ( 1980), S. 70 f.Google Scholar
  10. 12.
    Vgl. beispielsweise die Darstellung in Lachnit (1972).Google Scholar
  11. 13.
    Vgl. Witte (1974), S. 38. Weitere Kritikpunkte werden beispielsweise in Wöhe/Bilstein (1994), S. 25 f., aufgeführt.Google Scholar
  12. 14.
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  13. 15.
    Albach (1962), Weingartner (1963) und Hax (1967) analysieren die optimale Investitionsstrategie unter Berücksichtigung der sich bietenden Finanzierungsmöglichkeiten. Ziel dieser Arbeiten ist es, den Zusammenhang zwischen Investitionsentscheidung und Finanzierungsmöglichkeiten herauszuarbeiten. Arbeiten zur kurzfristigen Finanzplanung, wie beispielsweise Bühler/Gehring/Glaser (1979) und Glaser (1982), nehmen dagegen die langfristigen Finanzierungs-und Investitionsentscheidungen als gegeben an. Eichhorn (1973) führt den Ansatz der kurzfristigen Finanzplanung für öffentliche Haushalte ein, indem er zusätzliche, haushaltsrechtlich relevante Nebenbedingungen beim Optimierungskalküls berücksichtigt.Google Scholar
  14. 16.
    Der Begriff der Liquidität eines Wirtschaftsobjektes umfaßt im allgemeinen sowohl die Liquidität von Vermögensobjekten als auch die Liquidität des Kapitals. In der Literatur wird der Liquiditätsbegriff typischerweise nur in Verbindung mit Vermögensobjekten gebraucht. Anstelle von Kapitalliquidität wird der Begriff der Kapitalfälligkeiten verwendet. Vgl. Hahn (1983), S. 45. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Konvention gefolgt, und die Begriffe Liquidität eines Wirtschaftsobjektes und Liquidität eines Vermögensobjektes synonym verwendet.Google Scholar
  15. 17.
    Vgl. Stützel (1975), S. 2515, und Duwendag (1976), Spalte 1299.Google Scholar
  16. 18.
    Nicklisch (1922), S. 249.Google Scholar
  17. 19.
    Keynes (1930), S. 67, spricht in diesem Zusammenhang von „realisable at short notice without loss.“Google Scholar
  18. 20.
    Lehmann (1927) schlägt deshalb vor, nicht von „Liquidität“, sondern von „Liquidierbarkeit“ von Wirtschaftsobjekten zu sprechen.Google Scholar
  19. 21.
    Nicklisch (1922), S. 249.Google Scholar
  20. 22.
    Vgl. hierzu beispielsweise Harris ( 1990), Hasbrouck ( 1990) und Baker ( 1996).Google Scholar
  21. 23.
    Vgl. Hicks (1962), S. 795.Google Scholar
  22. 24.
    Veit (1948), S. 23.Google Scholar
  23. 25.
    Vgl. Keynes (1936), S. 165 ff.Google Scholar
  24. 26.
    Vgl. auch beispielsweise Jarchow (1966, 1987) und Claasen (1980).Google Scholar
  25. 27.
    Keynes (1936), S. 195, unterteilt das Transaktionsmotiv noch weiter in das Einkommens-und das Geschäftsmotiv. Mit ersterem bezeichnet er Geldhaltung zur Überbrückung der Zeitspanne zwischen Erzielung eines Einkommens und dessen Ausgabe. Letzteres Motiv resultiert daraus, daß die Spanne zwischen den im Laufe des Produktionsprozesses anfallenden Auszahlungen und den späteren Umsatzerlösen zu überbrücken ist.Google Scholar
  26. 28.
    Das zu lösende Entscheidungsproblem entspricht in seiner Struktur einem Lagerhaltungsproblem mit Geld als dem zu lagernden Gut.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, und Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Alexander Kempf

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