Die Familie im Drogenproblem

  • Bernd Dembach

Zusammenfassung

Angesichts des Ausgangsthemas ’Angehörigenarbeit im Drogenbereich’ sollen in diesem Kapitel besondere familiale Belastüngsfaktoren vorgestellt werden, die für die Ätiologie der Drogenabhängigkeit von Bedeutung sind. In dem ersten Abschnitt ’Familie als Sozialisationsinstanz’ (3.1) werden eher makrosoziologische und mikrosoziologische Problemdimensionen berücksichtigt. Diese Ausführungen betreffen vor allem familienexterne und familieninterne Struktureinflüsse. Zunächst geht es um die Umwelteinflüsse auf die Familienstruktur (Isolation der Kernfamilie, 3.1.1). Dabei stellt die ’Le-bensweltanalyse’ von Buchholz einen Erklärungsansatz dar, der Makro- und Mikroebene der familialen Lebenswelt zu vermitteln versucht (3.1.2). Die ’Individualisierungsthese’ von Beck verdeutlicht demgegenüber noch einmal die Auswirkungen sozioökonomischer Einflußfaktoren auf den individuellen Lebensbereich und auf die Lebensform ’Familie’ (3.1.3). Auf die interkulturelle Dimension familialer Lebensformen soll die ’Kulturkontaktproblematik’ verweisen (3.1.4). Auch die ’innere Familienstruktur’ muß als besonderer Belastungsfaktor hervorgehoben werden (3.1.5). Die letzten Abschnitte thematisieren die Bedeutung ’familialer Erziehungsstile’ (3.1.6) und ’elterlicher Konsununuster’ (3.1.7) für die Drogenabhängigkeit der Jugendlichen.

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1990

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  • Bernd Dembach

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