Arbeitslosigkeit pp 87-95 | Cite as
Probleme der Eingliederung der Langzeit-Arbeitslosen in den Produktionsprozess
Zusammenfassung
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qualifizierte Fachkräfte waren aus dem Potential der 2 Mio. Arbeitslosen nur schwer zu generieren,
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von den neu eingestellten Mitarbeitern verließen (bzw. mußten verlassen) 30–40% innerhalb von 3 Monaten das Unternehmen, da sehr schnell deutlich wurde, daß eine Eingliederung in den Arbeitsprozeß unmöglich war,
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in allen Bereichen, wo der Anteil der Neueinstellungen bemerkenswert war (größer als 20%), stieg der Krankenstand nachhaltig, zunächst aufgrund von Fehlzeiten der neu eingestellten Mitarbeiter,
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in der Folge erhöhte sich auch der Krankenstand der ursprünglichen Belegschaft, da plötzlich solche Verhaltensweisen für normal gehalten wurden,
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die Leistungsbereitschaft nahm in den betroffenen Bereichen ab, und zwar wiederum beginnend bei den neu eingestellten Mitarbeitern, aber auch schnell übergreifend auf die übrige Belegschaft.
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