Eine neue Einführung in die statistischen und mathematischen Methoden der Quantentheorie pp 25-33 | Cite as
Beziehungen zwischen Ereignisklassen
Zusammenfassung
Die Forderung, daß das Geschehen oder Nichtgeschehen von Ereignissen entscheidbar oder feststellbar sein soll, hat dazu geführt, daß zum Entscheiden Klassen von sich ausschließenden Ereignissen (Alternativen) verwendet werden. Dabei ergibt sich als Konsequenz, daß die geforderten Verbandsverknüpfungen „∩, ∪“ des Ereignisverbandes, die ursprünglich den verwendeten Ereignisverband von beliebigen Klassen (Zusammenfassungen) von Ereignissen auszeichnen sollten, eine untergeordnete, fast nur noch triviale Bedeutung bekommen. Insbesondere ist das „und“ für Alternativen eine fast künsthch wirkende Verbändsverknüpfung, da Alternativen sowieso nicht gemeinsam geschehen, wobei erst durch die konventionelle Einführung des unmöglichen Ereignisses φ sichergestellt wird, daß die Verbandsverknüpfung „und“ nicht aus dem Ereignisverband hinausführt. Da die Verbandsverknüpfungen nach den Ausführungen von Kapitel 4 genaugenommen erst gebraucht werden, wenn man mehrere Klassen von Alternativen betrachtet, die aus einer gegebenen Klasse von Alternativen durch unterschiedhche Zusammenfassungen von Alternativen entstehen, soll hier ein weiteres „und“ eingeführt werden, nicht mehr als Verbandsverknüpfung einer Klasse von Ereignissen, sondern als Verbindung von Ereignissen aus eventuell mehreren Klassen von Ereignissen.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.