Die Implementation räumlicher Politik pp 11-13 | Cite as
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Zusammenfassung
Die zentrale Fragestellung der vorliegenden Untersuchung kann mit wenigen Worten knapp umrissen werden:
-
— Unter welchen Bedingungen werden staatliche Zielvorstellungen für die Gestaltung der räumlichen Umwelt in konkrete Handlungen umgesetzt?
-
— Welche Hindernisse und Schwierigkeiten ergeben sich dabei?
-
— Wodurch sind diese Schwierigkeiten zu erklären? Welche Faktoren beeinflussen die Wirkungsweise staatlicher Strategien?
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Literatur
- 1.Vgl. z. B. die Beiträge von F. W. Scharpf, F. Schnabel, Steuerungsprobleme der Raumplanung (Veröffentlichungen der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Beiträge, Bd. 27), Hannover 1979; K. Ganser, Raumbedeutsame Instrumente für ein Bundesraumordnungsprogramm, in: Informationen zur Raumentwicklung, H. 1, 1978, S. 49 ff.; F. Wagner, Mehr horizontale Koordinierung bei Bund und Ländern, in: ebd., S. 11 ff.Google Scholar
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- 2.M. Weber, Wirtschaft und Gesellschaft, 5. rev. Aufl., Tübingen 1972, S. 374. Als eine „klassische“ Artikulation des Problems vgl. A. Brecht, Bureaucratic Sabotage, in: The Annals, 189. Jg. (1937), S. 48 ff.CrossRefGoogle Scholar
- 3.Es soll hier nicht ein weiteres Mal die ein wenig klischeehafte und nur in ideengeschichtlicher Hinsicht zutreffende Unterscheidung zwischen dem Rechtsstaat (mit Eingriffsverwaltung) des 19. Jahrhunderts und dem Sozialstaat (mit Leistungsverwaltung) des 20. Jahrhunderts herangezogen werden. (Zur Fragwürdigkeit dieser Unterscheidung angesichts der großen infrastrukturellen Leistungen des liberalen Staates vgl. R. Wahl, Rechtsfragen der Landesplanung und Landesentwicklung, Bd. 1, Berlin 1978, S. 59 ff.) Jedoch ist nicht zu verkennen, daß die die individuelle soziale Lebenslage beeinflussenden staatlichen Maßnahmen (vgl. F.-X. Kaufmann, Elemente einer soziologischen Theorie sozialpolitischer intervention, Ms., Bielefeld 1981) in den letzten Jahren nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch in anderen fortgeschrittenen Industriestaaten erheblich zugenommen haben.Google Scholar
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