SAP® R/3® in der Praxis pp 107-127 | Cite as
Einführung des SAP R/3-Systems in einer Wissenschaftsverwaltung
Erweiterung des Standardsystems um Komponenten des kameralistischen Controllings am Beispiel der Max-Planck-Gesellschaft
Chapter
Zusammenfassung
Die Leistungen von Wissenschaftsorganisationen, zumal wenn sie - wie die Max-Planck-Gesellschaft - im Bereich der Grundlagenforschung tätig sind, lassen sich kaum in quantitativen und noch weniger in monetären Größen messen. Deshalb bestanden in der Max-Planck-Gesellschaft zunächst Vorbehalte gegenüber dem kaufmännischen Rechnungswesen, und es kamen weitgehend die kameralistischen Prinzipien der öffentlichen Verwaltung zur Anwendung. Hierbei zeigten sich aber zwei gewichtige Defizite:
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Die kameralistischen Rechenwerke (Einnahmen- und Ausgabenrechnung und Vermögensrechnung) sind getrennte Rechenwerke, die unabhängig voneinander erstellt und inhaltlich nicht unmittelbar verbunden sind.
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Wirtschaftliche Fragestellungen, die eine Kostenbetrachtung erfordern, konnten aus dem Rechnungswesen nicht direkt beantwortet werden.
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