Entwicklung des Produktionsprogramms mit Hilfe des Goal-Programs

  • Đula Borozan

Zusammenfassung

Die lineare Optimierung stellt eine der am meisten angewendeten Managementtechniken dar. Aber einige Voraussetzungen, auf denen sie beruht, beschränken ihre weitere Anwendung. Hier denkt man vor allem an die Unmöglichkeit der linearen Optimierung, mehrfache Ziele gleichzeitig zu betrachten. Die Manager möchten häufig ein solches Produktionsprogramm entwickeln, das die Verwirklichung des maximalen Profits ermöglichen wird, aber auch, beispielsweise die maximale Produktqualität, die Produktivität oder den Marktanteil, dann die Verwirklichung des Verkaufs auf bestimmtem Niveau, das Meiden der Arbeitsüberschreitung und ähnlichem. Die lineare Optimierung kann nicht alle spezifizierten Tendenzen, d.h. mehrfache Ziele direkt betrachten. Aber, das kann das Goal-Program. Das Goal-Program (bekannt auch unter der englischen Bezeichnung “Goal-Programming”) stellt eine Variation der linearen Optimierung dar, die man für die Lösungen der Probleme nutzen kann, bei denen es notwendig ist, das spezifizierte Ziel zu verwirklichen, oder bei denen, die die Verwirklichung der mehrfachen Ziele fordern. In Wirklichkeit können die mehrfachen Ziele untereinander konfliktär sein, und somit durch das Verwirklichen eines Zieles die Verwirklichung anderer Ziele vereiteln. Deshalb lassen sich solche Probleme nicht im Bereich der Optimierung suchen, sondern im Bereich der „Befriedigung“.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Barković, D.: Osnove operacijskih istrazivanja I, Sveuciliste u Osijeku, Ekonomski fakultet Osijek, 1989.Google Scholar
  2. Chames, A. und Cooper, W. W.: Management Models and Industrial Applications of Linear Programming, J. Wiley and Sons, New York, 1961.Google Scholar
  3. De Klyver, C. A. und Moskowitz, K: Assessing Scenario Probabilities via Interactive Goal Programming, Management Science, vol. 30, 3, March 1984.Google Scholar
  4. Dunn, R.A und Ramsing, K.D.: Management Science - A Practical Approach to Decision Making, Macmillan Publishing Co., New York, 1981.Google Scholar
  5. Dyer, J.S.: Interactive Goal Programming, Management Science, 1, 1972.Google Scholar
  6. Ignizio, J.P.: Goal Programming and Extensions, Lexington Books, Massachusetts, 1976.Google Scholar
  7. Lee, S. M: Goal Programming for Decision Analysis, Auerbach Publishers Inc., Phildelphia, 1972.Google Scholar
  8. Martic, Lj.: Visekriterijalno programiranje, Informator, Zagreb, 1978.Google Scholar
  9. Petric, JundZlobec. S.: Nelinearno programiranje, Naucnaknjiga, Beograd, 1983.Google Scholar
  10. Roljic, L. und Dujsic, M: Nonlinear Goal Programming Model Aplication in Optimal Economy Development Policy Choosing, Economic Analysis and Workers ’ Management, 2, 1991.Google Scholar
  11. Stevenson, W.J.: Inroduction to Management Science, IRWIN, Inc. Homewood, 1989.Google Scholar
  12. Zeleny, M.: Linear Multiobjektive Programming, Springer Verlag, Berlin, 1974.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Đula Borozan
    • 1
  1. 1.Abteilung für Quantitative Verfahren und InformatikEkonomski fakultet der Universität OsijekCroatia

Personalised recommendations