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China pp 290-296 | Cite as

Volksbefreiungsarmee

  • J. Guillermaz

Zusammenfassung

Das offizielle Gründungsdatum der Roten Armee, die im Juli 1946 in Volksbefreiungsarmee (VBA) umbenannt wurde, ist der 1. Aug. 1927; damals fand in Nan-ch’ang (Kiangsi) eine Militärrevolte statt, an der — mit Ausnahme von Mao Tse-tung — fast alle Männer teilnahmen, die später in der Partei und in der Armee verantwortliche Posten einnehmen sollten, insbesondere Chou En-lai, Chu Te, Ho Lung, Ch’en Yi, Liu Po-ch’eng und Lin Piao. Dieser Aufstand, an dem sich fast 20000 Mann beteiligten, wurde nach einigen Tagen niedergeschlagen. Die Aufständischen zogen sich nach Süden zurück und zerstreuten sich im Gebiet von Shan-t’ou (Swatow). Im April 1928 stieß jedoch ein Teil von ihnen unter Führung von Chu Te im Ching-kang Shan, einem Gebirge an der Grenze zwischen Hunan und Kiangsi, zu einigen Einheiten, die Mao Tse-tung nach seinem Mißerfolg im Osten Hunans beim »Herbsternteaufstand« (Sept. 1927) um sich gesammelt hatte. Im Verlauf des Winters 1928/29 zog sich die gesamte Truppe, die sich nun »4. Rote Armee der Arbeiter- und Bauernarmee« (8000–10000 Mann) nannte, in das Gebiet von Juichin (Kiangsi) zurück, das damit zur ersten großen roten Basis in Zentralchina wurde, von denen es später etwa ein Dutzend geben sollte. Das Basisgebiet in Kiangsi wurde die Kernzelle der Roten Armee, deren Organisation, Taktik, Disziplin und politische Form und deren Aktionsmethoden unter der Bevölkerung von Mao Tse-tung und Chu Te geprägt wurden. In diesem Zusammenhang hatte die Konferenz von Ku-t’ien historische Bedeutung.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

Authors and Affiliations

  • J. Guillermaz

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