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China pp 287-290 | Cite as

Urbanisierung

  • J. Küchler

Zusammenfassung

Seit den Anfängen ihrer Geschichte kennt die chinesische Gesellschaft den Gegensatz zwischen Land und Stadt. In dem Maße, in dem sich die chinesische Zivilisation von ihrem Kernraum — der Nordchinesischen Tiefebene — aus über das festländische Ostasien ausbreitete, kam es zur Verbreitung eines spezifischen Stadttyps, der ummauerten Stadt als Sitz der Bürokratie. Dabei war die »Verstädterung« seit der Gründung des Einheitsstaates unter den Ch’in weitgehend identisch mit der Anlage neuer Kreishauptstädte in den verschiedenen Landesteilen. Wie die folgenden Beispiele zeigen, verlief diese Ausbreitung der chinesischen Stadt räumlich und zeitlich sehr unregelmäßig und war jeweils von unterschiedlichen Motiven bestimmt:

Die Stadtgründungen während der Han-Zeit (unter dieser Dynastie erreichte ihre Zahl einen ersten Höhepunkt) in Kansu dienten der Befestigung der nordwestlichen Reichsgrenze gegen die Hsiung-nu und dem Handel mit dem Westen.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

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  • J. Küchler

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