Zusammenfassung
Eigentümlich: Einerseits wird auch noch in den jüngeren Publikationen wie dem Jahresgutachten 1995 des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen die „Stärkung des Umweltbewußtseins der Bevölkerung“ als Strategie zur Bewältigung der Umweltkrise empfohlen (Welt im Wandel 1995: 3), andererseits begleitet die Frage, ob Umweltbewußtsein — im Sinne von positiven Einstellungen gegenüber dem Umweltschutz — überhaupt etwas bewirke, die letzten zwanzig Jahre des Umweltdiskurses. Definitionsversuche und Strukturmodelle existieren, wie wir zeigen konnten, in großer Zahl: Der eine versteht unter Umweltbewußtsein ein „Einstellungskonstrukt“, der zweite „individuelle Werthaltungen“, der dritte „ökologisches Verantwortungsbewußtsein“, der vierte „ökologisches Problembewußtsein“.
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