Zusammenfassung
Der Holländer Ben Verwaayen sorgte in London von Anfang an für Gesprächsstoff. Als er am 1. Februar 2002 Chief Executive Officer des damals heftig in der Krise befindlichen Telekommunikationskonzerns BT (ehemals British Telecom) wurde, gaben ihm die Angelsachsen keine großen Chancen. Kam er doch vom ebenfalls stark kriselnden US-Telekommunikationslieferanten Lucent, wo er als stellvertretender Vorstandschef offensichtlich dem plötzlichen Niedergang der lange Zeit sehr erfolgreichen Firma kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Auch war BT, das neue zu führende Unternehmen, hoch verschuldet, träge, ohne Saft und Kraft. Aber Verwaayen ging sofort beherzt zur Sache. Kostenreduktionen und Abbau der Bürokratie standen ganz oben auf seiner Agenda. Intern setzte er klare Ziele wie zum Beispiel die Halbierung der Kosten bei der Kundenbetreuung innerhalb eines Jahres.
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