Erklärung des Wertzuwachses Toolkit-basierter Produkte

  • Martin Schreier
Part of the Innovation und Entrepreneurship book series (INNOV)

Zusammenfassung

In Kapitel 4 konnte gezeigt warden, dass Toolkit-basierte Produkte im Konsumgüterbereich das Potenzial bergen, im Vergleich zu herkömmlichen Standardprodukten einen enormen Wertzuwachs zu stiften.

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Literatur

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    Ligas, 2000, S.984. Vgl. auch Fournier, 1991, Levy, 1959.Google Scholar
  2. 96.
    Vgl. Ligas, 2000, S.985ff. Vgl. auch Fournier, 1991, Prentice, 1987.Google Scholar
  3. 97.
    Vgl. Ligas, 2000, S.985ff. Vgl. auch Thaler, 1985.Google Scholar
  4. 99.
    Vgl. Franke/von Hippel, 2003, S.1209ff.Google Scholar
  5. 101.
    Auf einer Skala von 1 bis 7 (1 entspricht überhaupt nicht zufrieden, 7 vollständig zufrieden) erreichen Toolkit-User einen Durchschnittswert von 4,3, Benutzer der Standardsoftware lediglich einen Wert von 2,6. Vgl. hierzu Franke/von Hippel, 2003, S.1210.Google Scholar
  6. 102.
    Vgl. Franke/Piller 2003b.Google Scholar
  7. 103.
    Es handelte sich um Plastikarmbanduhren derselben Qualität innerhalb eines Preisbandes von € 30 bis € 100. Vgl. hierzu Franke/Piller 2003b.Google Scholar
  8. 104.
    Sowohl in der Studie von Franke/von Hippel, 2003, S. 121 Off, als auch in der Studie von Franke/Piller, 2003b, beziehen sich die Befragungen nach der Zahlungsbereitschaft auf hypothetische Idealdesigns. Der Wert der tatsächlichen, funktionalen Anpassung durch den Einsatz eines Toolkits konnte demnach nicht ermittelt werden.Google Scholar
  9. 105.
    Vgl. Ligas, 2000, S.984.Google Scholar
  10. 106.
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    Vgl. etwa Csikzentmihalyi/Rochberg-Halton, 1981, Holmati, 1980.Google Scholar
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    Vgl. etwa van Esterick, 1986, Feirstein, 1986, Rosenbaum, 1972.Google Scholar
  13. 109.
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  14. 110.
    Vgl. etwa Furby, 1978, McClelland, 1951, Prelinger, 1959, Tuan, 1984.Google Scholar
  15. 111.
    Vgl. Prelinger, 1959.Google Scholar
  16. 112.
    Vgl. Fourrier, 1991.Google Scholar
  17. 113.
    Vgl. Tian/Bearden/Hunter, 2001.Google Scholar
  18. 114.
    Vgl. Tian/Bearden/Hunter, 2001.Google Scholar
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    Vgl. Snyder/Fromkin, 1977.Google Scholar
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    Vgl. Tian/Bearden/Hunter, 2001, S.52. Vgl. auch Nail, 1986.Google Scholar
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    Vgl. etwa Fromkin, 1970, Snyder/Fromkin, 1980, Snyder, 1992.Google Scholar
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    Vgl. Tian/Bearden/Hunter, 2001Google Scholar
  24. 120.
    Zwei Standardbekleidungsstücke etwa (z.B. von H&M) sind, isoliert betrachtet durchschnittliche Massenprodukte. Durch eine kreative Kombination kann als Ganzes jedoch etwas sehr individuelles und autentes entstehen. Vgl. hierzu Belk/Wallendorf/Sherry, 1989, Kron, 1983.Google Scholar
  25. 121.
    Vgl. Tepper, 1997, Holt, 1998.Google Scholar
  26. 122.
    Vgl. Frank, 1997, Snyder, 1992,Thompson/Haytko, 1997.Google Scholar
  27. 123.
    Zitiert nach Lynn/Harris, 1997.Google Scholar
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    Vgl.Pollay, 1984, S. 111ff.Google Scholar
  29. 125.
    Vgl. Brock, 1968, Fournier, 1991, Fromkin, 1970.Google Scholar
  30. 127.
    Vgl. Franke/Schreier, 2003.Google Scholar
  31. 128.
    Vgl. Franke/Piller, 2003b. Toolkits stellen somit eine attraktive Lösung für das sogenannte „Consumer Catch-22“ dar. Vgl. Snyder, 1992, Tian/Bearden/Hunter, 2001. Wie weiter oben dargelegt, vermitteln viele Werbekampagnen das Gefühl man könne sich mit dem Erwerb eines speziellen Produkts Einzigartigkeit „erkaufen“. Ist die Kampagne erfolgreich tritt genau das Gegenteil ein. Viele Leute kaufen ein und dasselbe Produkt. Anstatt sich von anderen abzuheben, erreicht man ein hohes Ausmaß an Konformität.Google Scholar
  32. 129.
    Vgl. Franke/von Hippel, 2003, S. 1210ff.Google Scholar
  33. 130.
    Einfachere Toolkits, wie z.B. das Uhrendesignwerkzeug von IDTown, führen allerdings sehr schnell zu einer Lösung. Die durschnittliche Designzeit fur eine Uhr beträgt hier nur etwa 13 Minuten (Standardabweichung: 10,1 min; Minimum: 1,1 min; Maximum: 66,4 min, vgl. Franke/Piller, 2003b).Google Scholar
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    Vgl. Pine, 1993.Google Scholar
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    Ein Nutzen, der bei der Durchführung einer Tätigkeit selbst entsteht. Dieses „Tun“ wird somit als selbstlohnend wahrgenommen. Vgl. z.B. Kruglanski, 1975, Csikszentmihalyi, 1996. Vgl. auch Pate, 1978, S. 507: “Intrinsic motivation refers to the pleasure or value associated with the content of the task itselfGoogle Scholar
  36. 133.
    Vgl. Kruglanski, 1975. Zusätzlich ist dabei wichtig, dass man sich dafür aus „freien Stücken“ entscheidet. Nach Deci/Koestner/Ryan, 1999, und Lepper/Henderlong, 2000, verhindert bzw. schmälert externer Zwang bzw. extrinsische Motivation (z.B. monetäre Anreize) intrinsischen „Lohn“.Google Scholar
  37. 134.
    Vgl. Csikszentmihalyi, 1996.Google Scholar
  38. 135.
    Csikszentmihalyi, 1997a, S. 46.Google Scholar
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    Csikszentmihalyi, 1997a, S.46.Google Scholar
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    Vgl. Csikszentmihalyi, 1997, S.10. Vgl. auch Csikszentmihalyi, 1996.Google Scholar
  42. 139.
    Heimwerkertätigkeiten reichen von Gartenarbeiten über Reparaturen im Haushalt bis hin zum Basteln. Vgl. Spring, 1993.Google Scholar
  43. 140.
    Vgl. Institut für Freizeitwirtschaft, 1997, S.397ff.Google Scholar
  44. 141.
    Vgl. Puhe, 1986, S.32ff. Mit einem Umsatzvolumen von über € 35 Milliarden ist das Heimwerken alles andere als eine „Randsportart“. 29 Millionen Heimwerker verbringen 2,5 Billionen Freizeitstunden mit DIY-Aktivitäten. Vgl. G+J Branchenbild, 2003.Google Scholar
  45. 142.
    Vgl. z.B. Bailyn/Lynch, 1983, Gabriel/Goldman, 2001, Gelernter, 1998, Shah, 2003, Weizenbaum, 1976.Google Scholar
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    Vgl. Bailyn/Lynch, 1983.Google Scholar
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    Vgl. Shah/Kruglanski, 2000.Google Scholar
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    Vgl. Freitag, 2002.Google Scholar
  49. 146.
    Diese Schaffensfreude als eigene Nutzenkomponente wurde schon im Jahr 1959 erstmals beschrieben. Vgl. Vershofen, 1959, S 89.Google Scholar
  50. 147.
    Vgl. Lea/Webly, 1997, S.325. Vgl. auch Harter, 1985.Google Scholar
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  52. 149.
    Zitiert nach Weiner, 1985.Google Scholar
  53. 150.
    Dieser Effekt, auf etwas Selbstgemachtes stolz zu sein, wird ebenfalls in der Werbung oft erfolgreich eingesetzt (vgl. z.B. folgenden Slogan des Produktes „Couleur Experte“ von L’Oréal: „Niemand wird Ihnen glauben, dass Sie selbst diese Haarfarbe kreiert haben! Endlich können Sie selbst Ihre eigene Multi-Ton-Haarfarbe kreieren.“).Google Scholar
  54. 151.
    Vgl. Sartre, 1943. Ein Objekt muss demnach nicht notwendigerweise tatsächlich im Besitz einer Person sein, um in sein erweitertes Ich aufgenommen zu werden. Ein Bergsteiger, zum Beispiel, kann nach erfolgreichem Gipfelsturm das Matterhorn als das Seine betrachten. Die erfolgreiche Meisterung der Herausforderung ist für die Integration verantwortlich. Vgl. auch Belk, 1985.Google Scholar
  55. 152.
    Vgl. Csikszentmihalyi/Rochberg-Halton, 1981.Google Scholar
  56. 153.
    Vgl. Die erste Build-a-Bear Niederlassung wurde 1997 in Saint Louis gegründet. Ende 2002 gab es bereits mehr als 100 Geschäfte Die National Retail Federation (NRF) zeichnete Build-A-Bear mit dem „Retail Innovator of the Year for 2001“ aus. Das Chain Store Age Magazine bezeichnete das Build-a-Bear Konzept als das “Best New Concept for 1998“. Vgl. www.buildabear.com.Google Scholar
  57. 154.
    Vgl. Epinions, 2003.Google Scholar
  58. 155.
    Vgl. Epinions, 2003.Google Scholar
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    Vgl. Institut für Freizeitwirtschaft, 1997, S.397ff.Google Scholar
  60. 157.
    Vgl. Khalid/Helander, 2003.Google Scholar
  61. 158.
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    Vgl. Hackman/Oldham, 1975, 1976.Google Scholar
  63. 160.
    Die Selbstwirksamkeit bezeichnet die Überzeugung von bzw. Wahrnehmung der eigenen Fähigkeit, eine bestimmte Tätigkeit bzw. Herausforderung zu meistern. Vgl. Gist/Mitchell, 1992.Google Scholar
  64. 161.
    Vgl. Gist/Mitchell, 1992. Im Speziellen wird die Selbstwirksamkeit positiv durch wiederholte Problemmeisterung und negativ durch eingeschränkte Kontrolle über die eigene Leistung beeinflusst. Vgl. hierzu Bandu-ra, 1982, Bandura, 1977.Google Scholar
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    Vgl. Bandura/Cervone, 1984.Google Scholar
  66. 163.
    Vgl. hierzu folgende Parallele aus dem Gebiet der Arbeitspsychologie: Lea/Webley, 1997, argumentieren, dass jemand, der an einer Tätigkeit arbeitet, obwohl ihm eine andere Tätigkeit mehr Geld bringen würde, nicht unbedingt irrational handelt. Dies trifft nur zu, so lange man die Rationalität auf die Maximierung des Einkommens beschränkt. Erweitert man dieses Kalkül — etwa um den Stolz, den man aus der Arbeit generiert, ist dieses Verhalten rational. Dies bedeutet, dass die Nutzenfunktion des Individuums um eine Dimension erweitert wird. So kann der Gesamtnutzen der Möglichkeiten abgewogen werden. Warum arbeiten z.B. weltweit unendlich viele Wissenschaftler an Publikationen in Fachzeitschriften (ohne Salär), anstelle sich gewinnbringenderen Unternehmungen zu widmen? Eine Erklärung dafür liegt wohl u.a. in der Schaffensfreude — im Pride of Authorship.Google Scholar

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Martin Schreier

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