Die Implementation produktionsintegrierter Umweltschutzmaßnahmen als Gegenstand überbetrieblicher Interessenauseinandersetzungen
Zusammenfassung
Konzepte des produktionsintegrierten Umweltschutzes als Inhalt eines umweltrechtlichen Programms, im vorliegenden Fall des Anhangs 40 und der Indirekteinleiter-Verordnungen, haben in den wenigsten der untersuchten Betriebe gradlinig zur Einführung von entsprechenden Umweltschutzmaßnahmen geführt. Dagegen sprechen alleine schon die erstaunlich unterschiedlichen Interpretationen und Umsetzungsphilosophien der Behörden. Dennoch sind die betrieblichen Entscheidungsträger als Normadressaten vor diesem Hintergrund dazu angehalten gewesen, sich betriebsbezogenen mit den Wirkungen produktionsintegrierter Umweltschutzmaßnahmen als einem neuen technischen Bezugspunkt des Handelns zu befassen — wenn auch mit unterschiedlichen Vorzeichen, Intensitäten und Ergebnissen. Diese Konstellation stellt den Ausgangspunkt für unterschiedlich verlaufende Auseinandersetzungen über die Gestalt möglicher umweltschutzbezogener Umstellungen in den Betrieben dar.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.