Möglichkeiten institutioneller Einflussnahme zur Einschränkung von Korruption

  • Torsten Steinrücken
Part of the Wirtschaftswissenschaft book series (WiWiss)

Zusammenfassung

Wie bereits im zweiten Kapitel angedeutet, erscheint es zweckmäßig, potenziell schadensinduzierende Aktivitäten nur so weit einzuschränken, bis die Grenzschäden den Grenzkosten zur Vermeidung solcher Aktivitäten gleichen. In einer Welt, in der die Schadenserkennung und -verhinderung Kosten verursacht, stellt eine vollständige Vermeidung von strafbaren Handlungen, insbesondere also von Korruption, kein tatsächlich anstrebenswertes Ziel aus ökonomischer Sicht dar. Das Niveau an Korruption ist mithin positiv, da es nur so lange sinnvoll ist, Kosten zur Bekämpfung von Korruption aufzuwenden, solange dieser Ressourcenaufwand unter den durch derartige Transaktionen hervorgerufenen Schäden liegt (Klitgaard [1991a:24]). Im nun folgenden Kapitel werden einige wirtschaftspolitische Instrumente diskutiert, mit Hilfe derer Einfluss auf das Ausmaß korrupter Aktivitäten genommen werden kann.

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© Deutscher Universitäts-Verlag /GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

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  • Torsten Steinrücken

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